Zersetzung: Totholz vs. Plastik

Zersetzung: Totholz und Plastik
Zersetzung: Totholz und Plastik
Das sich zersetzende Holz ein langsam CO2 abgibt. In einer extensiv gepflegten Grünfläche findet allerdings keine vollständige Freisetzung statt. In Bodennähe entsteht eine Kohlendioxid-Senke. Das Totholz bietet während aller Phasen des Zersetzungsprozesses zahlreichen Organismen, z.B. verschiedenen Pilzarten, Lebensraum und Nahrung. Es dient der Bodenverbesserung und ist ein Wasserspeicher.
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Flächenverbrauch und Versiegelung – Grundübel unserer Landnutzung

Flächenverbrauch
Flächenverbrauch
Der Flächenverbrauch in der Bundesrepublik geht zwar seit Jahren zurück – allerdings liegt der tägliche (!) Verbrauch von knapp 60 Hektar (ha*) immer noch viel zu hoch.
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Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Eiche

Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Eiche
Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Eiche
Am Rande des Schwanenseeparks, Nähe Stadtrat-Hahn-Park, in Kiel-Ellerbek: Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Stiel-Eiche, Quercus robur. Kies ungefähr in der Körnung 0-3 mm, Beton-Recycling (ca. 0-32mm) und Bodenaushub finden sich nebeneinander.
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Ein lebendiger Wald behält seine toten Bäume

Abgestorbener Baum im Vieburger Gehölz
Abgestorbener Baum im Vieburger Gehölz
Ein gesunder Wald behält auch seine toten Bäume. Abgestorbene Bäume sind nur scheinbar nutzlos. Sie erfüllen im Naturkreislauf viele Funktionen. So stellen sie einen Wasserspeicher dar und spenden Schatten, was den (u.a. jungen) anderen Pflanzen zugute kommt. Für die Naturverjüngung von Wäldern sind sie elementar wichtig. Auch bilden die über viele Jahre stattfindenden differenzierten Zersetzungsprozesse zahlreichen Tieren, Pflanzen und Pilzen u.a. Lebensraum, Nistraum (z.B. für Fledermäuse oder Spechte) und Nahrung.
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Totholz – so wichtig wie lebendes Holz

Totholz im Kleingarten
Totholz im Kleingarten
Das Bild zeigt einen abgestorbenen Apfelbaum (*), der nicht komplett entfernt wurde. Erinnerung an ein gartenprägendes Element, das weiterhin ein Gartenstück mitgestaltet. Sukzession wird teilweise zugelassen (späte Wiesenmahd; hier mit Einwanderung u.a. von Goldrute, Solidago virgaurea). Die extensive Nutzung ist u.a. wegen des niedrigen Energieverbrauchs umweltfreundlich.
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Abgestorbene Rot-Buche als Kletterbaum

abgestorbene Rot-Buche als Spielplatz
abgestorbene Rot-Buche als Spielplatz
Das Kieler Waldkonzept beinhaltet u.a. die Belassung eines Teiles des Totholzes und abgestorbener Bäume in den Waldgebieten. Positiver ökologischer Effekt ist u.a. die sehr langsame Freisetzung von Kohlendioxid bzw. auch ein CO2-Senken-Effekt. Abgestorbene Bäume dienen aber auch der Steigerung des Artenreichtums des Lebensraumes – sie sind Lebensgrundlage für viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.
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Todsicher: Baustofflagerungen unter Rot-Buchen

Tödlich für den Baum: Baustoffablagerung im Wurzelbereich von Rot-Buchen in Kiel-Düsternbrook
Tödlich für den Baum: Baustoffablagerung im Wurzelbereich von Rot-Buchen in Kiel-Düsternbrook
Die Rot-Buche, Fagus sylvatica, ist einer der empfindlichsten einheimischen Bäume bei Störungen im Wurzelbereich. Dazu gehören u.a. Aufgrabungen (insbesondere mit Maschinen), Verdichtungen und Aufschüttungen. Zwar gibt es im städtischen Bereich für gewöhnlich ein umfangreiches Regelwerk zum Schutz der Bäume, es hält sich nur kaum jemand daran. Oft sind den Ausführenden die Bestimmungen unbekannt oder egal. Erschwerend kommt hinzu, dass es fast keine öffentliche Kontrolle gibt. Für eine Rot-Buche ist Baustoffablagerung im Wurzelbereich aber sicher tödlich. Leider schreit der Baum nicht oder fällt sofort um. Wenn dann nach 10 oder 15 Jahren Sturm Horst zuschlägt und reihenweise Bäume fällt, dann ziehen nur wenige die Verbindung zu dem kleinen Kieshaufen oder der Aufgrabung, die Jahre zurückliegt.
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