Todsicher: Baustofflagerungen unter Rot-Buchen

Tödlich für den Baum: Baustoffablagerung im Wurzelbereich von Rot-Buchen in Kiel-Düsternbrook
Tödlich für den Baum: Baustoffablagerung im Wurzelbereich von Rot-Buchen in Kiel-Düsternbrook
Die Rot-Buche, Fagus sylvatica, ist einer der empfindlichsten einheimischen Bäume bei Störungen im Wurzelbereich. Dazu gehören u.a. Aufgrabungen (insbesondere mit Maschinen), Verdichtungen und Aufschüttungen. Zwar gibt es im städtischen Bereich für gewöhnlich ein umfangreiches Regelwerk zum Schutz der Bäume, es hält sich nur kaum jemand daran. Oft sind den Ausführenden die Bestimmungen unbekannt oder egal. Erschwerend kommt hinzu, dass es fast keine öffentliche Kontrolle gibt. Für eine Rot-Buche ist Baustoffablagerung im Wurzelbereich aber sicher tödlich. Leider schreit der Baum nicht oder fällt sofort um. Wenn dann nach 10 oder 15 Jahren Sturm Horst zuschlägt und reihenweise Bäume fällt, dann ziehen nur wenige die Verbindung zu dem kleinen Kieshaufen oder der Aufgrabung, die Jahre zurückliegt.
Todsicher: Baustofflagerungen unter Rot-Buchen weiterlesen

Kiel: Wer Segeln will muss Schwimmen lernen – Postkarte zum Olympia-Bürgerentscheid

Katzheide - Blick auf die Förde und die Stadt.
Katzheide – Blick auf die Förde und die Stadt.
WIR in Kiel hat eine neue Postkarte herausgegeben:
Über eine Million Euro gibt allein die Landeshauptstadt Kiel für ihre JA-Kampagne zum Olympiabewerbung-Bürgerentscheid am 29.11.2015 aus. Mehr als 5 Euro pro Kieler/in – damit das Ergebnis auch sicher stimmt. Weitere Steuermillionen kommen vom Land und vom Bund – nur für Werbung!
Zusätzlich mischen zahlreiche Interessengruppen u.a. aus Teilen der Wirtschaft und des Sports weitere Millionen hinzu. Die Angst muss groß sein, wenn man soviel Geld in das Wecken der Olympia-Begeisterung stecken muss. Geld, das in Kiel dringend in sinnvolle Projekte gesteckt werden könnte und müsste: Der städtische Ausverkauf hinterlässt im Stadtbild immer mehr sichtbare Spuren: Marode Schulen, löchrige Straßen…
Anlass genug für WIR in Kiel sich mit einer Postkarte in die Diskussion einzumischen. Die Karte ist kostenlos erhältlich bei:
Kiel: Wer Segeln will muss Schwimmen lernen – Postkarte zum Olympia-Bürgerentscheid weiterlesen

Protestaktion: Atomtransport auf dem Nord-Ostssee-Kanal nicht willkommen

Prortestaktion gegen Atomtransporte: Dudin-Transparent
Prortestaktion gegen Atomtransporte: Dudin-Transparent
Pressemitteilung der BI Kiel gegen Atomanlagen
Keine Atomkraft – nirgendwo!
Atomtransport auf dem Nord-Ostssee-Kanal nicht willkommen

Am gestrigen Sonntagabend fuhr der Frachter „Mikhail Dudin“ mit radioaktiver Ladung durch die Schleuse von Kiel-Holtenau in den Nord-Ostsee-Kanal. Atomkraftgegner_innen protestierten gegen diese Transporte indem sie ein Transparent mit der Aufschrift „Stoppt Atomtransporte durch den Nord-Ostsee-Kanl“ an der Holtenauer Brücke entrollten und Passant_innen mit Flugblättern informierten. Die Aktion bildet den Auftakt für Aktionen gegen einen Urantransport entlang der Transportstrecke durch Deutschland und Frankreich nach Narbonne.

