
Ein riesiges Angebot verschiedener Speisen und Getränke, Lagerfeuer, Musik…
Und das Besondere – und für das Aubrook-Festival normale:
Umsonst und draußen.

Nach den sehr erfolgreichen Anfangsjahren des Festivals kam man seinerzeit an logistische Grenzen und fuhr die Bewerbung der Veranstaltung zurück. Auch, um das unpersönlicher werdende Freevival wieder zurückzuführen an seine Wurzeln.
Dies respektierend habe ich wie in den vergangenen Jahren die Veranstaltung vorher nicht angekündigt und erlaube mir dieses Jahr ausnahmsweise einen etwas verwischten Rückblick.

Auch die Deko war kein Wegwerfprodukt. Viel Liebe zum Detail und in allen Bereichen das ernsthafte und durchdachte Bemühen sorgsam miteinander und der Umwelt umzugehen.

Kein Vergleich mit einem Innenstadt-Baum, der jede Nacht Kunstlicht aus Straßenbeleuchtung, Schaufenstern u.a.m. ertragen muss. Übrigends ein Handlungsfeld mit Nachholbedarf für die LH Kiel: gegen die allgemeine Lichtverschmutzung durch die Landeshauptstadt und insbesondere auch um die Schädigung von Tieren und Pflanzen zu verringern.
Für eine Veranstaltung dieser Größe hatte das Freevival einen sehr moderaten Lichteinsatz, der damit auch viel Rücksicht auf die Tierwelt nimmt.
Tütti Plüsch bildete den besonderen Abschluss der Life-Musik: Eine Mischung verschiedener Musikrichtungen, schlaue Texte mit großer Authenzität – gewürzt mit einer Prise (Selbst-)Ironie und situativer Schlagfertigkeit. Das machte das Zuhören und Zuschauen zu einem echten Vergnügen.
Zum Ausklang der Abendbühne wurde bekanntgegeben, dass es nächstes Jahr etwa um dieselbe Zeit wieder ein Freevival geben soll.