S-H: Alle 37 Jahre schaut ein Tierschutz-Kontrolleur vorbei

Pressemitteilung des BUND S-H
Alle 37 Jahre schaut ein Tierschutz-Kontrolleur vorbei – vielleicht

Die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP zu Tierschutzkontrollen hat erschreckende Zahlen für Schleswig-Holstein offenbart. Laut Auskunft der Bundesregierung belegt Schleswig-Holstein den letzten Platz beim Personal für Kontrollen. Das führt dazu, dass im Durchschnitt Nutztierkontrollen nur alle 37 Jahre stattfinden. Werden Kontrollen durchgeführt, werden bei einem Drittel der Betriebe Beanstandungen gefunden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland fordert deshalb von der Landesregierung eine massive Aufstockung des Personals.
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S-H: Streuobstwiesen-Netzwerk darf weiter wachsen

Pressemitteilung des BUND S-H
Streuobstwiesen-Netzwerk darf weiter wachsen

Das Projekt „Mehr als nur Obst – Netzwerk Streuobstwiesen Schleswig-Holstein“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Schleswig-Holstein e.V. geht in die zweite Runde. Nach der Verlängerung des Projektes um zwei Jahre durch die Förderzusage der BINGO!-Umeltlotterie steht am Sonntag, 16. Juli 2017 die erste Aktion im neuen Projektzeitraum beim „Langen Tag der StadtNatur Kiel“ an.
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Netzwerk Streuobstwiese Schleswig-Holstein

Mistel an Apfel. Foto: Walther
Mistel an Apfel. Foto: Walther
Pressemeldung des BUND SH
Streuobstwiesen bieten mehr als nur Obst. Mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten wie Vögel, Fledermäuse und nützliche Insekten besiedeln diesen einzigartigen Lebensraum. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Schleswig-Holstein gründet ein norddeutsches Netzwerk zu Streuobstwiesen und erfasst erstmals den Bestand in Schleswig-Holstein.
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BUND-Broschüre: Bienenfreundliche Kommune – wie geht das?

Wildbienennisthilfe aus Ton und Lehm. Aufgenommen in Neumünster; Foto: A. Regner.
Wildbienennisthilfe aus Ton und Lehm. Aufgenommen in Neumünster; Foto: A. Regner.
Pressemitteilung des BUND SH.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Schleswig-Holstein e.V. stellt seine neue Broschüre zum kommunalen Bienenschutz vor.
„Mit dieser Broschüre zum kommunalen Bienenschutz möchten wir aufzeigen, wie man vom Hobbygärtner bis zur Verwaltungsangestellten die Lebensbedingungen für Wild- und Honigbienen im Siedlungsraum verbessern kann“, erklärt Dr. Florian Schulz aus dem BUND-Landesvorstand. „Konkrete Beispiele für Maßnahmen und Aktionsideen sowie geeignete Pflanzen zeigen den Weg zu mehr Bienenfreundlichkeit in Gemeinden, Schulen und Gärten auf“.
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Hamburger Hafenschlick bleibt Giftmüll

Pressemitteilung des BUND SH.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Schleswig-Holstein lehnt die Genehmigung der Verklappung des Hamburger Hafenschlicks durch das Umweltministerium entschieden ab.

„Seit Jahren verspricht Hamburg, sich um Maßnahmen zu kümmern, die die anfallende Schlickmenge langfristig reduzieren sollen“, erklärt Ole Eggers, Geschäftsführer des BUND Schleswig-Holstein. „Nun wurde zwar ein Eckpunktepapier vorgelegt, von der Umsetzung von Maßnahmen ist Hamburg aber noch weit entfernt. Stattdessen beharrt die Stadt auf einer weiteren Elbvertiefung mit katastrophalen ökologischen Folgen. Eine davon: noch größere Mengen an belastetem Schlick, die entsorgt werden müssen.“
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Stickstoffüberschuss: Gefahr für Natur, Klima und Wasser

Pressemitteilung BUND SH.

Der Nährstoffbericht des Landes Schleswig-Holstein bestätigt für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Schleswig-Holstein erneut, dass das Land nicht genug gegen die Stickstoffüberschüsse tut. Der BUND fordert eine Hoftorbilanz, Obergrenzen für Nitrate, empfindliche Sanktionen bei Verstößen und mehr Kontrollen.
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Jakobs-Kreuzkraut: Kein Naturschutzproblem

Pressemitteilung des BUND SH

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Schleswig-Holstein hat am 01. Oktober ein Standpunkte-Papier zum Jakobs-Kreuzkraut vorgestellt. Unter dem Titel „Fehlgeleitete Kreuz(kraut)züge“ fasst der BUND seine Position rund um das vermehrte Auftreten des Jakobs-Kreuzkrautes in Schleswig-Holstein zusammen und stellt einen Maßnahmenkatalog zum Umgang damit vor.

„Auch wenn die Debatte inzwischen nachgelassen hat, nachdem das Jakobs-Kreuzkraut langsam verblüht, ist es für uns wichtig, das Problem Jakobs-Kreuzkraut aus der Sicht des Naturschutzes zusammenzufassen“, erläutert Dr. Florian Schulz, Mitglied des BUND-Landesvorstandes. „Wir möchten betonen, dass das Jakobs-Kreuzkraut kein naturschutzfachliches Problem ist – im Gegenteil, es ist Teil eines hunderte Tier- und Pflanzenarten umfassenden Ökosystems. Geldmittel des Naturschutzes zum Management des Jakobs-Kreuzkrautes zu verwenden, ist also nicht sachgerecht und muss aufhören“, fordert Schulz weiter.
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