3 Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein in Obhut der Stiftung Naturschutz gehören zum Nationalen Naturerbe (NNE)

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Drei Stiftungsland-Perlen gehören zum Nationalen Naturerbe und feiern den 20. Geburtstag dieses bundesweiten Schutznetzes

Sie bieten der scheuen Zauneidechse einen sicheren Rückzugsort, sind Zuhause für europaweit streng geschützte Frösche, Kröten und Unken, locken Wildbienen und Schmetterlinge auf bunt blühende Wiesen – und unter dem Blätterdach naturnaher Wälder fühlen sich Eichelhäher, Fledermäuse und viele andere Arten wohl: Die Rede ist von den Naturschutzgebieten in Schleswig-Holstein, die zum Nationalen Naturerbe (NNE) gehören.
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Steinburg: Fichtenforst in Nordoe bei Itzehoe wird in Heidewald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Wald ist nicht gleich Wald: Fichten müssen weichen für Buchen und Eichen im Stiftungsland Nordoe

Nach Naturschutz sieht es nicht aus, wenn diese gewaltige Baum-Ernte-Maschine – ein sogenannter Harvester – sich durch die hoch gewachsenen Fichten schraubt und Baum für Baum fällt und doch ist es eine Maßnahme die gleich zweierlei Wirkung hat: für den Klimaschutz und die Artenvielfalt.
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Dickschaliger Kartoffelbovist, Scleroderma citrinum

Dickschaliger-Kartoffelbovist-Scleroderma-citrinum
Dickschaliger Kartoffelbovist, Scleroderma citrinum
Der Dickschalige Kartoffelbovist bildet Fruchtkörper in einer Größe von wenigen Zentimetern bis zu 20 cm.
Scleroderma citrinum entlässt seine Sporen im Spätsommer bis Herbst in Staubwolken ins Freie.

Der Giftpilz ist für den Verzehr ungeeignet.
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Guter Speisepilz: Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus erythropus

Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Neoboletus erythropus
Nach 15-20 Minuten Erhitzung (Braten, Kochen) zeigt er sich als sehr guter Speisepilz, ist jedoch roh unverträglich. Viele Pilz-Liebhaber:innen ziehen diese Röhrlingsart dem Steinpilz (Boletus edulis) vor.
Die Fruchtkörper sind etwa von Mai bis Oktober zu finden. Die samtige Huthaut verkahlt im Alter. Die Röhren sind gelblich. Druckstellen verfärben sich stark blau. Verletzungen des Pilzes z.B. durch Abschneiden ziehen an den Verletzungsstellen in Sekundenschnelle eine gräulich-bläuliche Färbung nach sich. Nicht nur für Kinder eine erstaunliche Beobachtungsmöglichkeit.
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Wildschwein, Sus scrofa: Wühlstelle auf Waldweg

Wühlstelle von Wildschweinen, Sus scrofa
Wühlstelle von Wildschweinen, Sus scrofa
Das Foto zeigt eine Wühlstelle (Suche) des Wildschweines (Sus scrofa) auf einem Waldweg im Segeberger Forst. Der in ganz Europa vorkommende Paarhufer ist vor allem durch menschliches Aussetzen fast weltweit verbreitet. Wildschweine sind Allesfresser und enfalten bei der Nahrungssuche auch umfangreiche Grabetätigkeiten.
Diese kleine Wühlstelle auf einem Nebenweg des Mischwaldes lässt erahnen, wie umfangreich die Einwirkungen von Wildschweigen auf die Landschaftsgestalt sein können.
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Bauspielaktion im Vieburger Gehölz in Kiel

Bauspielaktion Vieburger Gehölz
Bauspielaktion Vieburger Gehölz
Bau-Spielaktion im Vieburger Gehölz in Kiel.

Im Hintergrund zu sehen v.a. jüngere Rot-Buchen (Fagus sylvatica L.). Der grade Stamm rechts im Bild ist ebenfalls Rot-Buche. Altersschätzung: ca. 80 Jahre, für Kinder übersetzt: Grade erwachsen geworden. Die anderen Bäume wären auf Menschenalter umgerechnet in der Alterstufe 1-10 Jahre, also Kleinkinder und frühes Schulkindalter. Die zu sehenden Bäume haben ein reales Alter von von etwa 10-40 Jahren.
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Essbar: Schuppiger Porling, Cerioporus squamosus

Essbar: Schuppiger Porling, Cerioporus squamosus
Essbar: Schuppiger Porling, Cerioporus squamosus
Schuppiger Porling, Cerioporus squamosus (Syn: Polyporus squamosus), ist ein essbarer Speisepilz aus der Familie der Stielporlingsverwandten (Polyporaceae), der nur jung verzehrt wird.
Er siedelt auf geschwächtem (kranken) Laubholz und löst dort die Weißfäule aus.
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