Apfelsaftpressen im BUND-Naturgarten Kiel am 10.10.2026

Apfel 'Ruhm von Kirchwerder'
Apfel ‚Ruhm von Kirchwerder‘
Die Kreisgruppe Kiel des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt auch diesen Herbst wieder zum Apfelsaftpressen ein. Am 10.10.2026 von 12.00 bis 17.00 Uhr können die Äpfel des BUND-Naturgartens sowie selber mitgebrachte Äpfel verarbeitet werden.
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Projekt Klimafarm macht Moorstück in Erfde wieder nass

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Projekt Klimafarm macht Moorstück in Erfde wieder nass

Die Klimafarm, ein Versuchsprojekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in Erfde, vernässt seit vier Jahren Moore in der Eider-Treene-Sorge-Niederung, um sie anschließend nass zu bewirtschaften. Jetzt starten die Moor-Landwirt*innen mit dem Umbau einer Moorfläche direkt vor der eigenen Haustür, im Erfder Ortsteil Ekel.
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Vom Aussterben bedrohte Kornweihen brüten erfolgreich in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Überraschung in der Eider-Treene-Sorge-Niederung: Vom Aussterben bedrohte Kornweihen brüten erfolgreich im Stiftungsland

Ein grauweißer Vogel gaukelt im Wind, schlägt einen Haken und lässt sich plötzlich fallen. Gleich darauf fliegt er zielstrebig mit einem kleinen Bündel in den Krallen weiter. Das Kornweihenmännchen ist nahe der Eider unermüdlich auf der Jagd nach Mäusen. Denn nicht weit entfernt üben zwei braun gefärbte Jungvögel zu fliegen und warten hungrig auf die Rückkehr ihrer Greifvogeleltern mit Nahrung.
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Sülfeld / Nienwohld: Matten aus Moor-Pflanzen stabilisieren Weg am Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Ein Moor hilft dem anderen: Matten aus Moor-Pflanzen stabilisieren Weg am Nienwohlder Moor

Mit Paludi-Matten aus regionalen Moorpflanzen wurde ein rund 200 Meter langer Weg am Nienwohlder Moor befestigt. Die nachhaltige Lösung verbindet Sülfeld und Nienwohld und zeigt, wie Moorvernässung Klima- und Alltagsnutzen vereint.
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Wildes Moor bei Schwabstedt: Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eröffnet Aussichtsturm

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Neuer Blick ins Wilde Moor: Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eröffnet Aussichtsturm pünktlich zum Oster-Spaziergang

Zwei Tage vor Beginn der Osterfeiertage gibt es im Norden Schleswig-Holsteins einen neuen Lieblingsplatz für Naturfans: Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hat heute den neuen Aussichtsturm im Naturschutzgebiet Wildes Moor bei Schwabstedt eröffnet.
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Stiftung Naturschutz S-H zum Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Zum Tag des Waldes

Raus aus dem dunklen Fichtenforst – rein in einen Vielfaltswald voller Leben. Zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine positive Zwischenbilanz. Seit Februar 2025 sind im ganzen Land neue Laubmischwälder entstanden oder auf den Weg gebracht worden. Die Maßnahmen-Manager*innen der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Landesstiftung selbst haben ehemalige Intensiv-Äcker oder Grünland, angegriffene Fichtenwälder oder strukturschwache Mischwälder in naturnahe Laubwälder verwandelt.
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Paarungszeit der Moorfrösche in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Sie machen blau und blubbern um die schönsten Moorfrosch-Damen im Teich – Moorfrösche in Schleswig-Holstein sind bereit zur Paarung

Es ist ein kleines Wunder der Natur: Kaum sind die Moorfrosch-Männchen paarungsbereit, färben sie sich leuchtend blau – um die schönste Moorfrosch-Dame im Teich für sich zu gewinnen. In diesen Tagen rechnen unsere Amphibien-Expert*innen mit den ersten Exemplaren, die “blau machen“.

„Es gab in diesem Frühjahr einen sehr sprunghaften Wechsel zwischen eisigem Winter und mildem Frühling. Deshalb ist es schwer genau vorherzusagen, wann die Jungs blau werden, und mit ihren Lockrufen beginnen“, erklärt Amphibien-Experte Hauke Drews. „Sie wachen aus der Winterstarre auf, sobald es mehrere milde Nächte in Folge gibt“, sagt er. Diese Zeit beginne jetzt. Normalerweise beginnen die Frösche, Kröten und Unken Mitte bis Ende März mit ihrer Wanderung zu ihren Geburts- und damit auch Paarungsgewässern, jetzt sind die meisten von ihnen zehn bis vierzehn Tage früher dran.

Kurzer Weg ins Liebesglück

Da Moorfrösche im Moor überwintern, haben sie es nicht weit bis zu ihren Laichgewässer. „Sie fallen aus dem Bett gleich in den Teich, färben sich und rufen“, witzelt Drews. Für menschliche Ohren kling ihr Gesang eher wie ein leises Blubbern oder Gurgeln – „es klingt ein bisschen so, als würde man eine leere Flasche unter Wasser halten.“ Bei den Weibchen kommt dieser Sound jedoch bestens an. Die Paarungszeit beginnt.

Erfolgsgeschichte mit Verantwortung

Anfang der 90er Jahre galt der Moorfrosch noch als gefährdet (Rote Liste 3). Dank zahlreicher Wiedervernässungen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein überall im Land ist er inzwischen auf die Vorwarnliste hochgerutscht – eine erfreuliche Entwicklung. Doch für Drews und sein Team ist das kein Grund, nachzulassen. Auch Knoblauch-, Kreuz- und Wechselkröte, Kammmolch, Laubfrosch und Rotbauchunke brauchen passende Lebensräume. Jede Art stellt eigene Ansprüche – und genau dafür setzt sich das Amphibien-Team landesweit ein.

Heute sind Moorfrösche wieder an vielen Orten zu Hause: etwa im Dosenmoor bei Neumünster, in der Eider-Treene-Sorge-Niederung mit dem Wilden Moor bei Schwabstedt und dem Hartshoper Moor, im Dellstedter Birkwildmoor im Kreis Dithmarschen, im Großen Moor bei Dätgen im Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Jardelunder Moor oder in der Oberen Altsterniederung.

So groß die Begeisterung auch ist: Wir bitten alle Naturfreund*innen, während der Paarungszeit auf den Wegen zu bleiben, um die Tiere nicht zu stören.