§ 16f Gemeindeordnung S-H: Einwohnerantrag

Transparenz ist Grundlage von Mitbestimmung
Transparenz ist Grundlage von Mitbestimmung
§ 16f
Einwohnerantrag

(1) Einwohnerinnen und Einwohner, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, können beantragen, dass die Gemeindevertretung oder im Fall der Übertragung nach § 27 Abs. 1 Satz 3 der zuständige Ausschuss bestimmte ihr oder ihm obliegende Selbstverwaltungsaufgaben berät und entscheidet.

(2) Der Antrag von Einwohnerinnen und Einwohnern muss schriftlich eingereicht werden. Er muss ein bestimmtes Begehren sowie eine Begründung enthalten. Jeder Antrag muss bis zu drei Personen benennen, die berechtigt sind, die Unterzeichnenden zu vertreten; diese sind von der Gemeindevertretung oder von dem zuständigen Ausschuss zu hören.

(3) Der Antrag muss in Gemeinden

bis zu 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern von mindestens 5 %,
bis zu 20 000 Einwohnerinnen und Einwohnern von mindestens 4,5 %,
bis zu 30 000 Einwohnerinnen und Einwohnern von mindestens 4 %,
bis zu 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern von mindestens 3,5 %,
bis zu 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern von mindestens 3 %,
bis zu 150 000 Einwohnerinnen und Einwohnern von mindestens 2,5 %,
mit mehr als 150 000 Einwohnerinnen und Einwohnern von mindestens 2 %

der Einwohnerinnen und Einwohner, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, unterzeichnet sein.

(4) Der Antrag braucht nicht beraten und entschieden zu werden, wenn in derselben Angelegenheit innerhalb der letzten zwölf Monate bereits ein zulässiger Antrag gestellt worden ist.

(5) Über die Zulässigkeit des Antrags von Einwohnerinnen und Einwohnern entscheidet die Gemeindevertretung. Zulässige Anträge hat die Gemeindevertretung oder der zuständige Ausschuss unverzüglich zu beraten und zu entscheiden.

Links

Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein – Permanentlink zur gültigen Fassung der GO

Positionspapier zum Ostseeschutz

Dünen an der Ostseeküste bei Noer
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Pressemitteilung des BUND S-H
Gemeinsames Positionspapier: Forderungen der Naturschutzverbände und des Landesnaturschutzbeauftragten für einen besseren Schutz der Ostsee

Der Schutz der Ostsee muss dringend auf Landes- und Bundesebene sowie international verbessert werden.

Im Auftrag des Naturschutzbeauftragten Holger Gerth und aller beteiligten Naturschutzverbände veröffentlichen wir Forderungen für einen besseren Schutz der Ostsee.
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Nationalpark Ostsee

Dünen an der Ostseeküste bei Noer
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Pressemitteilung des BUND S-H

Damit Natur wieder Raum hat

Übergabe eines Letters of Intent zur Planung eines Nationalparks Ostsee. Industrielle Nutzung der Meere vor dem Hintergrund der Klimazielerreichung

Kiel. Heute traf sich der BUND Landesverband Schleswig-Holstein (BUND SH) sowie eine Vertreterin des Bundesverbandes mit Umweltminister Tobias Goldschmidt in Holtenau, um über Meeresschutz-Themen zu diskutieren.
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Rasengitterstein als Lebensraum

Rasengittersteine und Bruchstücke  als Lebensraum für Insekten, Spinnen...
Rasengittersteine und Bruchstücke als Lebensraum für Insekten, Spinnen…
Beschädigte Rasengittersteine und Bruchstücke von ihnen sind in diese Beetfläche als Lebensraum für Insekten, Spinnen,… integriert. Anstatt die Betonsteine zu entsorgen wurden sie teilverfüllt mit verschiedenen Substraten. Der Standort unter einem Dachüberstand des Wohnhauses gewährleistet einen extrem trockenen Standort. Damit ist z.B. eine sehr große Sicherheit für Brutröhren gewährleistet.
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Internationaler Tag des Ostseeschweinswals

Dünen an der Ostseeküste bei Noer
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Pressemitteilung des BUND S-H

Internationaler Tag des Ostseeschweinswals: Umweltverbände fordern Ende der Stellnetzfischerei in seinem Verbreitungsgebiet

– BUND, DUH und Whale and Dolphin Conservation legen Bericht zum Schutz des Wales vor
– Schweinswal in zentraler Ostsee durch Stellnetze bedroht
– Pinger (akustische Warnmelder am Netz) als einzige technische Lösung dürfen wegen Marine nicht benutzt werden
– Ende der Stellnetzfischerei im Verbreitungsgebiet der Schweinswale letzte Option
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Auf den Ostsee-Aktionsplan müssen Taten folgen

Dünen an der Ostseeküste bei Noer
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Pressemitteilung des BUND S-H

Konferenz der Ostseeanrainer: Auf den Ostsee-Aktionsplan müssen Taten folgen

Berlin/Lübeck. Die Umweltminister*innen der Ostseeanrainerstaaten (HELCOM) beschließen heute einen Ostsee-Aktionsplan, der auf den ersten Blick Maßnahmen für einen guten Ostseeschutz bietet.

Bereits der letzte Aktionsplan von 2007 hatte gute Ansätze, aber in den letzten 14 Jahren wurde nur bei 25 Prozent der Maßnahmen überhaupt mit der Umsetzung begonnen, kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
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Pflaumen-Feuerschwamm, Phellinus tuberculosus, an Pflaume

Pflaumen-Feuerschwamm (Phellinus tuberculosus) an Pflaume (Prunus domestica)
Pflaumen-Feuerschwamm (Phellinus tuberculosus) an Pflaume (Prunus domestica)
Die Starkäste auf dem Foto stammen von einer Pflaume, Prunus domestica. Der Baum ist etwa 50 Jahre alt und im Abgangsstadium. Er weist viel Totholz auf und mehrere Höhlungen, auch im Stammbereich. Am gesamten Gehölz finden sich Fruchtkörper des Pflaumen-Feuerschwamm, Phellinus tuberculosus.
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