1.500 junge Knoblauchkröten finden im Kreis Segeberg ein neues Zuhause

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Die heimlichste Kröte Schleswig-Holsteins kehrt zurück: Rund 1.500 junge Knoblauchkröten finden im Kreis Segeberg ein neues Zuhause

Sie lebt im Verborgenen, ruft unter Wasser und riecht bei Gefahr ein bisschen nach Knoblauch: Die Knoblauchkröte ist eine der heimlichsten Amphibien Schleswig-Holsteins. Tagsüber gräbt sie sich in lockeren Sand ein, nachts geht sie auf Wanderschaft. Jetzt bekommt die seltene Art im Kreis Segeberg neue Chancen.
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Internationales Jugend-Naturschutz-Workcamp in Nordoe

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Internationales Workcamp in Nordoe
Sommer für die Natur: Jugendliche aus aller Welt helfen der Heide in Schleswig-Holstein
Junge Menschen aus aller Welt engagieren sich für den Naturschutz – Freundeskreis der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein macht das Workcamp möglich.
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Schleswig-Holstein: Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Rekord-Zahl bei Faltern im Stiftungsland Nordoe und auf der Geltinger Birk

So viele waren es noch nie! Das Schmetterlings-Rettungsteam der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein traute seinen Augen kaum: jährlich zählen Dr. Detlef Kolligs und Antje Walter die umherfliegenden Goldenen Scheckenfalter in den Projektgebieten, dem Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe, dem Stiftungsland Geltinger Birk direkt am Ausgang der Flensurger Förde, dem Stiftungsland Reesholm (SL) und Stiftungsland Lütjenholm (NF, die größere Fläche ist der militärische Übungsplatz). Dieses Mal waren es in Nordoe mehr als je zuvor: 350 Schmetterlinge konnte Kolligs zählen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch in den vergangenem zwei Jahren. „Die ganze Entwicklung von Schmetterlingen inbesondere im Raupenstadium ist sehr witterungsabhängig. Dieses Jahr war zur Raupen-Entwicklung besonders günstig, denn: wir hatten einen anhaltenden kalten Winter, darauf folgte gleich ein trockenes, sonniges Frühjahr. Das ist der Trick: kleinklimatische Situation mit Beweidung und kurzer Vegetation bieten den Raupen optimale Temperatur-Verhältnisse – schön warm zwischen den Pflanzenhalmen. Während wir oben frieren, haben die es unten mollig warm. Menschen frieren bei 14 Grad. Die Raupen haben in Bodennähe mediterrane Bedingungen“, erklärt Kolligs. Das führte zu der erfolgreichen Entwicklung und den erfreulichen Zahlen.
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Stiftung Naturschutz S-H zum Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Zum Tag des Waldes

Raus aus dem dunklen Fichtenforst – rein in einen Vielfaltswald voller Leben. Zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine positive Zwischenbilanz. Seit Februar 2025 sind im ganzen Land neue Laubmischwälder entstanden oder auf den Weg gebracht worden. Die Maßnahmen-Manager*innen der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Landesstiftung selbst haben ehemalige Intensiv-Äcker oder Grünland, angegriffene Fichtenwälder oder strukturschwache Mischwälder in naturnahe Laubwälder verwandelt.
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Warzenbeißer braucht offene Sand-Landschaften in Schleswig-Holstein zum Überleben

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Traktor-Sound im Gras: Warum der Warzenbeißer die offenen Landschaften in Schleswig-Holstein zum Überleben braucht

Zum „Internationalen Tag des Artenschutzes“ am 3. März: Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein stärkt Lebensräume für das „Insekt des Jahres 2026“

Wenn es im Sommer klingt wie ein alter Traktor im hohen Gras, dann ist er da: der Warzenbeißer. Groß, kraftvoll mit breitem Kopf und markantem „Nackenschild“. Sein ungewöhnlicher Name geht auf einen alten Volksglauben zurück: die Menschen damals nahmen an, der kräftige Biss des Insekts könne Warzen „wegbeißen“ und dauerhaft heilen. Doch so kräftig und stark der Warzenbeißer auch wirkt – seine Lebensgrundlage ist empfindlich geworden.
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Gehölzrodung in Dünen-Landschaft Nordoe bei Itzehoe

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Eine Dünen-Landschaft atmet auf – dafür müssen im Stiftungsland Nordoe Bäume und Büsche weichen

Bagger mit monströsen Greifarmen und Knickscheren rollen im Februar durch das wüstenartige Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe im Kreis Steinburg. Was auf den ersten Blick nach schwerem Eingriff aussieht, dient einem behutsamen Ziel: Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein macht eine der artenreichsten Binnendünenlandschaften im Land wieder lebendig und vielfältig.
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