Nordoe bei Itzehoe: Fichtenwald wird in Laubmischwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Bäumchen wechsele Dich: aus angeschlagenem Fichtenforst im Stiftungsland Nordoe wird heimischer Laubmischwald

Klingt niedlich, sieht aber brachial aus und wirkt auf den ersten Blick so gar nicht nach Naturschutz-Maßnahme: im Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe rollen ab Mitte Oktober wieder die gewaltigen Holzernte-Maschinen – sogenannte Harvester – an. Sie schrauben sich durch die hoch gewachsenen Fichten und fällen Baum für Baum – beinah im Sekundentakt. Doch diese Maßnahme wirkt gleich in zweifacher Hinsicht: für den Klimaschutz und die Artenvielfalt.
Nordoe bei Itzehoe: Fichtenwald wird in Laubmischwald gewandelt weiterlesen

Kiel: Robinie am Russee: Austrieb nach Stockhieb

Stockhieb und Beschädigung bei Gewöhnlicher Robinie, Robinia pseudoacacia
Stockhieb und Beschädigung bei Gewöhnlicher Robinie, Robinia pseudoacacia
Die Fotos zeigen eine Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia L.) nach einem Pflegeeingriff. Der Baum wurde auf den Stock gesetzt (Pflegehieb; radikale Verjüngung; Knicken; Stockhieb). Außerdem wurde er zusätzlich durch tiefen Einschnitt geschädigt. Ziel dabei: Mit möglichst geringem Arbeitsaufwand eine möglichst starke Verletzung verursachen, um die Ausschlagfähigkeit der Pflanze zu verringern, im Idealfall ein Absterben des Baumes zu erreichen.
Kiel: Robinie am Russee: Austrieb nach Stockhieb weiterlesen

Schmalfelder Au bei Bad Bramstedt: Waldumwandlung startet

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Vielfalts-Wald mit pink-blühendem Heideteppich wächst – der Waldumbau im Stiftungsland Schmalfelder Au geht weiter

Die ersten zarten Besenheide-Pflänzchen recken bereits ihre grünen Triebe aus dem Boden – jetzt geht der ökologische Waldumbau im Stiftungsland Schmalfelder Au bei Bad Bramstedt im Kreis Segeberg in die nächste Runde. Ab Montag rückt dort zunächst ein Bagger an: Auf zwei Teilflächen von insgesamt rund einem Hektar entfernt die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – die invasive Spätblühende Traubenkirsche.
Schmalfelder Au bei Bad Bramstedt: Waldumwandlung startet weiterlesen

Stehendes und liegendes Totholz von Rot-Buche in Kiel-Meimersdorf

Stehendes und liegendes Totholz von Rot-Buche in Kiel-Meimersdorf
Stehendes und liegendes Totholz von Rot-Buche in Kiel-Meimersdorf
Stehendes und liegendes Totholz von Rot-Buche (Fagus sylvatica L.) in einem kleinen Wald in Kiel-Meimersdorf. Totholz und insbesondere Stehendes Totholz hat eine herausragende Bedeutung für die Lebensgemeinschaft Wald. Gut für das Klima, gut für zahlreiche Tiere, Pilze und andere Organismen.
Stehendes und liegendes Totholz von Rot-Buche in Kiel-Meimersdorf weiterlesen

Frucht essbar: Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea

Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea - Frucht
Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea – Frucht
Der Blutrote Hartriegel (Cornus sanguinea L.) hat zur Zeit Fruchtreife. Blätter, Rinde, Holz und Wurzel sind gering giftig. Beim Konsum können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Die schwarzen Beeren sind hingegen ungiftig. Für den Frischverzehr sind sie jedoch ungeeignet, und können ähnliche Symptome hervorrufen, wenn ausreichende Mengen konsumiert werden. Sie eignen sich aber als Verarbeitungsfrucht.
Frucht essbar: Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea weiterlesen

Speisepilz: Kuhmaul, Gomphidius glutinosus

Gomphidius glutinosus
Gomphidius glutinosus
Großer Schmierling oder auch Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) ist ein guter Speisepilz. Das mild-schmeckende weiße Fleisch (Stielbasis gelb) ist weich und verfärbt sich nicht bei Druck oder Verletzung.

Der Hut des Kuhmaul ist erst halbkugelig, dann gewölbt und gegen Ende der Lebensdauer des Fruchtkörpers flach ausgebreitet und wirkt dann trichterförmig durch eine mittige Vertiefung.
Speisepilz: Kuhmaul, Gomphidius glutinosus weiterlesen

Brand eines Gartenhauses und von Garagen in Kiel: Vegetationsschäden und Umweltgifte

Brand eines Gartenhauses in Kiel
Brand eines Gartenhauses in Kiel
Wenn man den oberen Teil des Fotos abdeckt, könnte man ein größeres Lagerfeuer vermuten. Tut man das nicht, weiß man, dass dort nicht ein Familienfest stattfindet. Um es zu entschärfen: Menschen und Wohngebäude kamen durch das Feuer unmittelbar nicht zu schaden. Dafür gebührt den Anwohner:innen Dank, die schnell die 112 wählten und der Feuerwehr, die schnell vor Ort war. Der Brand umfasste letztlich ein vollständig niedergebranntes Gartenhaus sowie Teile von Garagen, die mit Dachpappe abgedeckt sind bzw. waren.
Brand eines Gartenhauses und von Garagen in Kiel: Vegetationsschäden und Umweltgifte weiterlesen