Bruno Wille: Arme Leute

Bruno Wille
(* 6. Februar 1860 in Magdeburg bis † 31. August 1928 auf Schloss Senftenau in Aeschach)

Arme Leute

Bei düstern Heidekiefern
Stehn spärlich magre Ähren,
Sie saugen an dürrem Sande,
Verzweifelnd, sich zu nähren.
Bruno Wille: Arme Leute weiterlesen

3 Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein in Obhut der Stiftung Naturschutz gehören zum Nationalen Naturerbe (NNE)

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Drei Stiftungsland-Perlen gehören zum Nationalen Naturerbe und feiern den 20. Geburtstag dieses bundesweiten Schutznetzes

Sie bieten der scheuen Zauneidechse einen sicheren Rückzugsort, sind Zuhause für europaweit streng geschützte Frösche, Kröten und Unken, locken Wildbienen und Schmetterlinge auf bunt blühende Wiesen – und unter dem Blätterdach naturnaher Wälder fühlen sich Eichelhäher, Fledermäuse und viele andere Arten wohl: Die Rede ist von den Naturschutzgebieten in Schleswig-Holstein, die zum Nationalen Naturerbe (NNE) gehören.
3 Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein in Obhut der Stiftung Naturschutz gehören zum Nationalen Naturerbe (NNE) weiterlesen

Die Rückkehr der Rothirsche: eine Chance für die Artenvielfalt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Die Rückkehr der Rothirsche: eine Chance für die Artenvielfalt

Gekommen, um zu bleiben

Sie wandern seit Jahren fast unbemerkt über die Grenze: Rothirsche aus Dänemark erobern Schleswig-Holsteins Norden. Als größte heimische Pflanzenfresser sind die Hirsche ein Glücksfall für den Naturschutz und gleichzeitig ein Problem für die naturnahe Waldwirtschaft und die Landwirte – Hirsche fressen nicht nur Gras, sondern auch Feldfrüchte und junge Bäume.
Die Rückkehr der Rothirsche: eine Chance für die Artenvielfalt weiterlesen

Wespenspinne, Argiope bruennichi

Wespenspinne, Argiope bruennichi
Wespenspinne, Argiope bruennichi
Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae). Andere deutsche Namen sind Zebraspinne, Tigerspinne oder Seidenbandspinne. Die hellbraunen Männchen der Spinnenart unterscheiden sich optisch und in der Größe erheblich von den Weibchen. Sie werden nur bis zu 5-6 Millimeter groß während die Weibchen bis zu 2,5 cm Größe erreichen. Größen- und Erscheinungsbildunterschiede zwischen der männlichen und der weiblichen Spinne gibt es bei sehr vielen Spinnenarten.
Wespenspinne, Argiope bruennichi weiterlesen

Schneeweißer Mist-Tintling, Coprinopsis nivea

Schneeweißer Mist-Tintling auf Kuhfladen
Schneeweißer Mist-Tintling auf Kuhfladen
Der Schneeweiße Mist-Tintling (Coprinopsis nivea) ist eine Pilzart aus der Familie der Mürblingsverwandten (Psathyrellaceae). Andere deutsche Namen sind u.a.: Schneeweißer Dungtintling, Dung-Tintling; Synonym (falscher wissenschaftlicher Name): Coprinus niveus.

Der Fruchtkörper (Hut und Stiel) ist von Frühsommer bis in den Dezember hinein zu finden. Der Pilz ist für den menschlichen Verzehr nicht geeignet (ungenießbar).
Schneeweißer Mist-Tintling, Coprinopsis nivea weiterlesen

Netzstieliger Hexen-Röhrling, Suillellus luridus

Netzstieliger Hexen-Röhrling, Suillellus luridus
Netzstieliger Hexen-Röhrling, Suillellus luridus. Foto: Flipper in Kiel-Holtenau.
Der Netzstielige Hexen-Röhrling (Suillellus luridus, Syn. Boletus luridus) gehört zur Familie der Steinpilzverwandten (Boletaceae). Er ist ein Speisepilz und sollte eher nicht zusammen mit Alkohol genossen werden. Die genauen Zusammenhänge sind unklar. Denkbar sind sowohl Verwechslungen mit anderen Arten als auch eine Unverträglichkeit von Suillellus luridus nur für bestimmte Personen. Jedenfalls kann der gleichzeitige Konsum mit Alkohol Beschwerden auslösen. Der Hut des Netzstieligen Hexen-Röhrlings hat einen Durchmesser von 3 bis über 20 cm, ist hell- bis dunkelbraun.
Netzstieliger Hexen-Röhrling, Suillellus luridus weiterlesen

Giftig: Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus

Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdemist am Wegesrand des Segeberger Forstes
Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus, auf Pferdedung am Wegesrand des Segeberger Forstes
Der Behangene Düngerling (Panaeolus papilionaceus) ist ein Giftpilz, der von Frühjahr bis Herbst seine Fruchtkörper zeigt. Auf dem Foto ist er auf mehrere Wochen altem Pferdedung zu sehen.

Die Aufnahme entstand am Wegesrand des Segeberger Forstes (Schleswig-Holstein). Für Panaeolus papilionaceus scheinbar ein eher untypischer Standort, für gewöhnlich ist er auf Wiesen anzutreffen.

Der Folgezersetzer ist vor allem angewiesen auf Tierdung von z.B. Kühen oder Pferden.
Giftig: Behangener Düngerling, Panaeolus papilionaceus weiterlesen