Anna Louisa Karsch: An den jungen Lenz

Anna Louisa Karsch
(* 1.12.1722 † 12.10.1791)

An den jungen Lenz

Du junger Frühling kommst herab
Vom Schöpfer, um ganz neues Leben
Geschöpfen seiner Hand zu geben.
Das Blumen-Volk verläßt sein Grab,
Und mit empor gehobnem Haupte
Beschämt es den, der keinen Gott
Und für sich selbst Vernichtung glaubte.
Der Vogel wiederspricht des Wiedersprechers Spott.
Die Saat mit Millionen Zungen
Aus schwarzer Erd herauf gedrungen
Bestätiget, was er gesungen!
Der Linde Blätter lispeln nach;
Die Elbe rauscht und murmelnd spricht der Bach:
„Es ist ein Gott, der laue Winde schickte,
„Den Schnee zerschmolz, das Eis zerbrach,
„Mit jungem Grün das Ufer schmückte
„Und diese Sonne scheinen läßt!
Nach sanft gefallnem Frühlingsregen
Quackt der erweckte Frosch sein Fest,
Und Fische scherzen ihr entgegen!
Der Hirt heißt seine Heerde leben!
Sie weidet jugendliches Graß,
Blöckt ihre Freuden laut, und hört ohn Unterlaß
Sich Thal und Hügel Antwort geben!
Die Honigträgerin verläßt ihr kleines Haus
Und saugt den Veilchen, wenn sie duften,
Die Süßigkeit des kleinen Kelches aus.
Die Schwalbe kommt aus Sumpf, wie aus verschloßnen Grüften
Einst unsre Leiber neu hervor,
Sie baut ihr Haus von Stroh und fetter Erde,
Und schwitzert froh dem Menschen vor,
Daß er auch wieder leben werde!
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Belasteter Elbschlick klammheimlich in der Nordsee verklappt

Gemeinsame Presseerklärung BUND S-H und Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.

Belasteter Elbschlick klammheimlich in der Nordsee verklappt

+++ Belastetes Baggergut von Bau-Vorbereitung des neuen LNG-Anlegers „West Jetty“ in Brunsbüttel schon 2024 in die Nordsee verbracht
+++ Bis heute keine Informationen über darin enthaltene Schadstoffe
+++ Schlick-Verklappung mögliche Ursache für Algenblüten und Fischsterben
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Apfel (Malus) ‚Finkenwerder Herbstprinz‘

Apfel (Malus) 'Finkenwerder Herbstprinz'
Apfel (Malus) ‚Finkenwerder Herbstprinz‘
Der Apfel (Malus) ‚Finkenwerder Herbstprinz‘ war bis Mitte des 20. Jahrhunderts in Norddeutschland ein wichtiger Wirtschaftsapfel. Er wurde Mitte des 19. Jahrhundert an der Niederelbe (Finkenwerder) als Zufallssämling gefunden. Der Apfel ist regional auch unter den Sortennamen Finkenwerder, Finkenwerder Prinz, Finkenwerder Prinzenapfel, Hasenkopf und Herbstprinz bekannt.
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Rot-Grün bedroht Fährstraße 115 in Wilhelmsburg

Fährstraße 115 in HH-Wilhelmsburg bleibt
Fährstraße 115 in HH-Wilhelmsburg bleibt
Der Hamburger Senat will wieder einmal Wohnraum zerstören. Im ohnehin von Gentrifizierung gebeutelten Wilhelmsburg will Rot-Grün angeblich aus Gründen des Hochwasserschutzes günstige Mieten und das kulturelle Angebot des Wohnprojekts vernichten.

Weitere Informationen sind u.a. auf der Website der Fährstraße 115 zu finden.
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Giftige Schlackesteine auch in Kiel und Umgebung im Küstenschutz, NOK…

Schlackensteine in Kiel
Schlackensteine in Kiel
Schlackesteine aus der Metallverhüttung u.a. finden sich vereinzelt immer wieder in Privatgärten in Kiel, Rendsburg-Eckernförde…. Im Küstenschutz an Nord- und Ostsee und beim Kanalbau am NOK wurden sie teilweise massiv verbaut. Auch im Binnenland z.B. zum Wegebau. Schlackesteine enthalten giftige Metalle wie Blei, Zink, Kupfer – die genaue Zusammensetzung der Steine ist oft nicht bekannt. Das Foto zeigt ein Bruchstück eines Schlackensteines vom Nordostseekanal (rechts) und einen anderen Formstein links davon in der Bildmitte. Giftige Schlackesteine auch in Kiel und Umgebung im Küstenschutz, NOK… weiterlesen

Hamburger Hafenschlick bleibt Giftmüll

Pressemitteilung des BUND SH.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Schleswig-Holstein lehnt die Genehmigung der Verklappung des Hamburger Hafenschlicks durch das Umweltministerium entschieden ab.

„Seit Jahren verspricht Hamburg, sich um Maßnahmen zu kümmern, die die anfallende Schlickmenge langfristig reduzieren sollen“, erklärt Ole Eggers, Geschäftsführer des BUND Schleswig-Holstein. „Nun wurde zwar ein Eckpunktepapier vorgelegt, von der Umsetzung von Maßnahmen ist Hamburg aber noch weit entfernt. Stattdessen beharrt die Stadt auf einer weiteren Elbvertiefung mit katastrophalen ökologischen Folgen. Eine davon: noch größere Mengen an belastetem Schlick, die entsorgt werden müssen.“
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Hamburger Senat will Vollhöfner Weiden-Wald für Olympia opfern

Quelle: Pressemeldung Botanischer Verein zu Hamburg e.V.
Wald ohne Schutz – Vollhöfner Weiden-Wald soll für Olympia fallen.
Das muss ein Irrtum sein- das wird doch kein Umweltsenator dulden!

Und doch werden jetzt still und leise vom Senat die Weichen gestellt – durch eine Hafenplanungsverordnung, in der freilich von Olympia 2024 kein Wort steht. Flächen in „Altenwerder-West“ sollen dem Hafen-Nutzungsgebiet zugeschlagen werden um den Flächenbedarf von Betrieben zu decken.
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