Steinburg: Wiedervernässung von Grünland in der Krempermarsch bei Altenmoor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Vielfalts-WG für Wiesenvögel, Frösche, Heuschrecken und Libellen – Im Stiftungsland Krempermarsch entsteht neues Feuchtgrünland

In der Krempermarsch bei Altenmoor im Kreis Steinburg entsteht ein neues Feuchtgrünland für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Karin Windloff und ihr Team von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein entwickeln auf knapp elf Hektar bisher intensiv genutztem Grünland einen abwechslungsreichen Lebensraum mit feuchten Wiesen, flachen Wasserstellen und zeitweise überstauten Bereichen. Ziel ist es, insbesondere Wiesenvögeln wie Kiebitz und Feldlerche bessere Brut- und Nahrungsbedingungen zu bieten.
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Leider nicht verboten: Mähroboter

Mähroboter im Anmarsch
Mähroboter im Anmarsch
Mähroboter bergen erhebliche Risiken für Wild- und Haustiere: Die rotierenden Klingen führen regelmäßig zu Verletzungen oder Tötungen von Igeln, Kröten und anderen Kleintieren. Auch Haustiere sind davon immer wieder betroffen.
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Nordoe bei Itzehoe: ehemalige Militärfläche wird entsiegelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Grauer Beton raus, wildbunte Vielfalt und Natur rein: Alte Kläranlage im Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe wird zurück gebaut

Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein entsiegelt ehemalige Militärfläche und gibt der Dünenlandschaft wieder mehr Raum

Es ist eins der vielen Relikte aus der militärischen Vergangenheit im Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe: Ab Mitte September lässt die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein die ehemalige Kläranlage auf dem früheren Standortübungsplatz in Breitenburg-Nordoe zurück bauen. Klärbecken, Pumpwerk und weitere technische Anlagen werden beseitigt, versiegelte Betonflächen aufgehoben und das Gelände anschließend naturnah gestaltet.
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1.500 junge Knoblauchkröten finden im Kreis Segeberg ein neues Zuhause

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Die heimlichste Kröte Schleswig-Holsteins kehrt zurück: Rund 1.500 junge Knoblauchkröten finden im Kreis Segeberg ein neues Zuhause

Sie lebt im Verborgenen, ruft unter Wasser und riecht bei Gefahr ein bisschen nach Knoblauch: Die Knoblauchkröte ist eine der heimlichsten Amphibien Schleswig-Holsteins. Tagsüber gräbt sie sich in lockeren Sand ein, nachts geht sie auf Wanderschaft. Jetzt bekommt die seltene Art im Kreis Segeberg neue Chancen.
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Paarungszeit der Moorfrösche in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Sie machen blau und blubbern um die schönsten Moorfrosch-Damen im Teich – Moorfrösche in Schleswig-Holstein sind bereit zur Paarung

Es ist ein kleines Wunder der Natur: Kaum sind die Moorfrosch-Männchen paarungsbereit, färben sie sich leuchtend blau – um die schönste Moorfrosch-Dame im Teich für sich zu gewinnen. In diesen Tagen rechnen unsere Amphibien-Expert*innen mit den ersten Exemplaren, die “blau machen“.

„Es gab in diesem Frühjahr einen sehr sprunghaften Wechsel zwischen eisigem Winter und mildem Frühling. Deshalb ist es schwer genau vorherzusagen, wann die Jungs blau werden, und mit ihren Lockrufen beginnen“, erklärt Amphibien-Experte Hauke Drews. „Sie wachen aus der Winterstarre auf, sobald es mehrere milde Nächte in Folge gibt“, sagt er. Diese Zeit beginne jetzt. Normalerweise beginnen die Frösche, Kröten und Unken Mitte bis Ende März mit ihrer Wanderung zu ihren Geburts- und damit auch Paarungsgewässern, jetzt sind die meisten von ihnen zehn bis vierzehn Tage früher dran.

Kurzer Weg ins Liebesglück

Da Moorfrösche im Moor überwintern, haben sie es nicht weit bis zu ihren Laichgewässer. „Sie fallen aus dem Bett gleich in den Teich, färben sich und rufen“, witzelt Drews. Für menschliche Ohren kling ihr Gesang eher wie ein leises Blubbern oder Gurgeln – „es klingt ein bisschen so, als würde man eine leere Flasche unter Wasser halten.“ Bei den Weibchen kommt dieser Sound jedoch bestens an. Die Paarungszeit beginnt.

Erfolgsgeschichte mit Verantwortung

Anfang der 90er Jahre galt der Moorfrosch noch als gefährdet (Rote Liste 3). Dank zahlreicher Wiedervernässungen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein überall im Land ist er inzwischen auf die Vorwarnliste hochgerutscht – eine erfreuliche Entwicklung. Doch für Drews und sein Team ist das kein Grund, nachzulassen. Auch Knoblauch-, Kreuz- und Wechselkröte, Kammmolch, Laubfrosch und Rotbauchunke brauchen passende Lebensräume. Jede Art stellt eigene Ansprüche – und genau dafür setzt sich das Amphibien-Team landesweit ein.

Dosenmoor
Dosenmoor
Heute sind Moorfrösche wieder an vielen Orten zu Hause: etwa im Dosenmoor bei Neumünster, in der Eider-Treene-Sorge-Niederung mit dem Wilden Moor bei Schwabstedt und dem Hartshoper Moor, im Dellstedter Birkwildmoor im Kreis Dithmarschen, im Großen Moor bei Dätgen im Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Jardelunder Moor oder in der Oberen Altsterniederung.

So groß die Begeisterung auch ist: Wir bitten alle Naturfreund*innen, während der Paarungszeit auf den Wegen zu bleiben, um die Tiere nicht zu stören.

Schleswig-Flensburg: Grünlandrenaturierung beim Hechtmoor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Das Stiftungsland Hechtmoor verwandelt sich in abwechslungsreiche Vielfalts-Weide

Mitten im Herzen Schleswig-Holsteins, nur wenige Kilometer von Satrup in Mittelangeln entfernt liegt das Stiftungsland Hechtmoor im Kreis Schleswig-Flensburg. Seinen Namen hat das etwa 34 Hektar große Moor aus früheren Zeiten, als hier noch Torf abgebaut wurde und in den Torfstichteichen noch Hechte schwammen. Am Rande des Erlenbruchwaldes, der das Moor umgibt, wird jetzt das intensive Grünland in eine abwechslungsreiche Vielfalts-Weide verwandelt.
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3 Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein in Obhut der Stiftung Naturschutz gehören zum Nationalen Naturerbe (NNE)

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Drei Stiftungsland-Perlen gehören zum Nationalen Naturerbe und feiern den 20. Geburtstag dieses bundesweiten Schutznetzes

Sie bieten der scheuen Zauneidechse einen sicheren Rückzugsort, sind Zuhause für europaweit streng geschützte Frösche, Kröten und Unken, locken Wildbienen und Schmetterlinge auf bunt blühende Wiesen – und unter dem Blätterdach naturnaher Wälder fühlen sich Eichelhäher, Fledermäuse und viele andere Arten wohl: Die Rede ist von den Naturschutzgebieten in Schleswig-Holstein, die zum Nationalen Naturerbe (NNE) gehören.
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