Schleswig-Holstein: Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Rekord-Zahl bei Faltern im Stiftungsland Nordoe und auf der Geltinger Birk

So viele waren es noch nie! Das Schmetterlings-Rettungsteam der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein traute seinen Augen kaum: jährlich zählen Dr. Detlef Kolligs und Antje Walter die umherfliegenden Goldenen Scheckenfalter in den Projektgebieten, dem Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe, dem Stiftungsland Geltinger Birk direkt am Ausgang der Flensurger Förde, dem Stiftungsland Reesholm (SL) und Stiftungsland Lütjenholm (NF, die größere Fläche ist der militärische Übungsplatz). Dieses Mal waren es in Nordoe mehr als je zuvor: 350 Schmetterlinge konnte Kolligs zählen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch in den vergangenem zwei Jahren. „Die ganze Entwicklung von Schmetterlingen inbesondere im Raupenstadium ist sehr witterungsabhängig. Dieses Jahr war zur Raupen-Entwicklung besonders günstig, denn: wir hatten einen anhaltenden kalten Winter, darauf folgte gleich ein trockenes, sonniges Frühjahr. Das ist der Trick: kleinklimatische Situation mit Beweidung und kurzer Vegetation bieten den Raupen optimale Temperatur-Verhältnisse – schön warm zwischen den Pflanzenhalmen. Während wir oben frieren, haben die es unten mollig warm. Menschen frieren bei 14 Grad. Die Raupen haben in Bodennähe mediterrane Bedingungen“, erklärt Kolligs. Das führte zu der erfolgreichen Entwicklung und den erfreulichen Zahlen.
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Friedrichsorter Strand einen Tag nach der Sturmflut

Strandabschnitt in Friedrichsort nach dem Hochwasser
Strandabschnitt in Friedrichsort nach dem Hochwasser
Die vergleichsweise milde Sturmflut an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste am 14. Oktober hatte ihren Höchststand in den Abend- und Nachtstunden. Das Foto zeigt einen Teil des Strandes in Kiel-Friedrichsort in den späten Nachmittagsstunden des 15. Oktober.
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Wattenmeer wird Weltnaturerbe

Quelle: WWF Deutschland

Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe. / WWF: „Niemand braucht Öl aus dem Watt.“

Frankfurt – Bei der jährlichen Sitzung des Welterbe-Komitees der UNESCO im spanischen Sevilla fiel die Entscheidung: Das Wattenmeer an der Nordseeküste wurde als Weltnaturerbe anerkannt. Damit steht der einmalige Naturraum zukünftig auf einer Stufe mit den Galapagos-Inseln, dem Grand-Canyon-Nationalpark oder dem australischen Great Barrier Reef. Mit dieser vom WWF unterstützten Anerkennung ist auch eine Verantwortung zur dauerhaften Erhaltung verbunden. „Der WWF erwartet von Politik und Industrie, allen voran der Ölindustrie, dass sie die Anerkennung als Weltnaturerbe respektiert und auf jeden Bergbau im Wattenmeer verzichtet“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerprojekts. „Niemand braucht ausgerechnet Öl aus dem geschützten Watt.“ Die Industrie müsse aufhören, sich immer neue Ausnahmen für missbräuchliche Nutzungen im Nationalpark zu erstreiten und auf jede Ausweitung der Ölförderung verzichten.
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Grenzenlos Natur – 20 Jahre Grünes Band 1989-2009

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des BUND dokumentiert.

Ein Jubiläumsjahr der ganz besonderen Art feiert Deutschland 2009: Das Grüne Band wird 20 Jahre! Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs trat der über fast vier Jahrzehnte entstandene längste Lebensraumverbund Deutschlands aus dem Schatten der innerdeutschen Grenzanlagen. Das Grüne Band ist heute Nationales Naturerbe und lebendiges Symbol der Überwindung der einstigen Teilung Deutschlands.
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Klimagipfel in Bonn: PETA legt Gesetzentwurf zum Klimaschutz vor

Nachfolgend wird eine geringfügig veränderte und gekürzte Pressemitteilung von PETA e.V. dokumentiert.

Tierrechtsorganisation fordert „Fleischsteuer“ / Vergünstigter Steuersatz für klimaschädliche Produkt soll aufgehoben werden

Gerlingen – Zu den gestern in Bonn begonnenen internationalen Klimaverhandlungen, legt PETA Deutschland e.V. einen Gesetzentwurf zum Klimaschutz vor, der eine Aufhebung des vergünstigten Mehrwertsteuersatzes von klimaschädlichen tierischen Produkten anstrebt. Mit diesem Gesetzentwurf versucht PETA den Hauptverursacher des Klimawandels, die Tierwirtschaft, mehr in die Verantwortung mit einzubinden und die einseitige und rein symbolische Klimapolitik der Bundesregierung aufzuwerten.
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