Lichtschacht mit Trockenmauerterrasse

Trockenmauerterrasse an Lichtschacht
Trockenmauerterrasse an Lichtschacht
Zur Abfangung der Höhenunterschiede im Bereich des Lichtschachtes wurde diese Feldstein-Trockenmauer in zwei „Ringen“ gesetzt. Unterbrochen sind diese durch eine Natursteintreppe. Nur tw. auf dem Bild – Bauphase: Initialbepflanzung mit diversen Stauden, u.a. Kriechthymian (Duft), Echte Schlüsselblume (Frühjahrsblüher). Neben Standortgerechtigkeit (vor allem Wildpflanzen) wurde besonderen Wert auf die Abdeckung von langen Blühzeiträumen für Bienen gelegt.
Lichtschacht mit Trockenmauerterrasse weiterlesen

Sitzbank als Ausdruck von Gentrifizierungsprozessen

Sitzbank - liegeundfreundlich und feucht
Sitzbank – liegeundfreundlich und feucht
Die zu geringe Neigung der Sitzfläche führt dazu, dass auch Stunden nach dem Regen noch Wasser auf ihr zu finden ist. Das Design der Anlage beinhaltet eine Art „smarte“ Liegebehinderung. Sozusagen ein ganz kleines Ausdrucksmittel von Gentrifizierungsprozessen.

Sonnenwende – Sommeranfang

Sonnenwende-Sonnenuntergang
Sonnenwende-Sonnenuntergang
Ich wünsche allen Leser*innen einen schönen Sommeranfang!

Einige Impressionen von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste bei Dänisch-Nienhof.
Sonnenwende – Sommeranfang weiterlesen

Aufräumen für die Kieler Woche – Wiesenmahd zu früh

Grünflächenmahd ohne Müllsammlung
Grünflächenmahd ohne Müllsammlung
Regelmäßig zur Kieler Woche wird die Stadt geputzt und schön gemacht. Dazu gehört auch das Mähen von zahlreichen Wiesenflächen z.B. in Grünstreifen zwischen Straßen. Leider sind diese Mahdtermine vorrangig dem Ereignis Kieler Woche geschuldet und beruhen nicht auf einem ökologischen Bewirtschaftungskonzept. Nun kann man über ökologisch zweckmäßige Termine lange diskutieren. Unstrittig dürfte aber sein, dass unter tierökologischen Aspekten und für die Aussamung es hilfreich ist, die Hauptblüte etwa Ende Juni für den ersten Schnitt abzuwarten.
Aufräumen für die Kieler Woche – Wiesenmahd zu früh weiterlesen

Emanuel Geibel: Mittagszauber

Emanuel Geibel:

Mittagszauber

Im Garten wandelt hohe Mittagszeit,
Der Rasen glänzt, die Wipfel schatten breit;
Von oben sieht, getaucht in Sonnenschein
Und leuchtend Blau, der alte Dom herein.

Am Birnbaum sitzt mein Töchterchen im Gras;
Die Märchen liest sie, die als Kind ich las;
Ihr Antlitz glüht; es ziehn durch ihren Sinn
Schneewittchen, Däumling, Schlangenkönigin.

Kein Laut von außen stört; ’s ist Feiertag –
Nur dann und wann vom Turm ein Glockenschlag!
Nur dann und wann der mattgedämpfte Schall
Im hohen Gras von eines Apfels Fall!

Da kommt auf mich ein Dämmern wunderbar,
Gleichwie im Traum verschmilzt, was ist und war;
Die Seele löst sich und verliert sich weit
Ins Märchenreich der eignen Kinderzeit.

Paula Dehmel: Wo die Nebel brüten im Tal

Paula Dehmel:

Wo die Nebel brüten im Tal

Wo die Nebel brüten im Tal
unterm Herbstlaub
schwermütig lag ich…

Dein Antlitz ist ein Kornfeld
auf dem die Sonne liegt
und die Ähren schwer sind…

Wo dein Fuß über die Erde sprang,
holen die Lerchen ihren Jubel.
Dein Blut ist wie Wein von fernen Inseln,
die ruhelos wandern in blauen Wellen.

Wie der Frühling
geht deine Stimme über die Hügel
rührend an schlafenden Klängen.

Hoch schlägt es aus Tälern!
Ich möcht dir eine Blume schenken,
die immer duftet.