
Die silbrige Seite reflektiert Sonnenlicht besser als die dunkelgrüne Blattoberseite. Damit betreibt der Gewöhnliche Beifuß aktiv Temperatureduzierung. Bei Bäumen sind Temperaturreduktionen von 1-3 Grad durch das „Zeigen der silbrigen Unterseite“ gemessen worden.
Die giftige Heilpflanze ist in der Küche unbedenklich als herbes Gewürz z.B. in Suppen oder Eintöpfen verwendbar. Schwangere sollten aber Vorsicht walten lassen: Beifuß kann die Menstruation bzw. einen Abort auslösen.
Mehrere Schmetterlingsarten nutzen Artemisia vulgaris als Nektar- und Raupenfutter-Pflanze.
Synonyma nach https://www.floraweb.de/php/artenhome.php?name-use-id=618
Syn.: Artemisia vulgaris subsp. coarctata (Forselles) Lemke & Rothm. ex Ameljcz., nom. inval.
Syn.: Artemisia vulgaris subsp. vulgaris
Syn.: Artemisia vulgaris var. coarctata (Forselles) Hegi
Das Foto entstand auf einer kleinen Trockenrasen-Fläche in der Nähe der Bushaltestelle Gedenkort in der Rendsburger Landstraße in Kiel.