Frucht essbar: Kirsch-Pflaume (Blut-Pflaume), Prunus cerasifera (‚Nigra‘)

Frucht essbar: Kirsch-Pflaume, Prunus cerasifera 'Nigra'
Frucht essbar: Kirsch-Pflaume ‚Nigra‘ („Blut-Pflaume“), Prunus cerasifera ‚Nigra‘
Die Kirsch-Pflaume (Prunus cerasifera Ehrh.) hat standortabhängig in den letzten Wochen ihre Früchte verloren oder sie hängen jetzt vollreif im Baum. Sie sind roh essbar und auch als Verabeitungsfrucht gut geeignet. Allerdings lösen sich die Kerne recht schwer vom Fruchtfleisch. Geschmacklich fällt die in Schleswig-Holstein nichtheimische Wildobstart unterschiedlich aus: Von wohlschmeckend bis manchmal fad oder auch vergleichsweise sauer.
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Etablierter Neophyt: Gewöhnliche Robinie, Robinia pseudoacacia

Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Auch in Schleswig-Holstein breitet sich die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia L.) in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiter aus. Sie ist wie im übrigen Bundesgebiet ein etablierter Neophyt.

Allerdings ist die Verbreitung im Norden im Verhältnis zu anderen Bundesländern moderat. In der Roten Liste S-H wird das Vorkommen des bis 25m hoch werdende Baumes in der Gesamtschau als mittelhäufig eingestuft, in der Landschaft als vereinzelt.
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Frucht essbar: Gewöhnliche Mahonie, Mahonia aquifolium

Gewöhnliche Mahonie, Mahonia aquifolium
Gewöhnliche Mahonie, Mahonia aquifolium
Die Gewöhnliche Mahonie (Mahonia aquifolium (Pursh) Nutt.) aus der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) ist in allen Teilen der Pflanze leicht giftig – mit einer Ausnahme: Die Frucht ist essbar. Allerdings ist der Fruchtmantel roh sehr sauer und wird daher eher zum Zumischen als zum Alleinverzehr gebraucht. Auch sollten eher kleine Mengen genossen werden, um Erbrechen zu vermeiden, das bei übermäßigem Konsum auftreten könnte.
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Essbar: Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii

Früchte der Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii
Früchte der Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii
Die im Juni und Juli reifenden Früchte der Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii F. G. Schroed.) sind essbar.
Sie eignen sich für Frischverzehr (z.B. im Müsli), die Verarbeitung und für die Trocknung.
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Invasiver Neophyt: Prunus serotina, Späte Trauben-Kirsche

Prunus serotina - Späte Trauben-Kirsche
Prunus serotina – Späte Trauben-Kirsche
Wie in allen anderen Bundesländern breitet sich die Späte Trauben-Kirsche (Prunus serotina Ehrh.) auch in Schleswig-Holstein in den letzten Jahrzehnten weiter aus. Die regionale Verteilung ist aber sehr unterschiedlich. So ist die Art beispielsweise im Segeberger Raum sehr häufig anzutreffen, während die Bestände in Kiel dagegen vergleichsweise kleiner sind.
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Ein Männlein steht im Walde…

Ein Männlein steht im Walde...
Ein Männlein steht im Walde…
Ein Weihnachtsspaziergang macht auch ohne Schnee Spaß. Z.B. wenn man einen abgestorbenen Nadelbaum (Konifere) erklettern kann.
Das Foto wurde in der Gemeinde Rosengarten (Landkreis Harburg, Niedersachsen) aufgenommen. Es zeigt stehendes Totholz vermutlich einer Douglasie (Pseudotsuga menziesii), möglicherweise aber auch Westliche Hemlocktanne (Tsuga heterophylla).
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Quercus rubra L., Rot-Eiche

Quercus rubra L., Rot-Eiche - Foto von Rosa Thiemer
Quercus rubra L., Rot-Eiche – Foto von Rosa Thiemer
Die Rot-Eiche, Quercus rubra L., wird 25-30 m hoch. Als Forstbaum wird sie gelegentlich in Parks oder auf Privatgrundstücken gepflanzt und verwildert von dort in die Landschaft. Diese neophytischen Vorkommen der aus dem östlichen Nordamerika stammenden Pflanze sind als etabliert zu bewerten.
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