Kiel: Umgestaltung des Schloßgartens durch Auszubildende

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und modifizierte Pressemitteilung der Landeshauptstadt Kiel dokumentiert.

Die Umgestaltung des Kieler Schloßgartens schreitet zusehends voran, auch wenn die Stadt erst 2009 den provisorischen Sandparkplatz zwischen Hegewischstraße und Düsternbrooker Weg auflösen kann. Zehn Auszubildende des Grünflächenamtes, die von der Stadt zu Landschaftsgärtnern ausgebildet werden, haben seit diesem Frühjahr die ursprünglich einmal barocke Lindenallee entlang des Düsternbrooker Wegs wiederhergestellt.

Unter Anleitung von zwei Gärtnermeistern haben die Auszubildenden eine Baustelle übernommen, die es in sich hat: Nach der Entfernung des Asphaltbelages aus den 1960er Jahren wurde der Weg auf einer Länge von 160 Metern ganz neu aufgebaut, mit einer festen Kiessandschicht versehen und eingerahmt mit 7.100 Klinkern, die einzeln Stein für Stein fachgerecht gesetzt werden mussten. Beidseitig der Allee wurden der Wildwuchs entfernt und die Böschungen mit neuem Rasen angelegt. Da die Lehrlinge aus drei verschiedenen Ausbildungsjahren kommen, mussten zwischendurch noch diverse Prüfungen abgelegt werden. Diese haben sie erfolgreich gemeistert.

Der Höhepunkt dieser ersten Umbauphase wird jetzt erreicht: Die gespendeten Bäume und Sträucher sind eingetroffen, so dass ein großer Teil der Allee bepflanzt werden kann. Mit den ersten 30 Kaiserlinden entsteht ein für die heutige Bevölkerung neues, aber zu früheren Zeiten bekanntes Bild einer Lindenallee, die einst den Weg vom Schloss ins Düsternbrooker Gehölz wies.

Die Lehrlinge können dabei gleich lernen, wie genau die Anordnung der Alleebäume und wie sorgsam der Schnitt und das Einpflanzen erfolgen muss. Schließlich wird ihre Arbeit auch noch in 100 Jahren begutachtet werden, so wie sie selber heute das Lindenraster aus der Barockzeit bewundern können, das die Gärtner vor über 300 Jahren im höher gelegenen Nordteil gepflanzt haben. Auch die früher zum Schutz vor kräftigen Winden benötigten Buchenhecken wurden mit 1.100 Rotbuchen wieder hergestellt. Sie wechseln in allen vier Jahreszeiten ihr Erscheinungsbild und bereichern den Aufenthalt im Schloßgarten mit einem Gefühl der Geborgenheit.
Die Kielerinnen und Kieler wissen „ihren“ Schlossgarten inzwischen immer mehr zu schätzen. In diesem Jahr besuchten mehr Menschen Kiels erstes Gartenkunstwerk als je zuvor.

Kiel: Räucherei-Projekt: Ein Garten für Gaarden

Nachfolgend wird eine Pressemitteilung des AWO-Bürgerzentrums Räucherei dokumentiert.

Ein Garten für Gaarden –
Ein Garten der Generationen!

Über Gaarden – eine Einleitung!
Der Stadtteil Gaarden, der Landeshauptstadt Kiel, ist ein Stadtteil mit einer hohen Problemdichte.
Die Sozialindikatoren weisen die größte soziale Problemdichte in ganz Kiel auf. Dabei ist es nicht nur die materielle Armut die die Menschen zurücklässt, sondern auch die kulturelle Armut, einschließlich der Ausgrenzung in vielen anderen Lebensgebieten.
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IG BAU nimmt das Tarifergebnis im GaLaBau an

Nachfolgend wird eine Pressemitteilung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. dokumentiert.

Tarifabschluss im Garten- und Landschaftsbau vom 9. Oktober 2007 bestätigt

Bad Honnef. Mit Schreiben vom 23. Oktober 2007 hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) das Tarifergebnis vom 9. Oktober 2007 im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau innerhalb der vereinbarten 14-tägigen Erklärungsfrist angenommen. Danach werden die Einkommen der Mitarbeiter zum 1. November 2007 um 3,1 Prozent und zum 1. November 2008 um weitere 1,5 Prozent in den alten Bundesländern sowie um 2,6 Prozent in den neuen Bundesländern erhöht.
Daneben erhalten die Arbeitnehmer einen monatlichen Festbetrag von 0,4 Prozent der jeweiligen Eingruppierung, der nicht tariftabellenwirksam wird. Zugleich wurde eine Ecklohndifferenzierung in drei Stufen vorgenommen und eine neue untere Lohngruppe für Pflegebetriebe eingeführt.

