Schmalfelder Au bei Bad Bramstedt: Waldumwandlung startet

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Vielfalts-Wald mit pink-blühendem Heideteppich wächst – der Waldumbau im Stiftungsland Schmalfelder Au geht weiter

Die ersten zarten Besenheide-Pflänzchen recken bereits ihre grünen Triebe aus dem Boden – jetzt geht der ökologische Waldumbau im Stiftungsland Schmalfelder Au bei Bad Bramstedt im Kreis Segeberg in die nächste Runde. Ab Montag rückt dort zunächst ein Bagger an: Auf zwei Teilflächen von insgesamt rund einem Hektar entfernt die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – die invasive Spätblühende Traubenkirsche.
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Prunus domestica ‘Stanley’, Zwetschge ‘Stanley’

Prunus domestica ‘Stanley’, Zwetschge ‘Stanley’
Prunus domestica ‘Stanley’, Zwetschge ‘Stanley’
Zwetschge ‘Stanley’ oder Pflaume ‘Stanley’ (Prunus domestica ‘Stanley’)
1912 in Geneva (New York, USA) gezüchtet. Kreuzung aus der französischen Sorte ‘Agen’ und der Sorte ‘Grand Duke’. Ab 1926 im Handel verfügbar, seit 1930 in Deutschland.
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01.10.2026 Seminar Waldweide als Naturschutzinstrument u. a. Veranstaltungen der Stiftung Naturschutz S-H

Veranstaltungsankündigungen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Bitte Veranstaltungshinweise der Veranstalterin beachten.

01.10.2026 | Seminar: Moderne Waldweide als wirkungsvolles Naturschutzinstrument

Als modernes Naturschutzinstrument rücken Hutewälder und Waldweiden wieder in den Fokus

In der Geschichte war die Beweidung von Waldlebensräume durch Nutztiere weit verbreitet. Als modernes Naturschutzinstrument rücken Hutewälder und Waldweiden wieder in den Fokus, da sie eine besondere Arten- und Strukturvielfalt entwickeln können und auf die Biodiversitätsstrategien einzahlen. Praxisbeispiele und Erfahrungen aus verschiedenen Regionen verdeutlichen die Chancen, aber auch die mit den Maßnahmen verbundenen Herausforderungen. Zukünftige Projekte in Schleswig-Holstein werden vorgestellt.
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Samenmantel essbar: Eibe, Taxus baccata

Samenmantel der Eibe, Taxus baccata
Samenmantel der Eibe, Taxus baccata
Die Gewöhnliche Eibe (Taxus baccata L.) ist in allen Teilen sehr giftig. Es gibt aber eine Ausnahme: Der Samenmantel (Arillus) ist für den Frischverzehr und die Verarbeitung (Gelee, Marmelade,…) geeignet. Er schmeckt fad-süßlich. Der Kern ist jedoch giftig und sollte aus Sicherheitsgründen möglichst nicht verschluckt werden. Unzerkaut bzw. unbeschädigt ist die Aufnahme weniger Kerne jedoch i.d.R. ungefährlich, weil das Gift nicht oder in nicht „ausreichender“ Menge beim Verdauungsprozess freigesetzt wird.
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Apfelsaftpressen im BUND-Naturgarten Kiel am 10.10.2026

Apfel 'Ruhm von Kirchwerder'
Apfel ‚Ruhm von Kirchwerder‘
Die Kreisgruppe Kiel des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt auch diesen Herbst wieder zum Apfelsaftpressen ein. Am 10.10.2026 von 12.00 bis 17.00 Uhr können die Äpfel des BUND-Naturgartens sowie selber mitgebrachte Äpfel verarbeitet werden.
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Gewöhnlicher Wasserdost als Fugenvegetation in Klinker-Mauerwerk

Gewöhnlicher Wasserdost, Eupatorium cannabinum, in Mauerwerksfuge
Gewöhnlicher Wasserdost, Eupatorium cannabinum, in Mauerwerksfuge
Der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum L.) wächst hier in Fugen eines mit Beton verbundenen Ton-Klinker-Mauerwerks. Wie der Name schon nahelegt wächst die ausläufertreibende Staude bevorzugt auf feuchteren Böden. Wasserdost (Wasserhanf) schätze ich auch wegen der großen Attraktivität der Pflanze für die Tierwelt (Schmetterlinge, Schwebfliegen, Wildbienen, Hummeln u.v.a.m.).
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Und neues Leben wächst aus den Ruinen: Grünfläche erschließt sich Asphaltbelag

Pflanzen erobern Straßenraum
Pflanzen erobern Straßenraum
Von der angrenzenden Grünfläche aus erobern sich verschiedene Pflanzen den benachbarten Straßenraum. Die Straße auf dem MFG5-Gelände in Kiel-Holtenau ist seit Jahren wenig genutzt und es finden wahrscheinlich keine Unterhaltungsmaßnahmen statt. Das verbessert die Chancen für Pflanzen zur Besiedlung von Fugen (d.h. schadhaften Bereichen) und der Randbereiche der Asphaltfläche.
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