Forschungsprojekt Rothirsche im Moor in der Eider-Treene-Sorge-Niederung

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Fliegende Zäune für die Vielfalts-Forschung im Moor
Erstmals transportiert eine Lastendrohne Zaunelemente in schwer zugängliche Moorgebiete

Anfang November wird es über den Mooren der Eider-Treene-Sorge-Niederung ziemlich ungewöhnlich: Eine große Lastdrohne hebt schwere Zaunelemente in die Luft und transportiert sie über nasse, schwer zugängliche Moorflächen. Ihr Ziel: insgesamt 30 kleine Versuchsflächen mitten im Moor.
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Projekt Klimafarm macht Moorstück in Erfde wieder nass

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Projekt Klimafarm macht Moorstück in Erfde wieder nass

Die Klimafarm, ein Versuchsprojekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in Erfde, vernässt seit vier Jahren Moore in der Eider-Treene-Sorge-Niederung, um sie anschließend nass zu bewirtschaften. Jetzt starten die Moor-Landwirt*innen mit dem Umbau einer Moorfläche direkt vor der eigenen Haustür, im Erfder Ortsteil Ekel.
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Wiedervernässung im Tal der mittleren Treene

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Mehr Wasser, mehr Leben: im Stiftungsland „Tal der mittleren Treene“ startet eine Wiedervernässung- und ökologische Aufwertung im Moor

Am 18. Februar 2026 beginnt im Stiftungsland „Tal der mittleren Treene“ die Bauarbeiten zur ökologischen Aufwertung von knapp drei Hektar Grünland. Ziel ist es, den Niedermoorboden wieder natürlich nass zu bekommen und so wertvolle Feuchtlebensräume zu fördern. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – finanziert die Aufwertung aus Ausgleichsgeldern als Ökokonto in der Gemeinde Langstedt (Kreis Schleswig-Flensburg).
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Schleswig-Flensburg: Wiedervernässung Reppelmoor bei Alt Bennebek

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Wasser zurück ins Stiftungsland Reppelmoor – Klimaschutz und neues Zuhause für Wiesenvögel und Insekten

Wo heute noch entwässertes Grünland liegt, soll künftig wieder mehr Wasser bleiben: Im Stiftungsland Reppelmoor bei Alt Bennebek in der Eider-Treene-Sorge-Niederung, Kreis Schleswig-Flensburg, bringt die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein das Moor ab Montag, 19. Januar 2026 zurück ins Gleichgewicht. Auf rund elf Hektar werden alte Drainagen im Boden aufgespürt und zerstört – damit das Wasser wieder dort bleibt, wo es hingehört.
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Schleswig-Flensburg: Dörpstedter Moor wird wiederverässt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Mehr Wasser fürs Moor: Stiftungsland Dörpstedter Moor wird wiederbelebt

Das Moor braucht Wasser – und bekommt es jetzt zurück: im Stiftungsland Dörpstedter Moor zwischen den Gemeinden Dörpstedt und Bünge im Kreis Schleswig-Flensburg rücken gleich Anfang des Jahres die Bagger an. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein startet ab morgen, Freitag, 16. Januar 2026 eine neue Maßnahme im Dörpstedter Moor. Auf rund 5,2 Hektar wird ein entwässerter Niedermoorboden wieder vernässt – für den Klimaschutz und für viele Tiere und Pflanzen, die feuchte Wiesen zum Leben brauchen.
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Segeberg / Stormarn: Wiedervernässung Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Das Nienwohlder Moor erwacht: Baumaßnahmen zur Wiedervernässung starten

Die gewaltigen Ketten-Bagger rollen in diesen Tagen vom Tieflader, um das Nienwohlder Moor wieder zurück in ein naturnahes Moor zu verwandeln. Jahrzehntelang wurde hier Torf abgebaut, das hat seine Spuren in der Landschaft hinterlassen: Im Moor gibt es Abbruchkanten und Höhenunterschiede von mehr als vier Metern. Für den Torfabbau wurde das Nienwohlder Moor trockengelegt – und damit jede Menge klimaschädlicher Kohlenstoff freigesetzt. Bis heute, Tag für Tag, tausende Tonnen jedes Jahr.
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Bodenschutz ist auch Klimaschutz

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des NABU dokumentiert.

Landwirtschaftsministerin Aigner bremst EU-Bodenschutzrichtlinie

Berlin/Brüssel – Der NABU hat an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner appelliert, bei der heutigen Sitzung der EU-Agrarminister ihren Widerstand gegen die geplante Bodenschutz-Richtlinie der Europäischen Union aufzugeben. Die von Aigner vorgeschlagene unverbindliche Strategie sei unzureichend. „Das Vorgehen von Frau Aigner ist ebenso unverständlich wie inakzeptabel“, kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Gerade Deutschland habe seit über zehn Jahren ein bewährtes Bodenschutzgesetz, in anderen Mitgliedstaaten fehlen solche Vorgaben. „Weder für die deutschen Landwirte noch für die Industrie bringt die geplante Richtlinie Erschwernisse, für viele andere Mitgliedstaaten wäre sie ein riesiger Fortschritt“, so Tschimpke.
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