Schmalfelder Au bei Bad Bramstedt: Waldumwandlung startet

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Vielfalts-Wald mit pink-blühendem Heideteppich wächst – der Waldumbau im Stiftungsland Schmalfelder Au geht weiter

Die ersten zarten Besenheide-Pflänzchen recken bereits ihre grünen Triebe aus dem Boden – jetzt geht der ökologische Waldumbau im Stiftungsland Schmalfelder Au bei Bad Bramstedt im Kreis Segeberg in die nächste Runde. Ab Montag rückt dort zunächst ein Bagger an: Auf zwei Teilflächen von insgesamt rund einem Hektar entfernt die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – die invasive Spätblühende Traubenkirsche.
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Speisepilz: Kuhmaul, Gomphidius glutinosus

Gomphidius glutinosus
Gomphidius glutinosus
Großer Schmierling oder auch Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) ist ein guter Speisepilz. Das mild-schmeckende weiße Fleisch (Stielbasis gelb) ist weich und verfärbt sich nicht bei Druck oder Verletzung.

Der Hut des Kuhmaul ist erst halbkugelig, dann gewölbt und gegen Ende der Lebensdauer des Fruchtkörpers flach ausgebreitet und wirkt dann trichterförmig durch eine mittige Vertiefung.
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1.500 junge Knoblauchkröten finden im Kreis Segeberg ein neues Zuhause

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Die heimlichste Kröte Schleswig-Holsteins kehrt zurück: Rund 1.500 junge Knoblauchkröten finden im Kreis Segeberg ein neues Zuhause

Sie lebt im Verborgenen, ruft unter Wasser und riecht bei Gefahr ein bisschen nach Knoblauch: Die Knoblauchkröte ist eine der heimlichsten Amphibien Schleswig-Holsteins. Tagsüber gräbt sie sich in lockeren Sand ein, nachts geht sie auf Wanderschaft. Jetzt bekommt die seltene Art im Kreis Segeberg neue Chancen.
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Invasiver Neophyt: Prunus serotina, Späte Trauben-Kirsche

Prunus serotina - Späte Trauben-Kirsche
Prunus serotina – Späte Trauben-Kirsche
Wie in allen anderen Bundesländern breitet sich die Späte Trauben-Kirsche (Prunus serotina Ehrh.) auch in Schleswig-Holstein in den letzten Jahrzehnten weiter aus. Die regionale Verteilung ist aber sehr unterschiedlich. So ist die Art beispielsweise im Segeberger Raum sehr häufig anzutreffen, während die Bestände in Kiel dagegen vergleichsweise kleiner sind.
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Ewigkeitschemikalien bedrohen unser Trinkwasser

Pressemitteilung des BUND S-H

Kiel. Die Landesregierung Schleswig-Holstein will mit einer neuen Landeswasserschutzgebietsverordnung die Anwendung PFAS-haltiger Pestizide begrenzen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Schleswig-Holstein e. V. (BUND SH) bedankt sich für die Initiative, hält diesen Schritt jedoch für überfällig. PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) müssen nach Ansicht des Umweltverbandes grundsätzlich aus allen Alltagsprodukten und gerade aus Stoffen wie Pestiziden, die sich großflächig auf und im Acker- und Forstboden verteilen, verbannt werden.
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Stiftung Naturschutz: 40.000 Hektar Hoffnung für Schleswig-Holsteins Artenvielfalt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
40.000 Hektar Hoffnung für Schleswig-Holsteins Artenvielfalt

Anlässlich des „Internationalen Tages der Artenvielfalt“ am 22. Mai 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstien eine hoffnungsvolle Bilanz.

Wenn seltene Küstenvögel wieder sicher brüten, Frösche, Kröten und Unken neue Lebensräume und Teiche erobern und seltene Heidearten zurückkehren, dann zeigt sich: Naturschutz wirkt. Rund 40.000 Hektar Stiftungsland der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bieten bedrohten Tier- und Pflanzenarten an Küsten, auf wilden Wiesen, in Mooren und Wäldern wichtige Rückzugsräume. Zum „Internationalen Tag der Artenvielfalt“ am 22. Mai 2026 zieht die Landesstiftung eine hoffnungsvolle Bilanz. „Artenvielfalt entsteht nicht zufällig. Sie braucht Platz, Entwicklungsmöglichkeiten, Schutz und oft ganz konkrete Hilfe. Genau dafür setzen wir uns im Stiftungsland Tag für Tag ein“, sagt Ute Ojowski, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. „Viele Arten kehren zurück, wenn Lebensräume, wie das Stiftungsland, wieder naturnäher werden – das macht Mut.“
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Sülfeld / Nienwohld: Matten aus Moor-Pflanzen stabilisieren Weg am Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Ein Moor hilft dem anderen: Matten aus Moor-Pflanzen stabilisieren Weg am Nienwohlder Moor

Mit Paludi-Matten aus regionalen Moorpflanzen wurde ein rund 200 Meter langer Weg am Nienwohlder Moor befestigt. Die nachhaltige Lösung verbindet Sülfeld und Nienwohld und zeigt, wie Moorvernässung Klima- und Alltagsnutzen vereint.
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