Rasengitterstein als Lebensraum

Rasengittersteine und Bruchstücke  als Lebensraum für Insekten, Spinnen...
Rasengittersteine und Bruchstücke als Lebensraum für Insekten, Spinnen…
Beschädigte Rasengittersteine und Bruchstücke von ihnen sind in diese Beetfläche als Lebensraum für Insekten, Spinnen,… integriert. Anstatt die Betonsteine zu entsorgen wurden sie teilverfüllt mit verschiedenen Substraten. Der Standort unter einem Dachüberstand des Wohnhauses gewährleistet einen extrem trockenen Standort. Damit ist z.B. eine sehr große Sicherheit für Brutröhren gewährleistet.

Beispiel für kreatives Up-Cycling in einem Privatgarten in Laboe: Betonreste werden zu Gestaltungszwecken und als Lebensraum für Tiere umgenutzt. Alternative wäre eine Entsorgung gewesen und ein Recycling z.B. als Schotterkörnung für den Wegebau. Dieser energieaufwändigere und umweltschädlichere Umgang mit den Baustoffen steht immer noch offen wurde aber ersteinmal vermieden durch die Umnutzung der Betonsteine. Damit stehen sie für lange Zeit verschiedenen Standortspezialisten als Teil ihres Lebensraumes zur Verfügung und auch andere Nutzungsmöglichkeiten der Rasengittersteine stehen noch offen.

Selbstverständlich wäre auch ein Recyling durch Verschredderung der Betonreste eine gute Lösung gewesen. Sauberer Betonbruch bzw. definierte Körnungen sind gut geeignet als Tragschicht für den Wegebau oder Trockenmauergründungen. Aber auch für Spezialanwendungen wie der Erstellung eines trockenen Kalk-Magerbeetes kann Betonrecyling ein wertvoller (Zuschlag-)Stoff sein.
Eine direkte Wiederverwendung auf dem Grundstück ist aber deutlich umweltfreundlicher, weil Transportwege und Eneergieaufwand für die Zerkleinerung vermieden werden.