Unglücklich gestelltes Schild im BG Kiel: Giftige Verwechslungsmöglichkeit

Sehr giftig: Convallaria majalis L., Maiglöckchen
Sehr giftig: Convallaria majalis L., Maiglöckchen
Im Neuen Botanischen Garten Kiel gibt es einen Arzneipflanzengarten. Dort sind Pflanzen dargestellt, die medizinisch wirksam sind, darunter auch giftige. Eine davon ist das Maiglöckchen (Convallaria majalis L.). Sie ist wie alle Arten in diesem Bereich beschildert und mit einem roten Zusatzschild „Giftpflanze“ versehen. Wenn man das Beet allerdings von der anderen Seite betrachtet, wirkt die Sache ganz anders: Dann sieht man das Schild für die ungiftige Heilpflanze Bär-Lauch (Allium ursinum L.) direkt vor dem Beetbereich des Maiglöckchens.
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Vertrocknete Blätter als Notreaktion bei Hainbuche, Carpinus betulus

Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Bei dieser Hainbuche (Carpinus betulus L.) zeigt fast jedes einzelne Blatt Trockenheitsschäden. Die Grünanteile der Blätter der sommergrünen Pflanze sind drastisch reduziert. Sie stehen u.a. für die Photosynthese nicht mehr zur Verfügung und die Verdunstung ist stark verringert. Als Notbehelf für die Pflanze gut. Für die Umgebung schlecht: Z.B gehen Kühlungseffekte durch Verdunstung für die Umgebung verloren.
Grund ist Wassermangel und möglicherweise auch Hitzestress. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.
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Etablierter Neophyt: Gewöhnliche Robinie, Robinia pseudoacacia

Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Dornen der Gewöhnlichen Robinie, Robinia pseudoacacia
Auch in Schleswig-Holstein breitet sich die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia L.) in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiter aus. Sie ist wie im übrigen Bundesgebiet ein etablierter Neophyt.

Allerdings ist die Verbreitung im Norden im Verhältnis zu anderen Bundesländern moderat. In der Roten Liste S-H wird das Vorkommen des bis 25m hoch werdende Baumes in der Gesamtschau als mittelhäufig eingestuft, in der Landschaft als vereinzelt.
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Hummel-Bestäubung bei Wilder Karde, Dipsacus fullonum

Hummel bestäubt Wilde Karde, Dipsacus fullonum
Hummel bestäubt Wilde Karde, Dipsacus fullonum
Die Wilde Karde (Dipsacus fullonum L.) wird von verschiedenen Insekten bestäubt.

Nektarpflanze ist sie u.a. für Honig-Bienen, Wildbienen, Hummeln, Wespen und Schmetterlinge.

Die Zweijährige aus der Familie der Kardengewächse (Dipsacaceae) hat immergrüne Blätter und stirbt nach der Blüte ab.
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Ausgleich-Abgleich: ungleich

Schwer geschädigte Berg-Ahorne, Acer pseudoplatanus
Schwer geschädigte Berg-Ahorne, Acer pseudoplatanus
Die Fotos zeigen schwer geschädigte Berg-Ahorne (Acer pseudoplatanus L.) und einen abgestorbenen Ahorn. Aufgenommen sind sie auf einem Aldi-Parkplatz in Kiel-Russee. Die Benennung von Ort und Unternehmen ist als Beispiel zu verstehen: So etwas ist vielerorts zu finden.
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Beifuß als Hitze- und Trockenheitsexperte

Beifuß bei der Hitzeabwehr
Beifuß bei der Hitzeabwehr
Der Gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris L.) zeigt sich auf diesem sandigen Trockenrasen als gut angepasst an Stress durch Hitze und Trockenheit. Der Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) ist es auf dem Foto zu warm und zu trocken. Also rollt sie ihre Blätter ein. Damit wird die Oberfläche und Verdunstung verkleinert. Und als zweite Maßnahme streckt sie der Sonne vor allem die silbrige Unterseite ihrer Blätter entgegen
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Betonrecycling könnte so schön sein – aber: Buntes Allerlei

Wegebau mit Beimischung: Metall, Glasscherben, Kunststoffscherben, Gummi, verarbeitetes Holz und Keramikscherben.
Wegebau mit Beimischung: Metall, Glasscherben, Kunststoffscherben, Gummi, verarbeitetes Holz und Keramikscherben.
Fragwürdiger Wegebau im Landschaftsschutzgebiet Drachensee, Russee und Umgebung
Beton fällt bei vielen Baustellen als Abfall an. Er wird u.a. recycelt durch Brechanlagen, die den Beton brechen. Dieser Betonbruch wird dann in Siebanlagen auf definierte Körnungsgrößen für z.B. Wegebau oder Gründungsarbeiten gesiebt.
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