Nordoe bei Itzehoe: Fichtenwald wird in Laubmischwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Bäumchen wechsele Dich: aus angeschlagenem Fichtenforst im Stiftungsland Nordoe wird heimischer Laubmischwald

Klingt niedlich, sieht aber brachial aus und wirkt auf den ersten Blick so gar nicht nach Naturschutz-Maßnahme: im Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe rollen ab Mitte Oktober wieder die gewaltigen Holzernte-Maschinen – sogenannte Harvester – an. Sie schrauben sich durch die hoch gewachsenen Fichten und fällen Baum für Baum – beinah im Sekundentakt. Doch diese Maßnahme wirkt gleich in zweifacher Hinsicht: für den Klimaschutz und die Artenvielfalt.
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Frucht essbar: Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea

Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea - Frucht
Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea – Frucht
Der Blutrote Hartriegel (Cornus sanguinea L.) hat zur Zeit Fruchtreife. Blätter, Rinde, Holz und Wurzel sind gering giftig. Beim Konsum können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Die schwarzen Beeren sind hingegen ungiftig. Für den Frischverzehr sind sie jedoch ungeeignet, und können ähnliche Symptome hervorrufen, wenn ausreichende Mengen konsumiert werden. Sie eignen sich aber als Verarbeitungsfrucht.
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Unglücklich gestelltes Schild im BG Kiel: Giftige Verwechslungsmöglichkeit

Sehr giftig: Convallaria majalis L., Maiglöckchen
Sehr giftig: Convallaria majalis L., Maiglöckchen
Im Neuen Botanischen Garten Kiel gibt es einen Arzneipflanzengarten. Dort sind Pflanzen dargestellt, die medizinisch wirksam sind, darunter auch giftige. Eine davon ist das Maiglöckchen (Convallaria majalis L.). Sie ist wie alle Arten in diesem Bereich beschildert und mit einem roten Zusatzschild „Giftpflanze“ versehen. Wenn man das Beet allerdings von der anderen Seite betrachtet, wirkt die Sache ganz anders: Dann sieht man das Schild für die ungiftige Heilpflanze Bär-Lauch (Allium ursinum L.) direkt vor dem Beetbereich des Maiglöckchens.
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Betonrecycling könnte so schön sein – aber: Buntes Allerlei

Wegebau mit Beimischung: Metall, Glasscherben, Kunststoffscherben, Gummi, verarbeitetes Holz und Keramikscherben.
Wegebau mit Beimischung: Metall, Glasscherben, Kunststoffscherben, Gummi, verarbeitetes Holz und Keramikscherben.
Fragwürdiger Wegebau im Landschaftsschutzgebiet Drachensee, Russee und Umgebung
Beton fällt bei vielen Baustellen als Abfall an. Er wird u.a. recycelt durch Brechanlagen, die den Beton brechen. Dieser Betonbruch wird dann in Siebanlagen auf definierte Körnungsgrößen für z.B. Wegebau oder Gründungsarbeiten gesiebt.
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Umgestürzte Hasel wächst weiter

Umgestürzt aber nicht vollständig entwurzelt: Hasel wächst weiter
Umgestürzt aber nicht vollständig entwurzelt: Hasel wächst weiter
Teile des Wurzelsystems der Gewöhnlichen Hasel (Corylus avellana L.) sind nach diesem Umsturz erhalten geblieben.

Möglicherweise helfen dabei auch andere Exemplare der Gemeinen Haselnuss oder eventuell vorhandene eigene Klone aus der Umgebung:

Vielleicht haben sie ihre Wurzelsysteme zusammengeschlossen.
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Redder – Doppelknick

Doppelknick Hassee
Doppelknick oder auch Redder in Hassee
Der Redder oder Doppelknick ist in Schleswig-Holstein bzw. Norddeutschland vglw. selten geworden.

Dominierende Pflanze des Redders auf dem Foto ist die Gewöhnliche Hasel (Corylus avellana L.); typisch für viele schleswig-holsteinische Knicks.
Zu finden ist dieser Doppelknick mit „geschlossenem“ Blätterdach im Kieler Stadtteil Hassee.
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Mäuse-Gerste, Hordeum murinum

Mäuse-Gerste - Hordeum murinum - Klettverbreitung
Mäuse-Gerste, Hordeum murinum: Klettverbreitung
Die Mäuse-Gerste (Hordeum murinum L., s. l.) findet sich als Fugenvegation verbreitet im Kieler Raum. Dort auch auf extrem trockenen Standorten wie etwa bei Blockrandbebauung (Haus direkt am Fußweg) unter dem Dachüberstand.
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