Guttation beim Baumpilz Rotrandiger Baumschwamm, Fomitopsis pinicola

Guttation beim Baumpilz Rotrandiger Baumschwamm, Fomitopsis pinicola,  an abgestorbener Kiefer
Guttation beim Baumpilz Rotrandiger Baumschwamm, Fomitopsis pinicola, an abgestorbener Kiefer
Der Rotrandige Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) ist auf allen Kontinenten nachgewiesen. In Deutschland ist er in allen Bundesländern zu finden. Eine auffällige Besonderheit ist die vergleichsweise häufig an diesem Baumpilz zu beobachtende Guttation. Damit ist die Abgabe von Wasser in Tropfen und mikroskopisch kleinen Feinsttröpfchen gemeint.
Guttation beim Baumpilz Rotrandiger Baumschwamm, Fomitopsis pinicola weiterlesen

Speisepilz: Kuhmaul, Gomphidius glutinosus

Gomphidius glutinosus
Gomphidius glutinosus
Großer Schmierling oder auch Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) ist ein guter Speisepilz. Das mild-schmeckende weiße Fleisch (Stielbasis gelb) ist weich und verfärbt sich nicht bei Druck oder Verletzung.

Der Hut des Kuhmaul ist erst halbkugelig, dann gewölbt und gegen Ende der Lebensdauer des Fruchtkörpers flach ausgebreitet und wirkt dann trichterförmig durch eine mittige Vertiefung.
Speisepilz: Kuhmaul, Gomphidius glutinosus weiterlesen

Stormarn: Fichtenforst südlich Moorgebiet Kranika wird in Laubwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Heimischer Laubwald statt Fichtenforst – ein Urwald von morgen für mehr Artenvielfalt und Klima im Kreis Stormarn

Gleich zu Beginn des neuen Jahres entsteht ein Stück Zukunftswald im Kreis Stormarn: Der alte Fichtenforst südlich des Moorgebiets Kranika wird von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in einen lebendigen, heimischen Laubwald verwandelt. Über einen Zeitraum von 30 Jahren werden auf insgesamt sechseinhalb Hektar die Fichten entnommen. Buchen, Eichen, Hainbuchen und Vogelbeeren bekommen auf diese Weise mehr Licht und Luft zum Wachsen und bringen die Vielfalt zurück. Das langfristige Ziel ist ein lebendiger Laubmischwald, der sich auf natürliche Weise entwickeln kann.
Stormarn: Fichtenforst südlich Moorgebiet Kranika wird in Laubwald gewandelt weiterlesen

Lauenburg: Umzug von 23 Haselmäusen von Sahms nach Wentorfer Lohe

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Knuffige Mieter gesucht! 23 Haselmäuse ziehen in ihre neue Wohngemeinschaft im Stiftungsland Wentorfer Lohe

Pünktlich zum Winterschlaf haben 23 Haselmäuse ein neues Zuhause bezogen – mitsamt Möbeln! Der Grund: in ihrem bisherigen Haselmaus-Zuhause in Sahms – nördlich von Schwarzenbek im Kreis Herzogtum-Lauenburg – wird ein Umspannwerk im Rahmen des Projekts Elbe-Lübeck-Leitung von TenneT TSO GmbH gebaut. Damit der Umzug in das etwa 240 Hektar große Gebiet der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein reibungslos und ohne Stress für die knuffigen kleinen Tiere ablief, haben die Haselmaus-Expert*innen der Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung (GfN) in Molfsee die Umsiedlung übernommen.
Lauenburg: Umzug von 23 Haselmäusen von Sahms nach Wentorfer Lohe weiterlesen

Guter Speisepilz: Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus erythropus

Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Nach 15-20 Minuten Erhitzung (Braten, Kochen) zeigt er sich als sehr guter Speisepilz, ist jedoch roh unverträglich. Viele Pilz-Liebhaber:innen ziehen diese Röhrlingsart dem Steinpilz (Boletus edulis) vor.
Die Fruchtkörper sind etwa von Mai bis Oktober zu finden. Die samtige Huthaut verkahlt im Alter. Die Röhren sind gelblich. Druckstellen verfärben sich stark blau. Verletzungen des Pilzes z.B. durch Abschneiden ziehen an den Verletzungsstellen in Sekundenschnelle eine gräulich-bläuliche Färbung nach sich. Nicht nur für Kinder eine erstaunliche Beobachtungsmöglichkeit.
Guter Speisepilz: Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus erythropus weiterlesen

Wildschwein, Sus scrofa: Wühlstelle auf Waldweg

Wühlstelle von Wildschweinen, Sus scrofa
Wühlstelle von Wildschweinen, Sus scrofa
Das Foto zeigt eine Wühlstelle (Suche) des Wildschweines (Sus scrofa) auf einem Waldweg im Segeberger Forst. Der in ganz Europa vorkommende Paarhufer ist vor allem durch menschliches Aussetzen fast weltweit verbreitet. Wildschweine sind Allesfresser und enfalten bei der Nahrungssuche auch umfangreiche Grabetätigkeiten.
Diese kleine Wühlstelle auf einem Nebenweg des Mischwaldes lässt erahnen, wie umfangreich die Einwirkungen von Wildschweigen auf die Landschaftsgestalt sein können.
Wildschwein, Sus scrofa: Wühlstelle auf Waldweg weiterlesen

Giftig: Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus

Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdemist am Wegesrand des Segeberger Forstes
Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdedung am Wegesrand des Segeberger Forstes
Der Behangene Düngerling (Panaeolus papilionaceus) ist ein Giftpilz, der von Frühjahr bis Herbst seine Fruchtkörper zeigt. Auf dem Foto ist er auf mehrere Wochen altem Pferdedung zu sehen.

Die Aufnahme entstand am Wegesrand des Segeberger Forstes (Schleswig-Holstein). Für Panaeolus papilionaceus scheinbar ein eher untypischer Standort, für gewöhnlich ist er auf Wiesen anzutreffen.

Der Folgezersetzer ist vor allem angewiesen auf Tierdung von z.B. Kühen oder Pferden.
Giftig: Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus weiterlesen