Kletterpflanzen – Blauregen

Wisteria, Blauregen

Autor: Andreas Regner

Kübeleignung:
Beachten Sie zu dieser Thematik bitte auch die Seite Kübelpflanzung von Kletterern.
In dem Buch 'Fassaden- und Dachbegrünung von Köhler u.a. (Besprechung s.u.) wird die Kübeleignung des Blauregens wie folgt beurteilt
Wurzelsystem: tiefwurzelnd
Frosthärte: relativ frosthart
Staunässe: verträgt etwas Staunässe
Trockenheit: trockenheitsverträglich
Kübeleignung: Für Kübel geeignet.
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Heilpflanzen – Tee

Grundrezeptur

Für die medizinische Verwendung von Heilkräutern sind teilweise andere Dosierungen notwendig bzw. sinnvoll. Bitte informiere dich in der Fachliteratur oder lasse dich beraten. Höchstdosierung für viele ’stärkere Kräuter‘ sind fünf Tage lang drei Tassen täglich.

Nur eine sachgemässe Ernte und Aufbewahrung sichern Dir den Erhalt möglichst vieler Wirkstoffe!

Pro Teelöffel getrockneten Krautes eine Tasse kochendes Wasser (das im Moment des Aufgiessens gerade eben nicht mehr kocht).

Pro Teekanne einen Löffel Kräuter mehr dazugeben.

Vor allem Pflanzen, bei denen die ätherischen Öle wichtig sind, werden als Tee zubereitet. Vorsicht: ätherische Öle sind leicht flüchtig. Daher: Abdeckung der Teekanne oder der Tasse. Falls der Deckel der Teekanne kaputt ist oder ihr keine speziellen Teetassen habt, tut es eine Untertasse als Abdeckung auch. Beispiele für solche Pflanzen sind:

  • Capsella bursa-pastoris, Hirtentäschelkraut
  • Matricaria recutita, Kamille
  • Mentha pulegium, Poleiminze (giftig)
  • Mentha x piperita, Pfeffer-Minze
  • Nepeta cataria, Katzenminze
  • Zingiber officinalis, Ingwer

Natürlich ist es aber sinnvoll bei z.B. einer Erkältung über der Tasse heissen Kamillen- oder Pfeffer-Minztees mit Nase und/oder Mund zu inhalieren…
Honig, Milch und Zitrone können medizinische Beigaben für Tees sein.

Abgesehen von Einzelfällen in der medizinischen Verwendung werden Kräutertees im mitteleuropäischen Kulturkreis meist recht kurz ausgezogen (fünf Minuten). In den verschiedenen pflanzenheilkundlichen Lehren gbt es dazu aber sehr unterschiedliche Auffassungen. So ist die Dauer in vielen Richtungen chinesischer Medizin eher zwischen zehn und zwanzig Minuten.

Obst – Schalenobst

Auswahl lieferbarer Sorten

  • Haselnuss, Coryllus avellana. In Norddeutschland unter obstbaulichen Gesichtpunkten keine befriedigenden Erträge. Grünblättrige Kultursorten, Rotblättrige Kultursorten
  • Baumhasel, Corylus corluna
  • Ess-Kastanie, Edel-Kastanie, Marone, Castanea sativa
  • Walnuß, Juglans regia
  • Schwarznuß, Juglans nigra. Frucht: kugelig, bis 5 cm dick, sehr schmackhaft. Grossbaum aus Nordamerika

Giftpflanzen – Antworten

Auswahl verschiedener Reaktionen

Vielen Dank!
Die Vielzahl der Kritiken zu meiner Giftpflanzenseite hat mich überrascht und gefreut. Zum Teil konnte ich diese in meinen Beitrag einarbeiten.

Um das facettenreiche Bild der Diskussion wiederzuspiegeln, möchte ich nachfolgend eine Auswahl der Antworten aus verschiedenen Foren bzw. welcher, die direkt an mich gingen, veröffentlichen.

