Veröffentlicht am
18. Januar 2005 in
Botanik, Europa, Gartenbau, Gehölze, Gehölzschnitt, Gesundheit, Kochbuch, Kultur und Pflanzen.
Tags: Baum, Baumschutz, Buche, Esche, Giftpflanze, Holz, Nutzpflanze, Pflanzengesellschaft, Tanne, Vogel, Wald.
Taxus baccata, Eibe
Autor: Andreas Regner
Klasse: Taxopsida, Eibenähnliche
Ordnung: Taxales, Eibenartige
Familie: Taxaceae, Eibengewächse
Verbreitung: Pflanzensoziologische Kennziffer (nach Ellenberg): 8.4. Selten vorkommend im Unterholz (Unterstand) von Buchen-, Tannen- oder Eschenwäldern der montanen und submontanen Stufe (Tiefland bis ca. 1300 m NN). Meist an steilen Hängen oder in Taleinschnitten auf sickerfrischen Ton- und Lehmböden bis hin zu sandig-steinigen Böden in luftfeuchter und wintermilder Klimalage.
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Veröffentlicht am
18. Oktober 2004 in
Botanik, Kultur, Naturschutz und Pflanzen.
Tags: Ackerbau, Asien, Gemüse, Giftpflanze, Haustier, Heilpflanze, Kohl, Landwirtschaft, Pflanzengesellschaft, Pflanzenschutz, Pflege, Vogel, Wald.
Unkraut – was ist das?
Autor: Gregor Dietrich
In den 80ern, als die Umweltbewegung ihren Höhepunkt erreichte, gerieten auch einige bisher verwendete diskriminierende Begriffe ins Kreuzfeuer der Kritik. Mit der Umbenennung von Raubvögeln, die ja nichts rauben, in Greifvögel hatte man einen Präzedenzfall geschaffen. Doch nicht immer war es leicht, geeignete Ersatzbegriffe zu finden. Unkraut sollte zunächst durch Ackerwildkraut ersetzt werden. Ein vollkommen untauglicher Begriff. Denn sowohl “Acker” als auch “wild” sind problematische Attribute, wie im Folgenden zu klären sein wird. Daher hat sich unter ökologisch denkenden Menschen der Begriff Beikraut durchgesetzt.
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Veröffentlicht am
19. August 2004 in
Botanik, Europa, Gehölze, Naturschutz, Pflanzen, Stauden und Wasser.
Tags: Bach, Fliessgewässer, Fluss, Meer, Nordsee, Ostsee, Pflanzengesellschaft, Trockenrasen, Wald, Wiese.
Systematische Übersicht der Pflanzengesellschaften Mitteleuropas
nach Heinz Ellenberg: Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa; Scripta Geobotanica XVIII. S. 71 – 75.
Gesellschaftseinheiten[Hierachie]
Gr Gruppe von Klassen [Beispiel: 1]
K Klassencharakterart bzw. Charakterart in rangtieferen Einheiten, die zu der betreffenden Klasse gehören [Beispiel: 1.1]
O Ordnungscharakterart bzw Charakterart in einem zu der betr. Ordnung gehörenden Verband [Beispiel: 1.11]
V Verbandscharakterart [Beispiel: 1.111]
U Charakterart des Unterverbandes [Beispiel: 1.111.1
X Nirgends Klassen-, Ordnungs- oder Verbandscharakterart, meist sogar in verschiedenen Klassengruppen
1 Süsswasser- und Moor-Vegetation
[Gruppe von Klassen: Gr]
1.1 Lemnetea, Wasserlinsendecken [Klasse: K]
1.11 Lemnetalia [Ordnung: O]
1.111 Lemnion (minoris) [Verband: V]
1.111.1 Lemnaceen u. Ricciacee-Gr. [Unterverband, Gruppe: U]
1.111.2 Hydrochariden-Gruppe
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Zeigerwerte: Ökologisches Verhalten, Lebensform und Blattausdauer
nach Heinz Ellenberg: Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa; Scripta Geobotanica XVIII. S. 67 ff.
Ökologisches Verhalten
x = indifferent
L – Lichtzahl
Die Lichtzahl gibt das Vorkommen in Beziehung zur relativen Beleuchtungsstärke (= r.B.) an. Für die Pflanzen maßgebend ist dabei die Beleuchtung, die an ihrem Wuchsort zur Zeit der vollen Belaubung der sommergrünen Pflanzen (also etwa von Juli bis September) bei diffuser Beleuchtung (Nebel oder gleichmäßig bedecktem Himmel) herrscht.
1 Tiefschattenpflanze: noch bei weniger als 1%, selten bei mehr als 30% r.B. vorkommend
2 Tiefschatten- bis Schattenpflanze: zwischen 1 und 3 stehend
3 Schattenpflanze: meist bei weniger als 5% r.B., doch auch an helleren Stellen
4 Schatten- bis Halbschattenpflanze: zwischen 3 und 5 stehend
5 Halbschattenpflanze: nur ausnahmsweise im vollen Licht, meist aber bei mehr als 10% r.B.
6 Halbschatten- bis Halblichtpflanze: zwischen 5 und 7 stehend, selten bei weniger als 20% r.B.
7 Halblichtpflanze: meist bei vollem Licht, aber auch im Schatten bis etwa 30% r.B.
8 Halblicht- bis Volllichtpflanze: Lichtpflanze, nur ausnahmsweise bei weniger als 40% r.B.
9 Volllichtpflanze: nur an voll bestrahlten Plätzen, nicht bei weniger als 50% r.B.
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Veröffentlicht am
30. April 2004 in
Europa, Kochbuch, Kultur, Pflanzen und Stauden.
