Gehölze – Wildgehölze – Eibe

Taxus baccata, Eibe

Autor: Andreas Regner

Klasse: Taxopsida, Eibenähnliche
Ordnung: Taxales, Eibenartige
Familie: Taxaceae, Eibengewächse

Verbreitung: Pflanzensoziologische Kennziffer (nach Ellenberg): 8.4. Selten vorkommend im Unterholz (Unterstand) von Buchen-, Tannen- oder Eschenwäldern der montanen und submontanen Stufe (Tiefland bis ca. 1300 m NN). Meist an steilen Hängen oder in Taleinschnitten auf sickerfrischen Ton- und Lehmböden bis hin zu sandig-steinigen Böden in luftfeuchter und wintermilder Klimalage.
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Wildkräuter – Brennessel – Suppe

Brennesselsuppe (-spinat)

Autor: Andreas Regner

Sehr gesund und lecker. Ideal für Menschen, die entschlacken wollen.

Grundrezept (für ‚Faule‘)
(Junge) Brennesselblätter sammeln: ich schneide die jungen Brennesseln am Boden ab oder nehme die Spitzen fortgeschrittener Pflanzen. Kräftig ausschütteln und am besten noch einen Moment draussen liegen lassen, damit möglichst viele Tiere meiner Ernte entkommen. Wenn die Möglichkeit besteht: Die Brennesseln draussen waschen. Das kann u.U. viel ‚Dreck‘ ersparen! Oftmals sind sie sehr sandig, sodass Gründlichkeit späteres Zähneknirschen vermeidet. Nachdem die Stängel gewaschen sind, verlieren sie den grösseren Teil ihrer Brennkraft und manche verzichten schon beim Waschen auf schützende Handschuhe. Die Blätter werden sodann von den Stengeln gezupft. Wenn man dabei mit der Richtung, in der die Brennhaare stehen, zupft, verringert sich die ‚Gefahr‘ gebrannt zu wreden erheblich. Nun kann es losgehen:
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Botanik – Unkraut – Was ist das?

Unkraut – was ist das?

Autor: Gregor Dietrich

In den 80ern, als die Umweltbewegung ihren Höhepunkt erreichte, gerieten auch einige bisher verwendete diskriminierende Begriffe ins Kreuzfeuer der Kritik. Mit der Umbenennung von Raubvögeln, die ja nichts rauben, in Greifvögel hatte man einen Präzedenzfall geschaffen. Doch nicht immer war es leicht, geeignete Ersatzbegriffe zu finden. Unkraut sollte zunächst durch Ackerwildkraut ersetzt werden. Ein vollkommen untauglicher Begriff. Denn sowohl „Acker“ als auch „wild“ sind problematische Attribute, wie im Folgenden zu klären sein wird. Daher hat sich unter ökologisch denkenden Menschen der Begriff Beikraut durchgesetzt.
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Obst – Schalenobst – Walnuss

Juglans regia, Walnuss

Autor: Andreas Regner

Standort
Tiefgründige, kalkreiche bis mässig saure Lehm- und Tonböden, nährstoffreich; wärmeliebend. Wurzelsystem: Wegen des hohen Anteils von Feinwurzeln in der obersten Bodenschicht ist von tiefgründigeren Bodenbearbeitungsformen (z.B. Umgraben) abzusehen.
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Essbare Wildkräuter

Essbare Beikräuter

– eine Auswahl heimischer Hackfruchtbeikräuter und Ruderalpflanzen

Autor: Gregor Dietrich; redaktionelle Bearbeitung: Andreas Regner

Ampfer-Arten(Rumex spp): Blätter und junge Sprosse für Suppen, als Spinat und Salat.
Barbarakraut-Arten(Barbarea spp.): Salat (Frühjahr) oder Gemüse (Winter).
Beifuß- und Wermuth-Arten(Artemisia spp.): Frisch oder getrocknet als Gewürz, größere Mengen des Echten Wermuth (A. absinthium) und verwandter Arten sind unbekömmlich!
Bitterkraut (Picris hieracioides): Junge Pflanzenteile als Gemüse, Kochwasser wegen der Bitterstoffe wegschütten.
Bocksbart-Arten(Tragopogon spp.): Wurzeln, Blätter und junge Sprosse als Gemüse, junge Blätter als süße Rohkost.
Brennessel-Arten(Urtica spp.): Blätter als Spinat, Tee und für Suppen.
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Obst – Quitte – Paste1

Quittenpaste

Eingesandt von: siebenschläfer

Das Mark von dem Gelee wird durchpassiert, dann wird es mit gleich schwer Zucker, welcher mit durchgelaufenem Quittensaft oder mit Wasser angefeuchtet wird, auf dem Feuer so lange durchgerührt, bis es sich vom Gefäss losschält und der Rührlöffel darin stehen bleibt. Man gibt es auf ein genässtes Blech oder besser auf flache Porzellanteller, streicht es glatt und lässt es trocknen. Alsdann wird es in schiefwinklige Täfelchen geschnitten.
Man kann die Paste auch in größerer Form anrichten und hernach je nach Bedarf in Scheiben abschneiden. Man schichtet die Pasten je zwischen Pergamentpapier in Blech-oder Kartonschachteln.
In dieser Weise lässt sich jede Marnelade bis zum Abschälen vom Gefäss einkochen und wie Quittenpaste behandeln.

gefunden in: Das fleißige Hausmütterchen, 17. Auflage 1915

Blüten – Holunder – Sekt

Hollersekt

Autorin: Tolmiea

10 Holunderdolden, 2 unbehandelte Zitronen, 6 l Wasser, 1 kg Zucker, 1/4 l Weinessig, Sektflaschen.

Die Holunderdolden gut unter fließendem Wasser abspülen, und trocknen lassen. Dann schichtweise in ein mindestens 8 l fassendes sehr sauberes Gefäß geben. Die gewaschenen Zitronen in Scheiben schneiden und dazu geben. Wasser, Zucker und Essig aufkochen und ebenfalls in das Gefäß geben. Das Gefäß mit einem Leinentuch gut zubinden und 5-6 Tage an einem warmen sonnigen Platz stellen. Dann die Flüssigkeit durch ein Tuch in einen Krug abschütten. Die gründlich gereinigten Sektflaschen damit füllen und gut verschließen. Den Korken am besten wie bei richtigem Sekt mit Draht sichern. Bitte nur Sektflaschen verwenden, denn die sind dickwandig und halten dem Druck der Flaschengärung stand.
Nach ungefähr 8 Tagen ist die Flaschengärung beendet und es kann probiert werden. Der Hollersekt hält sich etwa 4 Monate.