Frucht essbar: Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea

Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea - Frucht
Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea – Frucht
Der Blutrote Hartriegel (Cornus sanguinea L.) hat zur Zeit Fruchtreife. Blätter, Rinde, Holz und Wurzel sind gering giftig. Beim Konsum können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Die schwarzen Beeren sind hingegen ungiftig. Für den Frischverzehr sind sie jedoch ungeeignet, und können ähnliche Symptome hervorrufen, wenn ausreichende Mengen konsumiert werden. Sie eignen sich aber als Verarbeitungsfrucht.
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Speisepilz: Kuhmaul, Gomphidius glutinosus

Gomphidius glutinosus
Gomphidius glutinosus
Großer Schmierling oder auch Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) ist ein guter Speisepilz. Das mild-schmeckende weiße Fleisch (Stielbasis gelb) ist weich und verfärbt sich nicht bei Druck oder Verletzung.

Der Hut des Kuhmaul ist erst halbkugelig, dann gewölbt und gegen Ende der Lebensdauer des Fruchtkörpers flach ausgebreitet und wirkt dann trichterförmig durch eine mittige Vertiefung.
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Brand eines Gartenhauses und von Garagen in Kiel: Vegetationsschäden und Umweltgifte

Brand eines Gartenhauses in Kiel
Brand eines Gartenhauses in Kiel
Wenn man den oberen Teil des Fotos abdeckt, könnte man ein größeres Lagerfeuer vermuten. Tut man das nicht, weiß man, dass dort nicht ein Familienfest stattfindet. Um es zu entschärfen: Menschen und Wohngebäude kamen durch das Feuer unmittelbar nicht zu schaden. Dafür gebührt den Anwohner:innen Dank, die schnell die 112 wählten und der Feuerwehr, die schnell vor Ort war. Der Brand umfasste letztlich ein vollständig niedergebranntes Gartenhaus sowie Teile von Garagen, die mit Dachpappe abgedeckt sind bzw. waren.
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Kiel: Freevival im Aubrook

Freevival im Aubrook: Auftritt von Tütü Plüsch
Freevival im Aubrook: Auftritt von Tütü Plüsch
Letztes Wochenende fand das Freevival im Aubrook in Kiel statt: Viele Spielmöglichkeiten für Kinder, Jonglieren…
Ein riesiges Angebot verschiedener Speisen und Getränke, Lagerfeuer, Musik…
Und das Besondere – und für das Aubrook-Festival normale:
Umsonst und draußen.
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Brennt wie Zunder: Zunderschwamm, Fomes fomentarius

Zunderschwamm an abgestorbener Silber-Pappel
Zunderschwamm an abgestorbener Silber-Pappel
Die Fotos zeigen den Zunderschwamm (Fomes fomentarius (L.) Fr.) auf stehendem Totholz: Silber-Pappel (Populus alba agg.).

Die Redewendung „Brennt wie Zunder“ rührt von der Verwendung des getrockneten Pilzes als Mittel zum Entfachen von Feuer her. Ältester bisher gefundener Beleg für die menschliche Verwendung ist die Gletschermumie „Ötzi“ aus der Jungsteinzeit (Neolithikum).
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Vertrocknete Blätter als Notreaktion bei Hainbuche, Carpinus betulus

Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Bei dieser Hainbuche (Carpinus betulus L.) zeigt fast jedes einzelne Blatt Trockenheitsschäden. Die Grünanteile der Blätter der sommergrünen Pflanze sind drastisch reduziert. Sie stehen u.a. für die Photosynthese nicht mehr zur Verfügung und die Verdunstung ist stark verringert. Als Notbehelf für die Pflanze gut. Für die Umgebung schlecht: Z.B gehen Kühlungseffekte durch Verdunstung für die Umgebung verloren.
Grund ist Wassermangel und möglicherweise auch Hitzestress. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.
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Etablierter Neophyt: Gewöhnliche Robinie, Robinia pseudoacacia

Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Auch in Schleswig-Holstein breitet sich die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia L.) in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiter aus. Sie ist wie im übrigen Bundesgebiet ein etablierter Neophyt.

Allerdings ist die Verbreitung im Norden im Verhältnis zu anderen Bundesländern moderat. In der Roten Liste S-H wird das Vorkommen des bis 25m hoch werdende Baumes in der Gesamtschau als mittelhäufig eingestuft, in der Landschaft als vereinzelt.
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