01.10.2026 Seminar Waldweide als Naturschutzinstrument u. a. Veranstaltungen der Stiftung Naturschutz S-H

Veranstaltungsankündigungen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Bitte Veranstaltungshinweise der Veranstalterin beachten.

01.10.2026 | Seminar: Moderne Waldweide als wirkungsvolles Naturschutzinstrument

Als modernes Naturschutzinstrument rücken Hutewälder und Waldweiden wieder in den Fokus

In der Geschichte war die Beweidung von Waldlebensräume durch Nutztiere weit verbreitet. Als modernes Naturschutzinstrument rücken Hutewälder und Waldweiden wieder in den Fokus, da sie eine besondere Arten- und Strukturvielfalt entwickeln können und auf die Biodiversitätsstrategien einzahlen. Praxisbeispiele und Erfahrungen aus verschiedenen Regionen verdeutlichen die Chancen, aber auch die mit den Maßnahmen verbundenen Herausforderungen. Zukünftige Projekte in Schleswig-Holstein werden vorgestellt.
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Umwandlung eines Fichtenwaldes zu einem Laubmischwald in Klempau in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-HolsteinAus ehemaligem Weihnachtswald wird neuer Wohlfühlwald für Fledermäuse und Vögel – und auch das Klima profitiert

Diese etwa 40 Jahre alten Fichten sollten es eigentlich eines Tages als Weihnachtsbäume in die Wohnzimmer Schleswig-Holsteins schaffen und zu einem gelungengen Fest und funkelnden Kinderaugen beitragen. Doch schon vor etwa 30 Jahren wurde die Kultur nahe der Gemeinde Klempau zwischen Lübeck im Norden und Ratzeburg im Süden im Kreis Herzogtum-Lauenburg nicht weiter genutzt. Die Fichten wuchsen unaufhaltsam. Noch dazu sind sie weder ökologisch wertvoll, noch langfristig stabil und führen außerdem zu einer Übersäuerung des Bodens. Deshalb müssen sie jetzt für viele kleine Eichen weichen. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100 prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – verwandelt den Weihnachtswald dort jetzt in einen naturnahen Laubmischwald und damit in ein Zuhause für zahlreiche Tiere und Pflanzen.
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Lauenburg: Umzug von 23 Haselmäusen von Sahms nach Wentorfer Lohe

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Knuffige Mieter gesucht! 23 Haselmäuse ziehen in ihre neue Wohngemeinschaft im Stiftungsland Wentorfer Lohe

Pünktlich zum Winterschlaf haben 23 Haselmäuse ein neues Zuhause bezogen – mitsamt Möbeln! Der Grund: in ihrem bisherigen Haselmaus-Zuhause in Sahms – nördlich von Schwarzenbek im Kreis Herzogtum-Lauenburg – wird ein Umspannwerk im Rahmen des Projekts Elbe-Lübeck-Leitung von TenneT TSO GmbH gebaut. Damit der Umzug in das etwa 240 Hektar große Gebiet der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein reibungslos und ohne Stress für die knuffigen kleinen Tiere ablief, haben die Haselmaus-Expert*innen der Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung (GfN) in Molfsee die Umsiedlung übernommen.
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Stiftung Naturschutz S-H zum Internationalen Tag der Artenvielfalt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Rückkehrer, Rekorde und neue Hoffnungsträger – in Schleswig-Holstein kehren die Arten und Lebensräume zurück – Happy Biodiversitäts-Day!

Zum „Internationaler Tag der Artenvielfalt“

Das Land zwischen den Meeren erlebt derzeit eine Welle erfreulicher Naturerfolge. Pünkt-lich zum diesjährigen „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ am 22. Mai kann die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein auf eine Reihe beeindruckender Comebacks blicken: Stierkäfer, Wachtelkönig, Haselmaus, Rothirsch und ganze Heide-Lebensräume feiern ihr „grünes Revival“ hier in Schleswig-Holstein.
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Gehölze – Hecken – Wer frisst an meiner Hecke?

Wer frisst an meiner Hecke?

Autor: Gregor Dietrich

Hecken sind der Früchtemarkt einer Landschaft, Energielieferant für viele Tiere vor und während des Winters. Viele Gewächse fruchten im Herbst und preisen ihre Früchte in leuchtenden Farben an. Mit bunten, zucker- und vitaminreichen Hüllen locken Pflanzensamen Tiere zu ihrer Verbreitung an.

Ob Apfelfrüchte wie Weißdorn und Vogelbeere, Steinfrüchte wie Schlehe und Schneeball, Beeren wie Berberitze und Heckenkirsche, Sammelfrüchte wie Hagebutte und Brombeere – sie alle locken mit ihren Farben unterschiedlichste Tiere zum Verzehr. Jetzt im Herbst reifen die meisten Arten. Denn Zugvögel bieten nun die Chance zur Fernverbreitung. Auch die verbleibenden Vögel vergrößern im Winter ihren Aktionsradius, um ausreichend Nahrung zu finden, und sind auf Früchte angewiesen. So haben Pflanzen die jetzt fruchten und bis in den Winter frisch bleiben sowohl die Chance zur Fernverbreitung als auch größere Chancen in der Umgebung einen neuen Standort zu besiedeln.
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