Maria Luise Weissmann: Imago | Traumbrücke

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Traumbrücke

Über die Tage, über die hellen,
Wenn sie der Abend verdunkelt hat,
Schießen die langen, schießen die schnellen
Brücken des Traumes von Stadt zu Stadt.
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Maria Luise Weissmann: Gartennovelle

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Maria Luise Weissmann: Gartennovelle. Eine Dichtung. Söcking, Bachmair 1949. 35 S. Gesamtauflage 1.500 Exemplare.

Gartennovelle

I.

Nicht, daß der Name Veronika so sehr der Bläue ihres Blicks gegolten hätte, obgleich es jeder glauben mußte, der sie sah. Die Mutter hatte sie so genannt, erlöschend nach dem schweren Kampf der Geburt, lächelnd in einer Erinnerung, wie sie den Sterbenden zusammenströmt aus Kindheit und ihrem frühen Himmel: einem blassen Vorfrühlingshimmel droben im Norden, wo Deutschland lag. Der Garten, in dem Veronika zurückblieb, stieg als letzte Stufe des großen Gebirgs zur Ebene hinab. Er stieg hinab in einen sanften und blassen See der südlichen Ebene und dann, von seiner Tiefe gespiegelt, wieder aus ihm empor in einem ewig schwebenden Gleichgewicht.
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Stiftung Naturschutz S-H zum Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Zum Tag des Waldes

Raus aus dem dunklen Fichtenforst – rein in einen Vielfaltswald voller Leben. Zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine positive Zwischenbilanz. Seit Februar 2025 sind im ganzen Land neue Laubmischwälder entstanden oder auf den Weg gebracht worden. Die Maßnahmen-Manager*innen der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Landesstiftung selbst haben ehemalige Intensiv-Äcker oder Grünland, angegriffene Fichtenwälder oder strukturschwache Mischwälder in naturnahe Laubwälder verwandelt.
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Maria Luise Weissmann: Gesammelte Dichtungen | Der Deutsche in der Landschaft

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Der Deutsche in der Landschaft

Es hat – aus einem Bund mit den reinsten Vorkämpfern für Würde und Geltung des Dichterischen – sich dem Verlag der Bremer Presse eine große und sehr kenntlich gegen die Zeit begrenzte Aufgabe ergeben. Eine Aufgabe, in Leistung mittlerweile umgewandelt, die aus dieser Zeit emporsteigt als ein Berg Ararat: Beweis und sichere Verheißung ewiger Fundamente.
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Stiftung Naturschutz S-H zum Internationalen Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Naturwälder in Schleswig-Holstein: Lieblingsort, Klimaschützer und Schatzkammern für die Artenvielfalt

Zum Internationalen Tag des Waldes

Sie sind wertvolle Schattenspender an heißen Sommertagen, im Herbst bilden sie mit ihren bunten Blättern einen Klangteppich, der beim Darüber-Spazieren einen unvergleichlich schönen Ton produziert, in verschneiten Wintern sind sie fabelhaft still und jetzt im Frühling zeigen sie mit den ersten zarten grünen Blättern, die sie hervorbringen, es geht wieder los: die Bäume in unseren Wäldern hier in Schleswig-Holstein.
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Verfallendes Haus in Düsternbrook

Verfallendes Haus in Düsternbrook
Verfallendes Haus in Düsternbrook
Seit Jahren verfällt dieses Haus in Kiel-Düsternbrook.

Zwischenzeitlich war ein Bauschild aufgestellt. Auf dem wurde der pflegefreie Garten versprochen.

Leider konnte ich das Foto, das ich vor einigen Jahren fertigte, bisher in meinem Archiv nicht finden.
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Ein lebendiger Wald behält seine toten Bäume

Abgestorbener Baum im Vieburger Gehölz
Abgestorbener Baum im Vieburger Gehölz
Ein gesunder Wald behält auch seine toten Bäume. Abgestorbene Bäume sind nur scheinbar nutzlos. Sie erfüllen im Naturkreislauf viele Funktionen. So stellen sie einen Wasserspeicher dar und spenden Schatten, was den (u.a. jungen) anderen Pflanzen zugute kommt. Für die Naturverjüngung von Wäldern sind sie elementar wichtig. Auch bilden die über viele Jahre stattfindenden differenzierten Zersetzungsprozesse zahlreichen Tieren, Pflanzen und Pilzen u.a. Lebensraum, Nistraum (z.B. für Fledermäuse oder Spechte) und Nahrung.
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