Einjährige Fachschulen für Aus- und Weiterbildung im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Schulen für Aus- und Weiterbildung im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Einjährige Fachschulen (Meisterschulen)

  • Ahlem Justus-von-Liebig-Schule
    Berufsbildende Schulen der Region Hannover. Einjährige Fachschule Gartenbau und Floristik
  • Bad Zwischenahn-Rostrup Berufsbildende Schulen Ammerland. Fachschule Gartenbau
  • Berlin Staatliche Fachschule für Gartenbau Berlin
  • Dresden-Pilnitz Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft. Fachbereich 5/Fachschulen
  • Elmshorn Norddeutsche Fachschule für Gartenbau an der beruflichen Schule des Kreises Pinneberg in Elmshorn
  • Erfurt Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau
  • Essen Gartenbauzentrum Essen. Fachschule für Garten- und Landschaftsbau und Friedhofsgärtnerei
  • Geisenheim HDLGN Bildungs- und Informationszentrum Gartenbau, Gartenbauakademie
  • Güstrow Berufliche Schule des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Fachschule für Landwirtschaft
  • Hamburg Berufsbildungszentrum für den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V.. Infos: GaLa-Bau Nord (–>Bildung –>Weiterbildung –>Meisterkurs)
  • Heidelberg Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg
  • Landshut-Schönbrunn Staatliche Fachschule für Agrarwirtschaft. Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
  • Münster-Wolbeck Berufskolleg der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Fachschule für Agrarwirtschaft. Fachrichtungen Gartenbau und Landwirtschaft
  • Quedlinburg Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG), Fachschule für Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft, Fachbereich Gartenbau
  • Saarbrücken Landwirtschaftskammer für das Saarland
  • Stuttgart Staatsschule für Gartenbau und Landwirtschaft Schloß-Westhof
  • Veitshöchheim Staatliche Fachschule für Agrarwirtschaft. Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
  • BMFB-Seite zu Meister-Bafög

    Tarifabschluss im Garten- und Landschaftsbau

    Nachfolgend wird eine gekürzte Pressemitteilung der IG Bau dokumentiert. Die Langfassung und die Pressemitteilung der Arbeitgeber finden Sie unter u.a. Links.

    Mehr Geld für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbauer
    4,6 % im Westen, 5,7 % im Osten

    Die bundesweit rund 80.000 Beschäftigten im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GaLaBau) erhalten im Westen insgesamt 4,6 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung und im Osten insgesamt 5,7 Prozent. Dazu kommen Einmalzahlungen von monatlich 0,4 Prozent.
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    Baumbindungen kontrollieren

    Autor: Andreas Regner

    Zu spät entfernte Baumbindungen können Junggehölze erheblich schädigen. Ahorn in Kiel. Foto: A. Regner.

    Die Winterzeit ist ein guter Zeitpunkt um Baumbindungen zu kontrollieren. An fast allen Standorten reicht bei Neupflanzungen eine Bindezeit von zwei, manchmal drei Jahren. Verbleiben die Bindungen länger besteht die Gefahr erheblicher Schädigungen des Gehölzes. Die Abbildung zeigt eine zu spät entfernte Bindung aus Kunststoff mit dem Beginn des Versuches der Überwallung.

    Auch Bindungen aus Naturfasern (Cocosband) sollten nach 2 (3) Jahren entfernt werden.

    Bei Gehölzen, die lebenslang auf Fixierungen angewiesen sind (z.B. die kurzlebige Apfelunterlage M9), sollten die Bindungen jährlich kontrolliert werden.

    Weidennutzung

    Autor: Martin Beckers

    Allgemeines

    Die Gattung der Weiden (Salix) umfasst ca 300 Arten. Sie gehören neben Pappeln (Populus) und Chosenia zur Familie des Salicaceae.
    Es sind Laubgehölze mit weichem Holz, zweihäusigen Blüten, die in Kätzchen angeordnet sind, ungeteilten sommergrüenen Blättern, gute Kreuzungsfähigkeit innerhalb der Gattung, Flachwurzler, meistens licht- und wasserliebend, Pioniercharakter (Ausbreitung der Saat anemochor durch Fluganhängsel, Flugentfernung bis 50 km) und eine vegetative Verbreitung durch gute Bewurzelungsfähigkeit der Triebe. Die Gattung ist auf der nördlichen Halbkugel verbreitet, vom Flußtälern bis Hochgebirgslagen.
    Der Name Weide stammt vom mittelhochdeutschen Wort wida ab. Dieses wiederum geht auf das lateinische vitis = Rebe, Ranke zurück. Die Bezeichnung Salix stammt vom altindischen Salilam = Fluß ab.
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