Hitze-Hotspots in Kiel und Kühle-Inseln

Austrocknender Teich im Vieburger Gehölz
Austrocknender Teich im Vieburger Gehölz
Empfehlung! Die Landeshauptstadt Kiel hat auf kiel.de eine Temperatur-Karte für das gesamte Stadtgebiet zur Verfügung gestellt. Eine gute Hilfe für diejenigen, die sich bei ihren Stadtaktivitäten kühler bewegen wollen oder einen kühleren Ort aufsuchen möchten (und können).
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Brennt wie Zunder: Zunderschwamm, Fomes fomentarius

Zunderschwamm an abgestorbener Silber-Pappel
Zunderschwamm an abgestorbener Silber-Pappel
Die Fotos zeigen den Zunderschwamm (Fomes fomentarius (L.) Fr.) auf stehendem Totholz: Silber-Pappel (Populus alba agg.).

Die Redewendung „Brennt wie Zunder“ rührt von der Verwendung des getrockneten Pilzes als Mittel zum Entfachen von Feuer her. Ältester bisher gefundener Beleg für die menschliche Verwendung ist die Gletschermumie „Ötzi“ aus der Jungsteinzeit (Neolithikum).
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Klage des BUND SH gegen Ortsumgehung Geesthacht abgewiesen

Pressemitteilung des BUND S-H

Buchenwälder verlieren gegen Beton
• Klage des BUND SH gegen Ortsumgehung Geesthacht abgewiesen
• Obwohl alter Baumbestand, Orchideen und Fledermausquartiere am Elbhang zerstört werden, sieht Oberverwaltungsgericht Natur- und Artenschutzrecht nicht verletzt
• BUND SH: Planung der Ortsumgehung völlig überdimensioniert
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Schneeweißer Mist-Tintling, Coprinopsis nivea

Schneeweißer Mist-Tintling auf Kuhfladen
Schneeweißer Mist-Tintling auf Kuhfladen
Der Schneeweiße Mist-Tintling (Coprinopsis nivea) ist eine Pilzart aus der Familie der Mürblingsverwandten (Psathyrellaceae). Andere deutsche Namen sind u.a.: Schneeweißer Dungtintling, Dung-Tintling; Synonym (falscher wissenschaftlicher Name): Coprinus niveus.

Der Fruchtkörper (Hut und Stiel) ist von Frühsommer bis in den Dezember hinein zu finden. Der Pilz ist für den menschlichen Verzehr nicht geeignet (ungenießbar).
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Dickschaliger Kartoffelbovist, Scleroderma citrinum

Dickschaliger-Kartoffelbovist-Scleroderma-citrinum
Dickschaliger Kartoffelbovist, Scleroderma citrinum
Der Dickschalige Kartoffelbovist bildet Fruchtkörper in einer Größe von wenigen Zentimetern bis zu 20 cm.
Scleroderma citrinum entlässt seine Sporen im Spätsommer bis Herbst in Staubwolken ins Freie.

Der Giftpilz ist für den Verzehr ungeeignet.
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Guter Speisepilz: Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus erythropus

Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Nach 15-20 Minuten Erhitzung (Braten, Kochen) zeigt er sich als sehr guter Speisepilz, ist jedoch roh unverträglich. Viele Pilz-Liebhaber:innen ziehen diese Röhrlingsart dem Steinpilz (Boletus edulis) vor.
Die Fruchtkörper sind etwa von Mai bis Oktober zu finden. Die samtige Huthaut verkahlt im Alter. Die Röhren sind gelblich. Druckstellen verfärben sich stark blau. Verletzungen des Pilzes z.B. durch Abschneiden ziehen an den Verletzungsstellen in Sekundenschnelle eine gräulich-bläuliche Färbung nach sich. Nicht nur für Kinder eine erstaunliche Beobachtungsmöglichkeit.
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Giftig: Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus

Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdemist am Wegesrand des Segeberger Forstes
Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdedung am Wegesrand des Segeberger Forstes
Der Behangene Düngerling (Panaeolus papilionaceus) ist ein Giftpilz, der von Frühjahr bis Herbst seine Fruchtkörper zeigt. Auf dem Foto ist er auf mehrere Wochen altem Pferdedung zu sehen.

Die Aufnahme entstand am Wegesrand des Segeberger Forstes (Schleswig-Holstein). Für Panaeolus papilionaceus scheinbar ein eher untypischer Standort, für gewöhnlich ist er auf Wiesen anzutreffen.

Der Folgezersetzer ist vor allem angewiesen auf Tierdung von z.B. Kühen oder Pferden.
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