Klimawandel vor der Haustür: Struckdieksau in Kiel ausgetrocknet

Struckdieksau in Kiel bis auf ein paar Pfützen ausgetrocknet
Struckdieksau in Kiel bis auf ein paar Pfützen ausgetrocknet
Kiel ist im Verhältnis zu großen Teilen der Bundesrepublik in diesem Sommer zwar mit einem blauen Auge davongekommen, aber auch hier müssen Lebensräume und ihre Organismen teils extrem unter Hitze und Trockenheit leiden: Die Struckdieksau in Kiel-Hassee (z.T. Hasseldieksdamm bzw z.T. an der Ortsteil-Grenze zu Russee) ist ausgetrocknet. Das von einer Fußweg/Radweg-Brücke am Teltower Weg aufgenommene Foto lässt vermuten, dass der Bach hier versiegt. Leider ist dem nicht so. Der Bach ist auf der ganzen Länge ausgetrocknet.
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Vertrocknete Blätter als Notreaktion bei Hainbuche, Carpinus betulus

Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Trockenheit und Hitze: Blatteintrocknung bei Hainbuche, Carpinus betulus
Bei dieser Hainbuche (Carpinus betulus L.) zeigt fast jedes einzelne Blatt Trockenheitsschäden. Die Grünanteile der Blätter der sommergrünen Pflanze sind drastisch reduziert. Sie stehen u.a. für die Photosynthese nicht mehr zur Verfügung und die Verdunstung ist stark verringert. Als Notbehelf für die Pflanze gut. Für die Umgebung schlecht: Z.B gehen Kühlungseffekte durch Verdunstung für die Umgebung verloren.
Grund ist Wassermangel und möglicherweise auch Hitzestress. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.
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Ausgleich-Abgleich: ungleich

Schwer geschädigte Berg-Ahorne, Acer pseudoplatanus
Schwer geschädigte Berg-Ahorne, Acer pseudoplatanus
Die Fotos zeigen schwer geschädigte Berg-Ahorne (Acer pseudoplatanus L.) und einen abgestorbenen Ahorn. Aufgenommen sind sie auf einem Aldi-Parkplatz in Kiel-Russee. Die Benennung von Ort und Unternehmen ist als Beispiel zu verstehen: So etwas ist vielerorts zu finden.
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Beifuß als Hitze- und Trockenheitsexperte

Beifuß bei der Hitzeabwehr
Beifuß bei der Hitzeabwehr
Der Gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris L.) zeigt sich auf diesem sandigen Trockenrasen als gut angepasst an Stress durch Hitze und Trockenheit. Der Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) ist es auf dem Foto zu warm und zu trocken. Also rollt sie ihre Blätter ein. Damit wird die Oberfläche und Verdunstung verkleinert. Und als zweite Maßnahme streckt sie der Sonne vor allem die silbrige Unterseite ihrer Blätter entgegen
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Schleswig-Holstein: Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Rekord-Zahl bei Faltern im Stiftungsland Nordoe und auf der Geltinger Birk

So viele waren es noch nie! Das Schmetterlings-Rettungsteam der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein traute seinen Augen kaum: jährlich zählen Dr. Detlef Kolligs und Antje Walter die umherfliegenden Goldenen Scheckenfalter in den Projektgebieten, dem Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe, dem Stiftungsland Geltinger Birk direkt am Ausgang der Flensurger Förde, dem Stiftungsland Reesholm (SL) und Stiftungsland Lütjenholm (NF, die größere Fläche ist der militärische Übungsplatz). Dieses Mal waren es in Nordoe mehr als je zuvor: 350 Schmetterlinge konnte Kolligs zählen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch in den vergangenem zwei Jahren. „Die ganze Entwicklung von Schmetterlingen inbesondere im Raupenstadium ist sehr witterungsabhängig. Dieses Jahr war zur Raupen-Entwicklung besonders günstig, denn: wir hatten einen anhaltenden kalten Winter, darauf folgte gleich ein trockenes, sonniges Frühjahr. Das ist der Trick: kleinklimatische Situation mit Beweidung und kurzer Vegetation bieten den Raupen optimale Temperatur-Verhältnisse – schön warm zwischen den Pflanzenhalmen. Während wir oben frieren, haben die es unten mollig warm. Menschen frieren bei 14 Grad. Die Raupen haben in Bodennähe mediterrane Bedingungen“, erklärt Kolligs. Das führte zu der erfolgreichen Entwicklung und den erfreulichen Zahlen.
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Mangelhafte Beteiligung zum Klimaschutzprogramm: GLI reicht Beschwerde bei UN-Komitee ein

Pressemitteilung von Green Legal Impact Germany e.V.
Mangelhafte Beteiligung zum Klimaschutzprogramm: GLI reicht Beschwerde bei UN-Komitee ein

Berlin, 23.03.2026: Übermorgen muss die Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm (KSP) veröffentlichen, das die Vorgaben des Grundgesetzes, des Europa- und Völkerrechts, und des Klimaschutzgesetzes erfüllt. Bei der Erstellung hat die Bundesregierung die Öffentlichkeit nicht ausreichend konsultiert und damit gegen die Vorgaben der Aarhus-Konvention (AK) verstoßen, denn wesentliche Informationen bei der Öffentlichkeitsbeteiligung fehlten. GLI hat deswegen Beschwerde beim Aarhus Convention Compliance Committee (ACCC) eingereicht.
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NaBu und BUND kritisieren Baumfällungen auf ehemaligem Postareal in Kiel-Gaarden

Presseerklärung der Kieler Naturschutzverbände zu dem geplanten „Werftterrassen“ auf dem Gelände des Alten Postareals in Gaarden

Ohne Rücksicht auf alte Bäume-das neue Prestigeprojekt auf dem Alten Postareal in Gaarden

Eigentlich ein sehr schönes Bauprojekt zur Schaffung von vielen Wohneinheiten auf fast komplett versiegeltem Grund. Wären da nicht die 120 der Baumschutzsatzung unterliegenden großen Bäume, die gefällt werden sollen. Lediglich die riesige Blutbuche Ecke Werftstraße /Karlstal soll bleiben. Bei den übrigen Bäumen handelt es sich u.a. um mehrere Eichen, Silber- und Bergahornbäume mit einem Stammumfang von bis zu 150 bzw. 200cm.
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