Stiftung Naturschutz S-H zum Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Zum Tag des Waldes

Raus aus dem dunklen Fichtenforst – rein in einen Vielfaltswald voller Leben. Zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine positive Zwischenbilanz. Seit Februar 2025 sind im ganzen Land neue Laubmischwälder entstanden oder auf den Weg gebracht worden. Die Maßnahmen-Manager*innen der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Landesstiftung selbst haben ehemalige Intensiv-Äcker oder Grünland, angegriffene Fichtenwälder oder strukturschwache Mischwälder in naturnahe Laubwälder verwandelt.
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Umwandlung eines Fichtenwaldes zu einem Laubmischwald in Klempau in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-HolsteinAus ehemaligem Weihnachtswald wird neuer Wohlfühlwald für Fledermäuse und Vögel – und auch das Klima profitiert

Diese etwa 40 Jahre alten Fichten sollten es eigentlich eines Tages als Weihnachtsbäume in die Wohnzimmer Schleswig-Holsteins schaffen und zu einem gelungengen Fest und funkelnden Kinderaugen beitragen. Doch schon vor etwa 30 Jahren wurde die Kultur nahe der Gemeinde Klempau zwischen Lübeck im Norden und Ratzeburg im Süden im Kreis Herzogtum-Lauenburg nicht weiter genutzt. Die Fichten wuchsen unaufhaltsam. Noch dazu sind sie weder ökologisch wertvoll, noch langfristig stabil und führen außerdem zu einer Übersäuerung des Bodens. Deshalb müssen sie jetzt für viele kleine Eichen weichen. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100 prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – verwandelt den Weihnachtswald dort jetzt in einen naturnahen Laubmischwald und damit in ein Zuhause für zahlreiche Tiere und Pflanzen.
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Fichtenforst in Bimöhlen bei Bad Bramstedt wird in Laubwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Platz für Licht, Leben und Laubwald – sanfter Waldumbau vom Fichtenforst zum Vielfalts-Wald im Stiftungsland Bimöhlen bei Bad Bramstedt

Wo bislang ein dichter Fichtenforst stand, öffnet sich künftig ein lebendiger, lichter Laubwald. Die Ausgleichsagentur – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – startet im Kreis Segeberg, in der Gemeinde Bimöhlen, östlich von Bad Bramstedt, den ökologischen Umbau eines rund 20 Hektar großen Waldstücks. Hier entsteht Schritt für Schritt ein vielfältiger Eichenwald, der Wildbienen, Vögeln, Fledermäusen und vielen anderen Waldbewohnern ein neues Zuhause bietet. „Wir wollen diesen Wald behutsam in eine vielfältige Laubwald-Landschaft überführen“, erklärt Maßnahmen-Managerin Kerstin Haldan von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein. „Aus einem eher eintönigen Nadelholzforst entsteht ein vielfältiger Lebensraum.“
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Stormarn: Fichtenforst südlich Moorgebiet Kranika wird in Laubwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Heimischer Laubwald statt Fichtenforst – ein Urwald von morgen für mehr Artenvielfalt und Klima im Kreis Stormarn

Gleich zu Beginn des neuen Jahres entsteht ein Stück Zukunftswald im Kreis Stormarn: Der alte Fichtenforst südlich des Moorgebiets Kranika wird von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in einen lebendigen, heimischen Laubwald verwandelt. Über einen Zeitraum von 30 Jahren werden auf insgesamt sechseinhalb Hektar die Fichten entnommen. Buchen, Eichen, Hainbuchen und Vogelbeeren bekommen auf diese Weise mehr Licht und Luft zum Wachsen und bringen die Vielfalt zurück. Das langfristige Ziel ist ein lebendiger Laubmischwald, der sich auf natürliche Weise entwickeln kann.
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Steinburg: Fichtenforst in Nordoe bei Itzehoe wird in Heidewald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Wald ist nicht gleich Wald: Fichten müssen weichen für Buchen und Eichen im Stiftungsland Nordoe

Nach Naturschutz sieht es nicht aus, wenn diese gewaltige Baum-Ernte-Maschine – ein sogenannter Harvester – sich durch die hoch gewachsenen Fichten schraubt und Baum für Baum fällt und doch ist es eine Maßnahme die gleich zweierlei Wirkung hat: für den Klimaschutz und die Artenvielfalt.
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Wildbiene des Jahres 2025: Garten-Blattschneiderbiene, Megachile willughbiella

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
„Zeig uns Dein Blatt mit Biss!“ Wildbiene des Jahres 2025 begeistert mit cleverem Nestbau

Wildbiene des Jahres 2025 begeistert mit cleverem Nestbau

Vermutlich war dieses kleine Wildtier schon in vielen Gärten Schleswig-Holsteins zu Besuch und hat dort still und heimlich vor sich hin gegärtnert. Denn was zunächst aussieht, wie ein kleiner Blattschaden, ist in Wahrheit das Werk einer hochspezialisierten Wildbiene: der Garten-Blattschneiderbiene (Megachile willughbiella). Diese summende Schönheit mit dem haarigen Bauch ist „Wildbiene des Jahres 2025“ und beeindruckt mit ihren architektonischen und handwerklichen Nestbau-Fähigkeiten.
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Hainbuche mit eingewachsenem Zaun

Hainbuche mit eingewachsenem Zaun
Hainbuche mit eingewachsenem Zaun
Dieser Hainbuchen-Stamm (Carpinus betulus) hat durch die Einwachsung des Zaunes eine deutlich verringerte Lebenszeit. Auch der Zaun ist massiv geschädigt. Beispiel für eine fehlendes oder nicht umgesetztes Pflegekonzept einer Grünanlage.
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