Amtsgericht Frankfurt verhandelt weiter gegen ROBIN WOOD-Kletterin Cécile Lecomte
Das Amtsgericht Frankfurt hat am 31.3.2010 den Strafprozess gegen die Umweltaktivistin Cécile Lecomte fortgesetzt, die sich gemeinsam mit weiteren ROBIN WOOD-AktivistInnen an Protestaktionen gegen den Bau einer neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen beteiligt hatte. ROBIN WOOD protestiert dagegen, dass gewaltfreier Widerstand kriminalisiert und eine politische Auseinandersetzung um den Ausbau des Flughafens in Strafgerichte verlagert wird. Die Umweltorganisation fordert den Betreiber des Flughafens Fraport auf, alle Anzeigen und Strafanträge gegen UmweltschützerInnen zurück zu ziehen.
Fraport soll Strafanträge gegen Gegner des Flughafenausbaus zurückziehen weiterlesen
Kategorie: Kultur
Kultur, culture
Kieler Transition Town Initiative online
Transition Town Kiel mit eigener Website
Die Initiativseite für eine Transition Town Kiel ist seit gestern online. Nachfolgend ist der Startartikel dokumentiert, der über Hintergründe der Initiative berichtet.
Kiel im Wandel
Transition Town Kiel?
Wie reagiert Kiel auf Klimawandel und Ölfördermaximum (Peak Oil)?
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10 Jahre EEG – Ein Gesetz, das die Regenwaldvernichtung fördert
Die Verbrennung von Palmöl ist eine Katastrophe für Mensch und Natur und fürs Klima
Vor zehn Jahren ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in Kraft getreten. Aus Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse soll „alternativer“ elektrischer Strom gewonnen werden, um eine nachhaltige Energieversorgung zu ermöglichen. Die soll das Klima- und die Umwelt schützen, die volkswirtschaftlichen Kosten verringern und fossile Energieressourcen schonen. So steht es in Paragraph 1 des EEG.
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Gen-Raps-Klagen von Bioland und BUND: Ministerium darf Daten nicht länger zurückhalten
Bereits im September 2009 wurde auf Klagen des Anbauverbandes Bioland und der Umweltorganisation BUND das Landwirtschaftsministerium per Gerichtsurteil zur Bekanntgabe von Daten über kontaminierte Gen-Raps-Felder in Schleswig-Holstein verurteilt. Trotzdem verweigerte das zuständige Ministerium die Übermittlung dieser Daten und beantragte die Zulassung der Berufung. Und dies, obwohl von den Gerichten in Hannover und Braunschweig bereits rechtskräftige Urteile zur selben Rechtslage vorlagen.
Jetzt wies das Oberverwaltungsgericht Schleswig die Zulassung der Berufung ab. Dem Landwirtschaftsministerium stehen damit keine Rechtsmittel mehr zur Verfügung, um die Herausgabe der Daten über gentechnisch kontaminierte Ackerflächen noch länger zu verweigern.
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Goldmine statt UNESCO-Weltnaturerbe
Eine Studie der Universität Jakarta hat der geplanten Goldmine Toka Tindung ein negatives Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheinigt. Möglich sind lediglich kurzfristige Gewinne, die langfristig die vitalen Wirtschaftssektoren Tourismus, Fischerei und Landwirtschaft schädigen. Die lokale Umweltgruppe Ammalta macht deutlich, dass durch den Betrieb der Mine vor allem die lokale Bevölkerung leiden würde. Ihnen droht die Zerstörung ihrer Umwelt, der Verlust ihrer Landrechte, die Vernichtung wertvoller Wälder, die Verseuchung des Grundwassers sowie die Bedrohung ihrer Existenz- und Wirtschaftsgrundlagen. Entgegen der Empfehlung der Provinz-Regierung hat das Ministerium für Energie und Mineralien den Bau der Goldmine erlaubt. Rettet den Regenwald hat in der Vergangenheit schon häufiger auf die Missstände im Umfeld der Goldmine aufmerksam gemacht.
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ANU-Bundestagung 2009 in Hamburg – Kostet unser Geld die Welt?
ANU-Bundestagung 2009 in Hamburg
Kostet unser Geld die Welt? – Geld als Jahresthema der UN-Dekade 2010
Am 24.-26.11.2009 wird die diesjährige Bundestagung der ANU im Bürgerhaus Wilhelmsburg in Hamburg stattfinden.
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Kiel: Waldorfschüler/innen pflanzten Wäldchen
Schulkinder aus der ganzen Welt wollen eine Milliarde Bäume pflanzen, allein in Deutschland sollen eine Million neue Bäume dabei helfen, das Weltklima wieder ins Gleichgewicht zu bringen: Jeder bei dieser Aktion gepflanzte Baum soll ein Symbol für Klimagerechtigkeit sein.
Initiiert wurde die bundesweite Schüleraktion „Plant for the Planet“ (Pflanzen für den Planeten) von drei Kindern aus Oberbayern. Die Idee von Felix, Franziska und Flurina Finkbeiner fiel auch in Kiel auf fruchtbaren Boden: Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule verlegten am Dienstag, 10. November, ihren Unterricht für einen Vormittag ins Freie, um auf einer öffentlichen Grünfläche in Kroog am Rande der Wellsauniederungen und des Klosterforsts Preetz ein Wäldchen zu pflanzen.
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