Gegen privaten Straßenbau – Gesetzentwurf der Linken im Bundestag

Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode
Drucksache 16/4658

Gesetzentwurf

der Abgeordneten Lutz Heilmann, Dorothée Menzner, Roland Claus, Eva Bulling-
Schröter, Dr. Gesine Lötzsch, Dr. Dietmar Bartsch, Karin Binder, Heidrun Bluhm,
Hans-Kurt Hill, Katrin Kunert, Michael Leutert, Dr. Kirsten Tackmann und der
Fraktion DIE LINKE.

Entwurf eines … Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über den Bau und
die Finanzierung von Bundesfernstraßen durch Private
(… Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetzänderungsgesetz –
… FStrPrivFinGÄndG)

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Spiel- und Sitzgelegenheiten aus Naturstein

Autor: Andreas Regner

Aus Natursteinen lassen sich vielfältigste Spiel- und Erlebnismöglichkeiten für Kinder schaffen.
Nachfolgend sind zwei sehr verschiedene Bauweisen aus bearbeitetem und unbearbeitetem Naturstein fotografisch dokumentiert und erläutert.

Sitzgelegenheit, die auch zum Balancieren einlädt. Foto: A.Regner.

Hier eine einfache Sitzgelegenheit, die auch zum Balancieren einlädt. Kindertagesstätte der Ev. Kirche in Krummesse (bei Lübeck, Schleswig-Holstein). Die Aufnahme entstand während der Bauphase.

Dieser Spielbereich ist Teil des Bauhofes der Kinder: In ihm werden lose Spielmaterialien wie Natur- und Werksteine, Holzstücke und anderes mehr gesammelt. Sie dienen als Baustofflager für die Bauaktionen der Kinder auf dem Gelände. Hier fehlt auch ein kleiner Tisch nicht, der zum Beispiel dem Bearbeiten von Werkstücken dienen kann. Die Marmortischplatte ist nur lose aufgesetzt, was voraussetzt, dass es keinen hohen Zerstörungsdruck von Älteren gibt.

Im Vordergrund noch zu sehen die Natursteinplatte, die eine Brücke über einen kleinen Wasser(spiel)graben ist.

Verwendet wurden Steine, die in den meisten Kirchengemeinden in den Steinschredder wandern: Auf jedem Friedhof fallen Natursteine an, die oftmals entsorgt werden. Meist werden sie dann in Recyclinghöfen zerkleinert und finden als Wegebaukörnung Wiederverwendung.
Begründet wird die Entsorgung teils mit dem Respekt vor den Toten, die eine Wiederverwendung von Grabsteinen und deren Unterkonstruktionen verbiete. Der oben geschilderte Ablauf zeigt deutlich, dass auch bei einer Entsorgung durchaus eine Wiederverwendung stattfindet.

Sitzrund auf einem Hügel. Foto: A.Regner.

Ganz anders die Konzeption des Sitzrundes auf einem Hügel in etwa 1 Meter Höhe. Dieser Platz kann auch gut für einen Mittagskreis o.ä. benutzt werden. Die grossen Feldsteine dienen als Sitzgelegenheit und Tisch in einem. Auch können sie Anlehnung bieten. Ein offener Raum, der sowohl der Ruhe als auch für Aktivitäten Platz gibt. Eingefügt wurden auch grössere Stammabschnitte eines Laubbaumes.
Gefüllt wurde das Steinrund mit gewaschenem Kies. Überwiegend wurde in der Konzeption für diesen Kindergarten auf diesen Baustoff verzichtet. Zum Einsatz kam er noch beim oben beschriebenen Kinderbauhof. Insofern bietet er auch einen relativ trockenen Sandspielbereich mit nur sehr geringem Lehmanteil. Ansonsten wurde ausschliesslich Sand mit höheren Lehmanteilen verbaut. Dieser bietet für die Kinder wesentlich mehr Spiel- und Erlebnismöglichkeiten. Beispielsweise ist er formbar. Bei gewaschenen Kies gelingt dies nur im feuchten Zustand.Sitzrund und Feldsteintreppe. Foto: A.Regner.Bild 3 zeigt einen grösseren Spielhügel mit Feldsteintreppe und einem weiteren Sitzrund für Morgenkreise und derartige Gruppenaktivitäten. Alle Aufnahmen entstanden während der Bauphase vor einigen Jahren.