Die nachfolgenden Beiträge sind (mit den Autor/inn/en abgesprochen) gegenüber dem 'Original' zum Teil leicht verändert – dabei handelt es sich im wesentlichen um Kürzungen der Grussformeln u.ä.
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jauche – arten – rainfarn

Bitte beachten Sie: Diese Seite ist Teil eines Diskussionsprozesses in de.rec.garten! Näheres dazu finden sie in der Rubrik Allgemeines zur Teildokumentation

Tanacetum vulgare, Rainfarn

Autoren: Lutz Bojasch, Ralf Gutzki

Gegen Erdbeermilben, Blattwespen, Brombeermilben, Mehltau, Rost, Schild-, Blattläuse, Erdflöhe, Raupen von Apfelwickler und Kohlweißling:
300 Gramm Kraut und Blüten mit 10 Liter Wasser ansetzen. Unverdünnt. Sonstiges: Frische Pflanzen als Mulchmaterial auf den Boden legen.
Auch vor frischem oder getrocknetem Rainfarn nehmen Ameisen Reißaus. Man braucht nur einige Stengel in die Nester zu stecken, nach einer Weile verlassen die Ameisen – durch den Geruch irritiert – ihren Bau.

Gehölzschnitt – Wundabschottung

oder: das Märchen von der Wundheilung

(gerinfügig inhaltlich aktualisiert im August 2006)
Bäume kennen (fast) keine Wundheilung – verletztes Gewebe ist unwiderbringlich zerstört.
Bäume kennen aber die Wundabschottung: Noch gesundes Gewebe wird gegen das geschädigte Gewebe abgeschottet. Dazu gibt es zwei wesentliche Schutzmechanismen, die auf den Bildern gut zu erkennen sind:

Die Astrindenleiste (Syn.: Astrindengrat) und den Astkragen.
Der Astkragen gehört physiologisch zum Stamm und ist bei vielen (leider nicht allen) Gehölzen deutlich als Verdickung zu erkennen.
Die Astrindenleiste gehört physiologisch ebenfalls zum Stamm und verläuft meist am Astkragen beginnend in einem Winkel von etwa 45 Grad schräg-senkrecht über den Stamm. Leider ist auch die Astrindenleiste nicht bei allen Gehölzen zu erkennen.
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Gehölzschnitt – Fehler

Stammparallele Schnitte, Übermässiger Schnitt, Kappung, Falsches Werkzeug

Wenn wir die Pflanzen schreien hören könnten…

Das nebenstehende Foto einer Stileiche, Quercus robur, zeigt gleich eine ganze Reihe der am häufigsten begangenen Schnittfehler:

  1. Als Strassenbaum hätte ein Hochstamm mit einem hohen Kronenansatz gepflanzt werden müssen. Viele spätere Schnittmassnahmen beruhen auf Planungs bzw. Pflanzungsfehlern. Hier: falsche Auswahl der Pflanzqualität.
  2. 20 Jahre später ist es zu spät: Mit der Motorsäge wird gearbeitet, damit es schnell geht. Nachteil: Der Schnitt hat eine sehr rauhe Oberfläche, die gegenüber modernen Hochleistungssägen um ein vielfaches vergössert ist. Ausserdem sind bei derartigen Arbeiten unbeabsichtigte Verletzungen des Gehölzes durch die Säge die Regel. Die ersten Autobahnzufahrten für Bakterien, Pilze, Viren in den Baum sind geschaffen…
  3. Der Schnitteingriff ist viel zu stark. Zum ‚Glück‘ zeigt das Bild nur die eine Seite des Baumes… Übermässiger Schnitt führt zu einem starken Neuaustrieb, der sehr behandlungsintensiv ist. Ausserdem ist ein Absterben von Teilen der Wurzel wahrscheinlich – das Ende des Baumes wird eingeläutet. Wurzelverletzungen oder Absterbenserscheinugen der Wurzel sind für ein Gehölz weitaus dramatischer als oberirdische Schädigungen.
  4. Durch zahlreiche stammparallele Schnitte ist das natürliche Wundabschottungssytem des Baumes ausser Kraft gesetzt: Astkragen und Astrindenleiste sind für den Baum überlebenswichtig.
  5. Die Entfernung überarmgrosser Äste ist ein gefährlicher Eingriff in den Baum und sollte nur nach genauer ‚Schaden-Nutzen-Analyse‘ erfolgen.Fazit: Dieser Baum ist hin – als Strassenbaum nur noch wenige Jahre haltbar, sehr pflegeintensiv und trotzdem nicht mehr zu retten. Fällung wäre die ehrlichste ‚Antwort‘ :-((
  6. Die Kappung von Bäumen ist leider noch sehr weit verbreitet. Häufig verspricht man sich von dieser Massnahme eine grössere Sicherheit für nahestehende Gebäude. Das Gegenteil ist der Fall: Gekappte Bäume haben k e i n e Chance.

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