Mangelhafte Beteiligung zum Klimaschutzprogramm: GLI reicht Beschwerde bei UN-Komitee ein

Pressemitteilung von Green Legal Impact Germany e.V.
Mangelhafte Beteiligung zum Klimaschutzprogramm: GLI reicht Beschwerde bei UN-Komitee ein

Berlin, 23.03.2026: Übermorgen muss die Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm (KSP) veröffentlichen, das die Vorgaben des Grundgesetzes, des Europa- und Völkerrechts, und des Klimaschutzgesetzes erfüllt. Bei der Erstellung hat die Bundesregierung die Öffentlichkeit nicht ausreichend konsultiert und damit gegen die Vorgaben der Aarhus-Konvention (AK) verstoßen, denn wesentliche Informationen bei der Öffentlichkeitsbeteiligung fehlten. GLI hat deswegen Beschwerde beim Aarhus Convention Compliance Committee (ACCC) eingereicht.
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Stiftung Naturschutz S-H zum Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Zum Tag des Waldes

Raus aus dem dunklen Fichtenforst – rein in einen Vielfaltswald voller Leben. Zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine positive Zwischenbilanz. Seit Februar 2025 sind im ganzen Land neue Laubmischwälder entstanden oder auf den Weg gebracht worden. Die Maßnahmen-Manager*innen der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Landesstiftung selbst haben ehemalige Intensiv-Äcker oder Grünland, angegriffene Fichtenwälder oder strukturschwache Mischwälder in naturnahe Laubwälder verwandelt.
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Torffrei gärtnern, Moore schützen, Klima bewahren!

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Torffrei gärtnern, Moore schützen, Klima bewahren!

Kaum blinzeln die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke kribbelt es den Hobby-Gärtner*innen in den Fingern, die Balkonkästen werden aufgehängt, in den Baumärkten herrscht Hochbetrieb: Die Pflanzsaison in Schleswig-Holstein hat begonnen.
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Segeberg und Stormarn: Moorvernässung im Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Große Höhenunterschiede, große Herausforderungen: Moorvernässung unter besonderen Bedingungen

Anfang Dezember gab Janis Ahrens, Projektleiter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, den Startschuss zu der Vernässung im Nienwohlder Moor. Die Moorlandschaft nordöstlich von Hamburg in den Kreisen Segeberg und Stormarn zieht sich grünbraun über 111 Hektar. Hier gibt es eine Besonderheit, welche die Moor- Vernässer*innen vor große Herausforderungen stellt: In dem Gelände herrschen massive Höhenunterschiede. Vor vielen Jahrzehnten fraßen sich Bagger und Schaufeln in den Moorboden, um den Torf abzubauen und das hat Spuren hinterlassen – starke Abbruchkanten und Höhenunterschiede von bis zu fünf Metern.
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Buchtipp: Andreas Galka: Verkauftes Grün

Andreas Galka: Verkauftes Grün
Andreas Galka: Verkauftes Grün
Leseempfehlung zu den Themenkreisen Kieler Stadtgeschichte, Umweltzerstörung (Klima-, Natur-, Umwelt- und Artenschutz) und Demokratieschwächung durch autoritäre Durchsetzungsstrategien, Rechtsbrüche, korruptive Vorgänge, Fehlinformationen, gebrochene Versprechen…

Andreas Galka war mehr als ein Jahrzehnt im Widerstand gegen die Ansiedlung eines Projektes von Kurt Krieger in Kiel aktiv. Zunächst als MöbelKraft-Ansiedlung angedacht, mutierte das Grundstücksgeschäft von Krieger dann zur Ansiedlung von anderen Krieger-Projekten (Höffner, Sconto). Verkauftes Grün reflektiert zahlreiche Aspekte eines Lehrstückes zur Durchsetzung eines Großprojektes in der Landeshauptstadt Kiel.
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Schleswig-Flensburg: Dörpstedter Moor wird wiederverässt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Mehr Wasser fürs Moor: Stiftungsland Dörpstedter Moor wird wiederbelebt

Das Moor braucht Wasser – und bekommt es jetzt zurück: im Stiftungsland Dörpstedter Moor zwischen den Gemeinden Dörpstedt und Bünge im Kreis Schleswig-Flensburg rücken gleich Anfang des Jahres die Bagger an. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein startet ab morgen, Freitag, 16. Januar 2026 eine neue Maßnahme im Dörpstedter Moor. Auf rund 5,2 Hektar wird ein entwässerter Niedermoorboden wieder vernässt – für den Klimaschutz und für viele Tiere und Pflanzen, die feuchte Wiesen zum Leben brauchen.
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Segeberg / Stormarn: Wiedervernässung Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Das Nienwohlder Moor erwacht: Baumaßnahmen zur Wiedervernässung starten

Die gewaltigen Ketten-Bagger rollen in diesen Tagen vom Tieflader, um das Nienwohlder Moor wieder zurück in ein naturnahes Moor zu verwandeln. Jahrzehntelang wurde hier Torf abgebaut, das hat seine Spuren in der Landschaft hinterlassen: Im Moor gibt es Abbruchkanten und Höhenunterschiede von mehr als vier Metern. Für den Torfabbau wurde das Nienwohlder Moor trockengelegt – und damit jede Menge klimaschädlicher Kohlenstoff freigesetzt. Bis heute, Tag für Tag, tausende Tonnen jedes Jahr.
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