Frucht essbar: Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea

Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea - Frucht
Blutroter Hartriegel, Cornus sanguinea – Frucht
Der Blutrote Hartriegel (Cornus sanguinea L.) hat zur Zeit Fruchtreife. Blätter, Rinde, Holz und Wurzel sind gering giftig. Beim Konsum können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Die schwarzen Beeren sind hingegen ungiftig. Für den Frischverzehr sind sie jedoch ungeeignet, und können ähnliche Symptome hervorrufen, wenn ausreichende Mengen konsumiert werden. Sie eignen sich aber als Verarbeitungsfrucht.
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Stehendes Totholz – viel mehr als „nur“ Nistplatz

Stehendes Totholz dient verschiedenen Tierarten als Nistplatz und Überwinterungsquartier
Stehendes Totholz dient verschiedenen Tierarten als Nistplatz und Überwinterungsquartier
Stehendes Totholz hat eine Vielzahl ökologischer Funktionen in Wäldern und anderen Ökosystemen. Der auf dem Foto abgebildete Stamm zeigt flächig Spuren der Tätigkeit von Insekten, Vögeln und anderen Tierklassen. Deutlich zu sehen ist auch eine tiefere Höhlung. Bei dem Baum handelt sich um eine abgestorbene Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum L.).
Abgestorbene stehende Bäume dienen als Brutplatz für verschiedene Vogelarten, wie z.B. Spechte (Picidae) und Eulen. Sie sind Winterquartiere für Insekten, Spinnen, Fledermäuse und kleine Säugetiere. Totholz ist auch Lebensraum für totholzbewohnende Pilze, Moose, Flechten und andere Organismen.
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Brand eines Gartenhauses und von Garagen in Kiel: Vegetationsschäden und Umweltgifte

Brand eines Gartenhauses in Kiel
Brand eines Gartenhauses in Kiel
Wenn man den oberen Teil des Fotos abdeckt, könnte man ein größeres Lagerfeuer vermuten. Tut man das nicht, weiß man, dass dort nicht ein Familienfest stattfindet. Um es zu entschärfen: Menschen und Wohngebäude kamen durch das Feuer unmittelbar nicht zu schaden. Dafür gebührt den Anwohner:innen Dank, die schnell die 112 wählten und der Feuerwehr, die schnell vor Ort war. Der Brand umfasste letztlich ein vollständig niedergebranntes Gartenhaus sowie Teile von Garagen, die mit Dachpappe abgedeckt sind bzw. waren.
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Gewöhnliche Waldrebe, Clematis vitalba – Blüte

Gewöhnliche Waldrebe, Clematis vitalba - Blüte
Gewöhnliche Waldrebe, Clematis vitalba – Blüte
Die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba L.) hat ihre Hauptblüte im Juli bis August.

Frühe Exemplare der sommergrünen Pflanze fangen im Juni an, oft sind blühende Pflanzen aber auch noch im September zu finden.
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Baumschädigungen durch Coop-Baustelle in Kiel-Gaarden

Baumschutz geht anders. Geschädigte Winter-Linde in der Heischstraße.
Baumschutz geht anders. Geschädigte Winter-Linde in der Heischstraße.
Die Baustelle von Coop im Stadtteil Gaarden wird begrenzt durch Teile der Straßen Heischstraße, Bielenbergstraße, Theodor-Heuss-Ring und Sörensenstraße. Wer lernen möchte , was man beim Baumschutz auf Baustellen alles falsch machen kann, findet hier reichlich Ausbildungsmaterial. Didaktisch hat der Ort also eine hohe Wertigkeit. Es sind die Klassiker – seit Jahrzehnten und überall in Kiel und überall in anderen Städten: Symbolischer Baumschutz durch unmittelbaren Stammschutz gegen mechanische Beschädigung (hier: Drainrohr und Holz) wird artig aufgebaut.
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Brennt wie Zunder: Zunderschwamm, Fomes fomentarius

Zunderschwamm an abgestorbener Silber-Pappel
Zunderschwamm an abgestorbener Silber-Pappel
Die Fotos zeigen den Zunderschwamm (Fomes fomentarius (L.) Fr.) auf stehendem Totholz: Silber-Pappel (Populus alba agg.).

Die Redewendung „Brennt wie Zunder“ rührt von der Verwendung des getrockneten Pilzes als Mittel zum Entfachen von Feuer her. Ältester bisher gefundener Beleg für die menschliche Verwendung ist die Gletschermumie „Ötzi“ aus der Jungsteinzeit (Neolithikum).
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Frucht essbar: Kirsch-Pflaume (Blut-Pflaume), Prunus cerasifera (‚Nigra‘)

Frucht essbar: Kirsch-Pflaume, Prunus cerasifera 'Nigra'
Frucht essbar: Kirsch-Pflaume ‚Nigra‘ („Blut-Pflaume“), Prunus cerasifera ‚Nigra‘
Die Kirsch-Pflaume (Prunus cerasifera Ehrh.) hat standortabhängig in den letzten Wochen ihre Früchte verloren oder sie hängen jetzt vollreif im Baum. Sie sind roh essbar und auch als Verabeitungsfrucht gut geeignet. Allerdings lösen sich die Kerne recht schwer vom Fruchtfleisch. Geschmacklich fällt die in Schleswig-Holstein nichtheimische Wildobstart unterschiedlich aus: Von wohlschmeckend bis manchmal fad oder auch vergleichsweise sauer.
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