Speisepilz: Kuhmaul, Gomphidius glutinosus

Gomphidius glutinosus
Gomphidius glutinosus
Großer Schmierling oder auch Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) ist ein guter Speisepilz. Das mild-schmeckende weiße Fleisch (Stielbasis gelb) ist weich und verfärbt sich nicht bei Druck oder Verletzung.

Der Hut des Kuhmaul ist erst halbkugelig, dann gewölbt und gegen Ende der Lebensdauer des Fruchtkörpers flach ausgebreitet und wirkt dann trichterförmig durch eine mittige Vertiefung.
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Neue Zauneidechsen-Burgen im Stellbrookmoor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Neue Zauneidechsen-Burgen im Stiftungsland Stellbrookmoor

Zauneidechsen sind scheue Tiere. Sie besiedeln einen Lebensraum nur dann, wenn sie sich sicher fühlen, sie ausreichend Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten finden. Dazu brauchen die wechselwarmen Reptilien noch sandige Stellen, in die sie ihre Eier ablegen können, die von der Sonne ausgebrütet werden.
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Fichtenforst in Bimöhlen bei Bad Bramstedt wird in Laubwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Platz für Licht, Leben und Laubwald – sanfter Waldumbau vom Fichtenforst zum Vielfalts-Wald im Stiftungsland Bimöhlen bei Bad Bramstedt

Wo bislang ein dichter Fichtenforst stand, öffnet sich künftig ein lebendiger, lichter Laubwald. Die Ausgleichsagentur – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – startet im Kreis Segeberg, in der Gemeinde Bimöhlen, östlich von Bad Bramstedt, den ökologischen Umbau eines rund 20 Hektar großen Waldstücks. Hier entsteht Schritt für Schritt ein vielfältiger Eichenwald, der Wildbienen, Vögeln, Fledermäusen und vielen anderen Waldbewohnern ein neues Zuhause bietet. „Wir wollen diesen Wald behutsam in eine vielfältige Laubwald-Landschaft überführen“, erklärt Maßnahmen-Managerin Kerstin Haldan von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein. „Aus einem eher eintönigen Nadelholzforst entsteht ein vielfältiger Lebensraum.“
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Guter Speisepilz: Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus erythropus

Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Nach 15-20 Minuten Erhitzung (Braten, Kochen) zeigt er sich als sehr guter Speisepilz, ist jedoch roh unverträglich. Viele Pilz-Liebhaber:innen ziehen diese Röhrlingsart dem Steinpilz (Boletus edulis) vor.
Die Fruchtkörper sind etwa von Mai bis Oktober zu finden. Die samtige Huthaut verkahlt im Alter. Die Röhren sind gelblich. Druckstellen verfärben sich stark blau. Verletzungen des Pilzes z.B. durch Abschneiden ziehen an den Verletzungsstellen in Sekundenschnelle eine gräulich-bläuliche Färbung nach sich. Nicht nur für Kinder eine erstaunliche Beobachtungsmöglichkeit.
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Wildschwein, Sus scrofa: Wühlstelle auf Waldweg

Wühlstelle von Wildschweinen, Sus scrofa
Wühlstelle von Wildschweinen, Sus scrofa
Das Foto zeigt eine Wühlstelle (Suche) des Wildschweines (Sus scrofa) auf einem Waldweg im Segeberger Forst. Der in ganz Europa vorkommende Paarhufer ist vor allem durch menschliches Aussetzen fast weltweit verbreitet. Wildschweine sind Allesfresser und enfalten bei der Nahrungssuche auch umfangreiche Grabetätigkeiten.
Diese kleine Wühlstelle auf einem Nebenweg des Mischwaldes lässt erahnen, wie umfangreich die Einwirkungen von Wildschweigen auf die Landschaftsgestalt sein können.
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Giftig: Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus

Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdemist am Wegesrand des Segeberger Forstes
Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdedung am Wegesrand des Segeberger Forstes
Der Behangene Düngerling (Panaeolus papilionaceus) ist ein Giftpilz, der von Frühjahr bis Herbst seine Fruchtkörper zeigt. Auf dem Foto ist er auf mehrere Wochen altem Pferdedung zu sehen.

Die Aufnahme entstand am Wegesrand des Segeberger Forstes (Schleswig-Holstein). Für Panaeolus papilionaceus scheinbar ein eher untypischer Standort, für gewöhnlich ist er auf Wiesen anzutreffen.

Der Folgezersetzer ist vor allem angewiesen auf Tierdung von z.B. Kühen oder Pferden.
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Schleswig-Holstein: Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen – Band 1 + 2 aktualisiert

Gefährdet (RL 2) und im Bestand in S-H rückläufig: Acker-Zahntrost, Odontites vernus agg.
Gefährdet (RL 2) und im Bestand in S-H rückläufig: Acker-Zahntrost, Odontites vernus agg.
Die 5. überarbeitete Version der Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen – Band 1 und 2 ist erschienen. Datenstand ist Dezember 2019.

Nachfolgend einen Auszug zur Gefährdungsklassifizierung aus der Roten Liste der Gefäßpflanzen Band 1.
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