Und neues Leben wächst aus den Ruinen: Grünfläche erschließt sich Asphaltbelag

Pflanzen erobern Straßenraum
Pflanzen erobern Straßenraum
Von der angrenzenden Grünfläche aus erobern sich verschiedene Pflanzen den benachbarten Straßenraum. Die Straße auf dem MFG5-Gelände in Kiel-Holtenau ist seit Jahren wenig genutzt und es finden wahrscheinlich keine Unterhaltungsmaßnahmen statt. Das verbessert die Chancen für Pflanzen zur Besiedlung von Fugen (d.h. schadhaften Bereichen) und der Randbereiche der Asphaltfläche.
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Baumschädigend: Andeckung mit Kies bei einem Straßenbaum

Bäume haben eine sehr unterschiedliche Empfindlichkeit gegen Anschüttungen mit Kies, Erden u.ä. im Wurzelbereich. Vergleichsweise bekannt ist die große Empfindlichkeit der Rot-Buche (Fagus sylvatica L.): Wenige Zentimeter können tödlich sein. Bei anderen Baumarten sieht es besser aus.
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Vertrocknete Blätter als Notreaktion bei Hainbuche, Carpinus betulus

Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Bei dieser Hainbuche (Carpinus betulus L.) zeigt fast jedes einzelne Blatt Trockenheitsschäden. Die Grünanteile der Blätter der sommergrünen Pflanze sind drastisch reduziert. Sie stehen u.a. für die Photosynthese nicht mehr zur Verfügung und die Verdunstung ist stark verringert. Als Notbehelf für die Pflanze gut. Für die Umgebung schlecht: Z.B gehen Kühlungseffekte durch Verdunstung für die Umgebung verloren.
Grund ist Wassermangel und möglicherweise auch Hitzestress. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.
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Ausgleich-Abgleich: ungleich

Schwer geschädigte Berg-Ahorne, Acer pseudoplatanus
Schwer geschädigte Berg-Ahorne, Acer pseudoplatanus
Die Fotos zeigen schwer geschädigte Berg-Ahorne (Acer pseudoplatanus L.) und einen abgestorbenen Ahorn. Aufgenommen sind sie auf einem Aldi-Parkplatz in Kiel-Russee. Die Benennung von Ort und Unternehmen ist als Beispiel zu verstehen: So etwas ist vielerorts zu finden.
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Kahles Bruchkraut – Herniaria glabra subsp. glabra

Kahles Bruchkraut – Herniaria glabra subsp glabra
Im Kieler Stadtgebiet findet sich u.a. in Fugen von Granit-Großpflaster die Unterart glabra des Kahlen Bruchkrautes, Herniaria glabra subsp. glabra. Größere Bestände kann man unter anderem auf dem Rathausplatz (!) in vielen Exemplaren finden.
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Orchideen-Standort: Breitblättrige Ständelwurz, Epipactis helleborine

Standort von Breitblättriger Ständelwurz ,Epipactis helleborine (L.) Crantz, s. str.. Zu finden ist unsere verbreiteste Orchidee rechts der Einkaufswagen.
Standort von Breitblättriger Ständelwurz, Epipactis helleborine (L.) Crantz, s. str.. Zu finden ist unsere verbreiteste Orchidee rechts der Einkaufswagen. „Eingerahmt“ wird sie von Acker-Kratzdistel und Waldrebe.
Dieser Standort von Breitblättriger Ständelwurz (Epipactis helleborine (L.) Crantz, s. str.) befindet sich in einem kleinen Grünstreifen zwischen Verkehrsflächen in Kiel-Hassee. Zu finden ist unsere verbreiteste Orchidee rechts der Einkaufswagen. „Eingerahmt“ wird sie von Gewöhnlicher Waldrebe, (Clematis vitalba L.) und Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense (L.) Scop.).
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Verzicht auf Streusalz schont Bäume und Grundwasser

Nachfolgend wird eine Pressemitteilung des NABU Schleswig-Holstein vom 3. Januar 2008 dokumentiert.

NABU empfiehlt in der kalten Jahreszeit umweltschonende Streumittel

Neumünster. Schnee und Glatteis auf den Gehwegen bedeuten Rutschgefahr – ein erhöhtes Haftungsrisiko für Grundstücksbesitzer, die für die Sicherheit auf ihren Bürgersteigen verantwortlich sind. Kein Wunder, dass Streumittel zurzeit wegen des aktuellen Wintereinbruchs Hochkonjunktur haben. So auch das Streusalz, das nach Ansicht des Naturschutzbundes NABU wegen seiner umweltbelastenden Auswirkungen aus Dörfern und Städten verbannt werden sollte. Viele Kommunen und Privathaushalte verzichten bereits auf den Einsatz von Streusalz – längst noch nicht alle.

Die Auswirkungen von Streusalz sind vielfältig: Das Salz gelangt über den Boden in die Pflanzen und verändert dort den Nährstoffhaushalt. Die Folgen zeigen sich oft erst im Frühjahr und Sommer, wenn salzgeschädigte Straßenbäume wie Linden, Ahorn oder Rosskastanien trotz ausreichender Niederschläge allmählich vertrocknen. Nicht nur Pflanzen leiden unter dem Salz. Viele Haustiere entzünden sich am Streusalz die Pfoten. Außerdem kann das Salz das Grund- und Oberflächenwasser beeinträchtigen. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz auch ökonomische Schäden wie eine verstärkte Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen.

Diese Probleme lassen sich vermeiden: Der NABU empfiehlt Privathaushalten die Verwendung von salzfreien, abstumpfenden Streumitteln wie Granulat, Split, Sand oder Kies. Im Handel gibt es vom Umweltbundesamt (UBA) getestete Produkte. Das UBA hat für Streumittel, die bestimmte ökologische Anforderungen erfüllen, das Umweltzeichen „Der Blaue Engel – weil salzfrei“ vergeben.

Verantwortungsvolle Bürger sollten beim Kauf von Streugut auf das Umweltzeichen Der Blaue Engel achten. Die Produkte sowie die Kriterien für die Vergabe des Umweltzeichens können unter blauer-Engel.de abgerufen werden. Eine umweltschonende Glättebekämpfung kann sogar die Geldbörse schonen: Das Streugut lässt sich zusammenkehren und für den nächsten Einsatz aufbewahren.