Vom Aussterben bedrohte Kornweihen brüten erfolgreich in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Überraschung in der Eider-Treene-Sorge-Niederung: Vom Aussterben bedrohte Kornweihen brüten erfolgreich im Stiftungsland

Ein grauweißer Vogel gaukelt im Wind, schlägt einen Haken und lässt sich plötzlich fallen. Gleich darauf fliegt er zielstrebig mit einem kleinen Bündel in den Krallen weiter. Das Kornweihenmännchen ist nahe der Eider unermüdlich auf der Jagd nach Mäusen. Denn nicht weit entfernt üben zwei braun gefärbte Jungvögel zu fliegen und warten hungrig auf die Rückkehr ihrer Greifvogeleltern mit Nahrung.
Vom Aussterben bedrohte Kornweihen brüten erfolgreich in Schleswig-Holstein weiterlesen

Sieben Sumpfohreulen-Küken erfolgreich in Hörnerau-Niederung bei Breitenburg aufgezogen

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Seltene Eulen-Sensation im Stiftungsland Hörnerau-Niederung: Sieben Eulen-Küken erfolgreich aufgezogen

Sieben flauschige Küken, ein Nest mitten auf der Weide und viele Menschen, die zur richtigen Zeit das Richtige getan haben: In der Hörnerau-Niederung bei Breitenburg ist in diesem Frühjahr ein außergewöhnlicher Bruterfolg gelungen. Sieben junge Sumpfohreulen konnten dort erfolgreich aufwachsen.
Sieben Sumpfohreulen-Küken erfolgreich in Hörnerau-Niederung bei Breitenburg aufgezogen weiterlesen

Kappeln: Kleingärten durch Bau gefährdet

Für den Erhalt von Kappelns historischen Gärten
In Kappeln gibt es den ältesten Kleingartenverein Deutschlands. Die Gärten der Reeperbahn zählen zu den letzten erhaltenen Urparzellen aus dem Jahre 1814. Viele Kappelner spazieren täglich durch dieses grüne Herz und erfreuen sich an dem Blick in die Gärten, an dem alten Baumbestand und an den wildlebenden Tieren. Kaum einer weiß jedoch, dass sich hier, direkt im Herzen der Stadt eine historische und biologische Besonderheit befindet.
In den Gärten ist sehr viel mehr Leben als es auf den ersten, flüchtigen Blick hin scheint. Hier finden sich noch seltene Amphibienarten ebenso wie seltene Vögel. Der schöne Eisvogel, Eulen und Käuze kommen in die Reeperbahn zum Jagen oder Brüten. Vor allem aber handelt es sich hier um ein Stück lebendiger Geschichte, um ein Stück Identität der Stadt Kappeln.
Kappeln: Kleingärten durch Bau gefährdet weiterlesen

EulenWelt 2007

Der Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V. hat die EulenWelt 2007 herausgebracht. Sie ist neben der Printform auch als pdf-Datei verfügbar. Ältere Ausgaben (2001 – 2006) sind auf der Website des Vereines ebenfalls herunterladbar (Publikationen).

Auf der Website befinden sich darüberhinaus Infos zu den heimischen Eulenarten und Anleitungen zum Nistkastenbau für alle Arten.

350 Uhu-Paare in Schleswig-Holstein

Nachfolgend wird eine Veröffentlichung des NABU dokumentiert. Dort finden Sie auch einen Hinweis auf Emailadressen bei denen die Langfassung des Textes als pdf-Datei erhältlich ist.

Uhus in Schleswig-Holstein wieder nahezu flächendeckend verbreitet

Eulen-Experten des NABU schätzen landesweit rund 350 Uhu-Reviere

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts galt der Uhu in Schleswig-Holstein als ausgerottet. Ab Anfang der 1980er Jahre wurden bis 2002 im Rahmen eines Artenhilfsprogrammes 681 in Gefangenschaft gezüchtete Junguhus in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Der Gesamtbestand des Landes wurde in der jüngsten Vergangenheit auf etwa 100 Brutpaare geschätzt.

Anlässlich der Jahresvogelkampagne des NABU wurde im Jahr 2005 der Brutzeitbestand des Uhus auf einer rund 1.900 km² großen Probefläche im östlichen Hügelland Schleswig-Holsteins systematisch erfasst. Dabei wurden insgesamt 58 Uhu-Reviere registriert.

Auf Basis dieser Ergebnisse und aktueller Befunde aus weiteren Landesteilen schätzen die Uhu-Experten des NABU den Gesamtbestand auf rund 350 Reviere. Der Uhu ist in Schleswig-Holstein mit Ausnahme der Marsch und der Insel Fehmarn wieder flächendeckend verbreitet. „Damit dürfte die imposante Eule zumindest im nördlichsten Bundesland den Sprung von der Roten Liste geschafft haben“, so Oscar Klose vom NABU Schleswig-Holstein, der die Erfassung federführend koordiniert und ausgewertet hat. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden nun im Corax, der Zeitschrift der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Schleswig- Holstein und Hamburg, veröffentlicht.