Baumschäden durch Baumbindungen

Einschnürung durch Kunststoff-Baumbindung
Einschnürung durch Kunststoff-Baumbindung
Baumschäden durch nicht oder zu spät entfernte Baumbindungen haben in den letzten Jahren zugenommen. Hauptgrund dafür ist der Ersatz des Kokosbandes durch Kunststoffbindungen. Zwar kann auch nicht entferntes Kokosband schwere Beschädigungen bis hin zum Totalverlust hervorrufen, jedoch sind solche extremen Schäden sehr selten, weil es meistens dem Baum gelingt, das Naturfaserband irgendwann zu sprengen.
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Trockenheitsschäden an Koniferen

Trockenheitsschäden an Koniferen in Schwentinental
Trockenheitsschäden an Koniferen in Schwentinental
Schwere Trockenheitsschäden sind an vielen Gehölzen in allen Teilen Schleswig-Holsteins zu beobachten. Insbesondere nicht-standortgerechte Pflanzungen leiden.
Wo Waldsituationen möglich sind, ist die Abhilfe einfach: Wenn nötig Verkehrssicherung herstellen durch Einkürzung oder Fällen (ansonsten darauf verzichten).
Danach warten, bis sich standortgerechte Flora selber ansiedelt.
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Hainbuche mit eingewachsenem Zaun

Hainbuche mit eingewachsenem Zaun
Hainbuche mit eingewachsenem Zaun
Dieser Hainbuchen-Stamm (Carpinus betulus) hat durch die Einwachsung des Zaunes eine deutlich verringerte Lebenszeit. Auch der Zaun ist massiv geschädigt. Beispiel für eine fehlendes oder nicht umgesetztes Pflegekonzept einer Grünanlage.
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Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Eiche

Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Eiche
Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Eiche
Am Rande des Schwanenseeparks, Nähe Stadtrat-Hahn-Park, in Kiel-Ellerbek: Baustoffablagerung im Wurzelbereich einer Stiel-Eiche, Quercus robur. Kies ungefähr in der Körnung 0-3 mm, Beton-Recycling (ca. 0-32mm) und Bodenaushub finden sich nebeneinander.
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Rotbuche mit vollständiger Verschweißung

Rot-Buche mit vollständiger Verschweißung. Scheelsberg.
Rot-Buche mit vollständiger Verschweißung. Scheelsberg.
Rot-Buche mit vollständiger Verschweißung. Scheelsberg in den Hüttener Bergen (Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein). Während unvollständige Verschweißungen eine Schwachstelle des Baumes sind (z.B. erhöhte Bruchgefahr) sind vollständige Verschweißungen statisch optimiert. Nicht selten bilden sie aber langfristig z.B. durch Dickenwachstum ein Schwachstelle durch entstehende Scheuerstellen.
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Bier mit Glyphosat belastet

Pressemitteilung Umweltinstitut München v. 25. Februar 2016:
Deutsche Biere sind mit dem Pestizid Glyphosat belastet – das ergab ein heute veröffentlichter Test des Umweltinstitut München. Ein Labor hatte im Auftrag des Umweltinstituts Biere der 14 beliebtesten Biermarken Deutschlands auf Spuren des Unkrautvernichters hin untersucht und war bei jedem getesteten Produkt fündig geworden.

Glyphosat ist der mit Abstand am häufigsten eingesetzte Pestizidwirkstoff in Deutschland – rund 5.400 Tonnen werden bundesweit davon jährlich eingesetzt. Laut Weltgesundheitsorganisation ist das Totalherbizid erbgutschädigend und „wahrscheinlich krebserregend“. Die gemessenen Werte lagen zwischen 0,46 Mikrogramm pro Liter (µg/l) und 29,74 µg/l und damit im Extremfall fast 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser (0,1 µg/l).
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