Tags: Ackerbau, Gemüse, Gewürz, Giftpflanze, Heilpflanze, Kleingarten, Kohl, Nutzgarten, Nutzpflanze, Pflanzengesellschaft.
Essbare Beikräuter
- eine Auswahl heimischer Hackfruchtbeikräuter und Ruderalpflanzen
Autor: Gregor Dietrich; redaktionelle Bearbeitung: Andreas Regner
Ampfer-Arten(Rumex spp): Blätter und junge Sprosse für Suppen, als Spinat und Salat.
Barbarakraut-Arten(Barbarea spp.): Salat (Frühjahr) oder Gemüse (Winter).
Beifuß- und Wermuth-Arten(Artemisia spp.): Frisch oder getrocknet als Gewürz, größere Mengen des Echten Wermuth (A. absinthium) und verwandter Arten sind unbekömmlich!
Bitterkraut (Picris hieracioides): Junge Pflanzenteile als Gemüse, Kochwasser wegen der Bitterstoffe wegschütten.
Bocksbart-Arten(Tragopogon spp.): Wurzeln, Blätter und junge Sprosse als Gemüse, junge Blätter als süße Rohkost.
Brennessel-Arten(Urtica spp.): Blätter als Spinat, Tee und für Suppen.
‘Essbare Wildkräuter’ weiterlesen
Veröffentlicht am
23. November 2003 in
Botanik, Gartenbau, Gehölze, Kletterpflanzen, Kultur, Naturschutz, Obst, Pflanzen, Stauden und Tiere.
Tags: Ahorn, Artenschutz, Artenvielfalt, AT, Baum, Baumschutz, Eiche, Giftpflanze, Hasel, Italien, Kalk, Kirsche, Landwirtschaft, Linde, Moor, Neophyt, Nutzpflanze, Pflanzengesellschaft, Robinie, Rose, Trockenrasen, Wald, Wildgehölz.
Das Weinviertel botanisch betrachtet
Autor: Gregor Dietrich
Wir müssen nicht immer in die Ferne reisen, um botanisch aufregende Gebiete zu entdecken.
Am Beispiel des Weinviertels wird gezeigt, wie interessant die Flora unserer Heimat sein kann.
Klimatisch gesehen liegt das Weinviertel am Westrand der pannonisch beeinflußten Zone. Das bedeutet heiße, trockene Sommer und schneearme, kahlfrostreiche Winter. Weiter westlich gibt es nur mehr die Wachau und kleinräumige pannonische Enklaven. Geologisch gesehen wird die Landschaft von jungtertiären Tonen und Sanden sowie Löß geprägt. Ursprünglich herrschten wohl pannonische Eichenmischwälder vor. Meist waren Reichfrüchtige Trauben-Eiche (Quércus petráea ssp. polycárpa) und Hainbuche (Cárpinus bétulus) die Leitbäume. An feuchteren Stellen wurde die Trauben-Eiche von der Stiel-Eiche (Quércus róbur) abgelöst. Auf den trockenen Hügeln verschwand die Hainbuche und die Flaum-Eiche Quércus pubéscens prägte das Bild. Im Osten des Gebietes, auf kalkärmeren Böden spielte auch die Zerr-Eiche (Quércus cérris) eine Rolle. Weitere wichtige Bäume der pannonischen Wälder sind Feld-Ahorn (Ácer campéstre), Elsbeere (Sórbus torminális) und Winter-Linde (Tília cordáta). Für die Strauchschicht sind Roter Hartriegel (Córnus sanguínea), Dirndlstrauch (Córnus mas), Pimpernuß (Staphyléa pinnáta), Hasel (Córylus avellána) und Purgier-Kreuzdorn (Rhámnus cathártica) charakteristisch.
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27. Januar 2002 in
Gartenbau, Gesundheit, Kochbuch, Kultur, Pflanzen und Stauden.
Tags: Gemüse, Gewürz, Kleingarten, Nutzgarten, Nutzpflanze, Pflanzengesellschaft, Standortanspruch.
Aegopodium podagraria oder: einmal Giersch – immer Giersch
20 Tipps für die erfolgreiche Kultur von Giersch
Ich habe habe ihn auch schon gesehen – den gierschfreien Garten. Ich erinnere mich genau, es war ein schöner sonniger Sommertag…
Hier könnte jetzt ein fesselnder Tatsachenbericht folgen, doch Spass beiseite: Es gibt ihn wirklich, den gierschfreien Garten. Überwiegend ist er zurückzuführen auf das Fehlen günstiger Standortbedingungen für den schönen Doldenblütler! Dem kann Abhilfe geschaffen werden:
- Tip 1-3 In einem sonnigen Garten mit magerem und trockenem Sandboden wird man allenfalls mickerige Exemplare finden. Also: Schaffen sie die richtigen Standortbedingungen: Halbschattig (- schattig), gute Nährstoffversorgung und ausreichende Bewässerung sichern maximale Erträge!
‘Stauden – Giersch, Aegopodium podagraria’ weiterlesen