
Aufgrund des Rückganges von Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris Mill.) ist die Art aufgenommen in die Kategorie Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten in Schleswig-Holstein.
Die von Juni bis Oktober blühende Staude wird 25-75 cm hoch und ist ein Trocknis- bis Frischezeiger (Feuchtezahl 4).
Linaria vulgaris wird von Insekten bestäubt und dient u.a. Schmetterlingen als Nahrung (Raupenfutterpflanze).
Gewöhnliches Leinkraut ist leicht giftig und findet in der Pflanzenheilkunde Verwendung. Gärtnerisch findet die Pflanze u.a. in der Floristik Verwendung.

Mäuse-Gerste (Hordeum murinum L., s. l.) und Kanadisches Berufkraut (Conyza canadensis (L.) Cronquist), einem Neophyten.
Die Fotos entstanden in der Kirchhofallee im Kieler Stadtteil Exerzierplatz, nahe der Grenze zum Stadtteil Südfriedhof.
Definitionen der Gefährdungskategorien in der Roten Liste Schleswig-Holstein
(Auszug)
V = Vorwarnliste
Arten, die merklich zurückgegangen, aber aktuell noch nicht gefährdet sind. Bei Fortbestehen der bestandsreduzierenden Einwirkungen ist in naher Zukunft eine Einstufung in die Kategorie „Gefährdet“ wahrscheinlich.
3 = gefährdet
Definition: Arten, die merklich zurückgegangen oder durch laufende bzw. absehbare menschliche Einwirkungen bedroht sind. Wird die aktuelle Gefährdung der Art nicht abgewendet, rückt sie voraussichtlich in die Kategorie „stark gefährdet“ auf.
Linktipp
Bundesamt für Naturschutz: FloraWeb
Rote Liste Zentrum: Artensuchmaschine
Schleswig-Holstein.de: Übersicht der Roten Listen in S-H