Floßtour 2009: Mal richtig abschalten – Atomkraft? Nein Danke!

Quelle: Robin Wood

Leinen los

Es ist wieder soweit: Die neue Floßtour steht vor der Tür! Start ist am 07.07.09 in Grafenrheinfeld – an dem AKW, das in dem Kino-Film „Die Wolke“ als Kulisse für die unverantwortlichen Risiken der Atomenergie diente. In Schweinfurth treffen wir uns am 8. Juli mit der BI Lüchow-Dannenberg, die mit ihrem Bus quer durch Deutschland fährt, um Menschen im Kampf gegen die Atomlobby zu unterstützen. Unser Thema ist dieses Jahr: „Mal richtig abschalten! Atomkraft? – Nein Danke!“ Womit wir in guter Gesellschaft mit der Trecker-Tour und der Demo in Berlin am 5. September sind.
Vom Main über Main-Donau Kanal und dann über die Donau- bis nach Passau soll die Tour gehen. Kürzer als gewohnt, nämlich nur gute vier Wochen, werden wir unterwegs sein (07.07.09-08.08.09).
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Vom Verschwinden der Delfine

Quelle: WWF

WWF-Report: Delfine und Tümmler drohen unbemerkt auszusterben. / Japan erlegt jedes Jahr 16.000 Dall-Hafenschweinswale.

Frankfurt / Madeira – Anlässlich der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira warnt die Umweltschutzorganisation WWF in ihrem aktuellen Report „Die vergessenen Wale“ davor, dass Delfin- und Tümmlerarten weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit aus den Ozeanen und Flüssen der Erde verschwinden. Während ihre nahen Verwandten, die Großwale, durch internationale Abkommen und einen Fangstopp (Moratorium) halbwegs geschützt werden, geht die Jagd auf kleinere Arten ungebremst weiter. Allein die japanischen Walfänger erlegen jedes Jahr rund 16.000 Dall-Hafenschweinswale. Außerdem verendet nach WWF-Angaben alle zwei Minuten ein Delfin oder Tümmler als Beifang in Fischernetzen. „Es ist allerhöchste Zeit, dass die IWC-Vertragsstaaten sich dem Überleben aller Walarten, egal ob groß oder klein, annehmen“, fordert WWF-Experte Volker Homes.
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BASA lädt zu Empfang des ASSE-Untersuchungsausschuss

Donnerstag, 25. Juni 2009, 11.15 – 12.15 Uhr vor ASSE II

Mit einer Befahrung der ASSE-II und Beweisanträgen vor Ort nimmt der ASSE-II-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtages am Donnerstag seine Arbeit auf. Die nach der Lichterkette neu entstandene BürgerAktionSichereAsse (BASA) lädt ein, die Mitglieder des Ausschusses zu empfangen und ihnen eine Fackel mit auf den Weg zu geben, um Licht ins Dunkel zu bringen.
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EcoIT-Projekt des Monats: Grundschule Hannover

Quelle: DUH

Deutsche Umwelthilfe verleiht Grundschule Mengendamm ecoIT-Preis für Umstellung ihres Computerraumes auf effiziente Kompaktcomputer – Modernisierung spart fast 60 Prozent Energie pro Arbeitsplatz und verbessert die Arbeitsbedingungen – Schulen zur Nachahmung aufgerufen

Radolfzell / Hannover: Der Rechnerraum der Grundschule Mengendamm hat abgespeckt: während die betagten Altrechner und dicken Bildröhren 155 Watt pro Arbeitsplatz verbrauchten, leisten die neuen Kompaktcomputer mit weniger Energie bessere Arbeit. Sie brauchen mit Flachbildschirmen nur noch 65 Watt und sparen darüber hinaus 60 Prozent an Material ein. Der Gesamtenergieverbrauch sank um fast ein Drittel, obwohl sich die Anzahl der Arbeitsplätze beinahe verdoppelt hat. Für diese Initiative wurde die Schule von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) mit der Auszeichnung ecoIT – Projekt des Monats geehrt. Die Preisübergabe fand heute in der Hannoveraner Grundschule Mengendamm statt.
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Pressekonferenz: Energiewirtschaft vor der Systementscheidung

Quelle: DUH
Gemeinsame Einladung zur Pressekonferenz: Energiewirtschaft vor der Systementscheidung

Die Energiewirtschaft ist für jede Volkswirtschaft eine Schlüsselbranche. Wie wir unsere Energieversorgung gestalten, entscheidet deshalb über den Weg aus der Krise. Jetzt sind nachhaltige Konzepte gefragt, die dauerhaft Versorgungssicherheit, Klimaschutz und bezahlbare Preise in Einklang bringen. Wir wollen Ihnen aus Sicht des Verbraucherschutzes, des Umweltschutzes, neuer Wettbewerber auf den Energiemärkten und der Erneuerbare-Energien-Branche erläutern, weshalb halbherzig modifizierte Konzepte aus dem vergangenen Jahrhundert, die weiterhin auf Kohle- und Atomkraft setzen, keine Optionen sind. Stattdessen zeigen wir auf, wie wegweisende energiepolitische Entscheidungen mit Zukunft aussehen müssen und ob die aktuelle Energiestrategie des BDEW diesen Ansprüchen genügt.
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30 Jahre Bonner Konvention zum Erhalt wandernder Tierarten

Quelle: NABU

Schutz ohne Grenzen

Berlin/Bonn – Anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (23.6.) – nach dem Ort der Unterzeichnung kurz Bonner Konvention genannt – hat der NABU mehr Engagement zum Schutz von Zugvögeln gefordert. Zwar seien im Rahmen der Bonner Konvention bereits zahlreiche Erfolge im internationalen Artenschutz erzielt worden, viele Probleme wandernder Tierarten seien aber immer noch nicht gelöst. „Insbesondere der grenzüberschreitende Schutz unserer Zugvögel ist auch nach 30 Jahren eines der großen `Sorgenkinder´ des Naturschutzes“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
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Umweltverbände fordern klare Zielvorgaben im neuen Pestizid-Aktionsplan

Quelle: Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN), Greenpeace Deutschland, NABU

Mehr Schutz vor Pestiziden – Der Countdown läuft

Hamburg/Berlin. Klare und verbindliche Ziele zum Schutz von Natur und Umwelt sowie der Gesundheit von Verbrauchern und Anrainern fordern Umweltverbände im Vorfeld der morgen in Potsdam beginnenden Veranstaltung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Risikoreduktion beim Pestizideinsatz.

Das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Greenpeace setzen sich in einer gemeinsamen Stellungnahme dafür ein, dass der Einsatz von Pestiziden innerhalb der nächsten fünf Jahre um dreißig Prozent reduziert wird. Susan Haffmans von PAN: „Dabei ist wichtig, dass der Einsatz von Pestiziden mit besonders bedenklichen Wirkstoffen, z. B. solche, die krebserregend oder hormonell wirksam sind, innerhalb der nächsten 10 Jahre beendet wird. Sie müssen durch weniger problematische Wirkstoffe und durch nicht-chemische Alternativverfahren ersetzt werden.“
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