Immer wieder transportiert die „Mikhail Dudin“ radioaktive Stoffe aus St. Petersburg über den Nord-Ostsee-Kanal nach Hamburg – auch diesmal wird radioaktive Fracht an Bord sein. Am Montag früh legte das Schiff am Südwest-Terminal bei der Firma C.Steinweg in Hamburg an – aller Wahrscheinlichkeit nach ist „Yellow Cake“ (Uranerzkonzentrat) an Bord.
Protestaktion: Atomtransport auf dem Nord-Ostssee-Kanal nicht willkommen weiterlesen

Grundrechte gestärkt: Erfolg für AtomkraftgegnerInnen vor dem OVG Schleswig

Atomkraft - Nein Danke
AKW NEE
Quelle. Bundespolizei scheitert mit überzogenen Kostenforderungen für ihren Einsatz gegen DemonstrantInnen beim Lubmin-CASTOR

Die beiden AktivistInnen, die im Dezember 2010 mit einer Ankettaktion gegen den Atommüll-Transport nach Lubmin protestiert hatten, haben sich heute erfolgreich vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig gegen einen Gebührenbescheid der Bundespolizei gewehrt. Die Bundespolizei hatte von den beiden AtomkraftgegnerInnen zusammen 8.429,- Euro gefordert – als Ausgleich für die Kosten, die angeblich durch den Polizeieinsatz entstanden sind. In Rechnung gestellt werden durften aber lediglich 365 Euro und 74 Cent. Das ist die Summe, die unmittelbar durch die Aktion entstanden ist. Für eine Abwälzung der ohnehin anfallenden Personalkosten der steuerfinanzierten Bundespolizei fehle jede Rechtsgrundlage. Das entschied heute das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig. Eine Revision ist nicht zugelassen. Das Urteil wird rechtskräftig, sofern die Bundespolizei nicht noch eine Zulassung der Revision vor Gericht erstreitet.
Grundrechte gestärkt: Erfolg für AtomkraftgegnerInnen vor dem OVG Schleswig weiterlesen

Dänisch Nienhof: Katzheide muss bleiben

Dänisch Nienhof: Katzheide muss bleiben
Dänisch Nienhof: Katzheide muss bleiben
Kleine Aktion zum Erhalt des Freibades Katzheide an einem der schönsten Strände der schleswig-holsteinischen Ostseeküste: Dänisch Nienhof. Zwar meinen einige Kieler Politiker, dass es in der Landeshauptstadt so etwas wie das Freibad Katzheide nicht brauche, weil Kiel doch an der Ostsee läge, die Realität sieht aber anders aus. Aufgrund der Armut vieler Kieler Familien, können die sich schlicht Bustickets nicht leisten und auch die Fahrzeiten sind zu den Kieler Badestellen lang. Ebenso fehlt eine Aufsicht, sodass jüngere Kinder nicht selbständig diese Badestellen aufsuchen können und dort in einem geschützten Rahmen ihren Badefreuden nachgehen können.

NABU misst Luftschadstoffbelastung durch Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen

Schiffsabgase - werden kostenlos mit abgegeben...
Sichtbeziehung Schiffsabgase
am 11. Juni 2015 um 11 Uhr am Ostseekai, 24103 Kiel

Angesichts der wachsenden Zahl von Schiffsanläufen im Kieler Hafen wird der NABU die Konzentration von ultrafeinen Partikeln an den Kreuzfahrtterminals messen. Die Belastung der Atemluft mit Schiffsabgasen kann schwere Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Schäden verursachen.
NABU misst Luftschadstoffbelastung durch Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen weiterlesen

Baumschäden durch Tiefbauarbeiten im Hasseldieksdammer Weg in Kiel

Baumschäden durch Baustelle Hasseldieksdammer Weg in Kiel
Baumschäden durch Baustelle Hasseldieksdammer Weg in Kiel
Im unteren (der Stadt zugewandten) Teil des Hasseldieksdammer Weges in Kiel finden derzeit Tiefbauarbeiten statt. Dadurch kommt es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen, neulich war die Straße kurzfristig sogar ganz gesperrt. Das ist im Einzelfall für z.B. Autofahrer zwar ärgerlich, aber nicht wirklich schlimm. Schlimm ist hingegen der Umgang mit der Lindenallee im Mittelstreifen. Die (stadtauswärts gesehen) linke Seite der Lindenallee musst schon vor ca. 2 Jahren bei Tiefbauarbeiten erheblich leiden: Baumschäden durch Tiefbauarbeiten im Hasseldieksdammer Weg in Kiel weiterlesen