Vertrocknete Blätter als Notreaktion bei Hainbuche, Carpinus betulus

Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Bei dieser Hainbuche (Carpinus betulus L.) zeigt fast jedes einzelne Blatt Trockenheitsschäden. Die Grünanteile der Blätter der sommergrünen Pflanze sind drastisch reduziert. Sie stehen u.a. für die Photosynthese nicht mehr zur Verfügung und die Verdunstung ist stark verringert. Als Notbehelf für die Pflanze gut. Für die Umgebung schlecht: Z.B gehen Kühlungseffekte durch Verdunstung für die Umgebung verloren.
Grund ist Wassermangel und möglicherweise auch Hitzestress. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.
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Etablierter Neophyt: Gewöhnliche Robinie, Robinia pseudoacacia

Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Auch in Schleswig-Holstein breitet sich die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia L.) in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiter aus. Sie ist wie im übrigen Bundesgebiet ein etablierter Neophyt.

Allerdings ist die Verbreitung im Norden im Verhältnis zu anderen Bundesländern moderat. In der Roten Liste S-H wird das Vorkommen des bis 25m hoch werdende Baumes in der Gesamtschau als mittelhäufig eingestuft, in der Landschaft als vereinzelt.
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TV-Tipp: Aus der Asche – Was kommt nach dem Waldbrand?

Doku über Handlungsmöglichkeiten nach Waldbränden. Im wesentlichen das, was ich seit Jahrzehnten sage: Totholz belassen. Nicht oder wenig und gut überlegt pflanzen… Vor allem: Schluss mit den forstlichen Monokulturen.

Selbstbeschreibung aus der ARD-Mediathek:
Aus der Asche – Was kommt nach dem Waldbrand?
Weltweit brennen Wälder. Und immer öfter. Bei 300 Grad etwa kann Holz sich entzünden. Wenn unsere Wälder brennen, dominieren sie die Nachrichten. Forscher wollen wissen, was passiert nach einem Waldbrand in der Natur?
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Umgestürzte Hasel wächst weiter

Umgestürzt aber nicht vollständig entwurzelt: Hasel wächst weiter
Umgestürzt aber nicht vollständig entwurzelt: Hasel wächst weiter
Teile des Wurzelsystems der Gewöhnlichen Hasel (Corylus avellana L.) sind nach diesem Umsturz erhalten geblieben.

Möglicherweise helfen dabei auch andere Exemplare der Gemeinen Haselnuss oder eventuell vorhandene eigene Klone aus der Umgebung:

Vielleicht haben sie ihre Wurzelsysteme zusammengeschlossen.
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Redder – Doppelknick

Doppelknick Hassee
Doppelknick oder auch Redder in Hassee
Der Redder oder Doppelknick ist in Schleswig-Holstein bzw. Norddeutschland vglw. selten geworden.

Dominierende Pflanze des Redders auf dem Foto ist die Gewöhnliche Hasel (Corylus avellana L.); typisch für viele schleswig-holsteinische Knicks.
Zu finden ist dieser Doppelknick mit „geschlossenem“ Blätterdach im Kieler Stadtteil Hassee.
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Invasiver Neophyt: Prunus serotina, Späte Trauben-Kirsche

Prunus serotina - Späte Trauben-Kirsche
Prunus serotina – Späte Trauben-Kirsche
Wie in allen anderen Bundesländern breitet sich die Späte Trauben-Kirsche (Prunus serotina Ehrh.) auch in Schleswig-Holstein in den letzten Jahrzehnten weiter aus. Die regionale Verteilung ist aber sehr unterschiedlich. So ist die Art beispielsweise im Segeberger Raum sehr häufig anzutreffen, während die Bestände in Kiel dagegen vergleichsweise kleiner sind.
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