Wasserspiele – das perfekte Glück (nicht nur) für Kinder

Autor: Andreas Regner

Wasser ist der Quell des Lebens und für Kinder ist es das zentrale Spielelement. Im Zusammenhang mit Kindern muss Vorsorge getroffen werden gegen die Gefahr des Ertrinkens. Dies ist einerseits eine Frage der Aufsicht. Andererseits spielt aber auch die Bauweise eine nicht unerhebliche Rolle für das mögliche Gefährdungspotential. So sollten Folienlösungen im Kindergartenbereich eher gemieden werden, weil bei ihnen eine enorme Rutschgefahr besteht – oder sie bedürfen einer besonderen Absicherung / Bauweise.

Wasserspielbereich in der Bauphase. Foto: A.Regner. Die Fotos zeigen einen Wasserspielbereich in der Bauphase. Mamor- und Granitsteine wurden über einen Graben, der der Oberflächenentwässerung dient als Brücke gebaut. Gleichzeitig kann in Trockenzeiten der Graben genutzt werden um mittels Schlauch und Pumpe das in Zisternen gespeicherte Dachwasser für das Kinderspiel nutzbar zu machen. Im Hintergrund eine Sitz-Spielecke mit Feldsteinen und Stammabschniten von Grossbäumen.
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Seltene Hautflügler mögen schöne Pflanzen

Autor: Andreas RegnerAuch auf kleinsten Flächen kann etwas für Natur und Umwelt getan werden. Beispiel: Wildbienen.

Wildbienen-Nisthilfe aus Holz im Neuen Botanischen Garten Kiel. Foto: A.Regner.
In Deutschland gibt es ungefähr 500 Arten, von denen fast die Hälfte gefährdet oder vom Aussterben bedroht ist.

Ihre Lebensbedingungen unterscheiden sich erheblich von denen der bekannten Honigbiene. Sie leben alleine (=Solitärbienen) und bauen Brutröhren in Holz, Schilf, Sand und anderen Materialien.
Insektennisthilfen und einige wenige Pflanzen können bei der Ansiedlung von Wildbienen fast „Wunder“ bewirken. Nistkästen für Wildbienen sind leicht zu fertigen. Eine stärkere Scheibe eines Laubgehölzes wird mit dem Bohrer bearbeitet. Probieren Sie Ihr Bohrsortiment durch mit dem Schwerpunkt auf kleinen Duchmessern. Die Bohrungen sollten eine wasserabführende Neigung aufweisen oder Sie hängen den gesamten Nistkasten entsprechend schräg.
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Lebendes Klassenzimmer

Projektidee: Mit Weiden ein lebendes Klassenzimmer bauen

Autor: Andreas Regner

Das Prinzip ist denkbar einfach: Weidenstämme werden in z.B. ovaler Form einen halben Meter tief in die Erde geplanzt. Das Besondere: Die Stämme haben keine Wurzeln und keine Zweige. Zur Zeit der Vegetationsruhe (Spätherbst/Winter) werden Weidenruten und Stämme z.B. der Silber-Weide (Salix alba) oder von S. daphnoides (Reif-Weide) geschnitten und möglichst zügig gepflanzt bzw. gesteckt, ähnlich wie bei der Stecklingsvermehrung. Nur, dass unsere ‚Stecklinge‘ schon einige Meter hoch sind: Sie werden Wurzeln schlagen und austreiben. Diese Austriebe können dann von Schülern und Schülerinnen verflochten werden. Mit der Zeit entsteht ein Geflecht, das auch widriger Witterung trotzt und als Klassenraum im Freien genutzt werden kann.
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Kinder – Jahreszeitenblick

Gärten für Kinder

Autor: Andreas Regner

Be-greifen kommt von greifen.
In einem zwangfreien Kennenlernen / Erleben von Natur besteht der erste Schritt für tiefergehendes Verständnis und Einsatz für die Natur. Für dieses Kennenlernen gibt es keine Altersgrenzen (je früher desto besser). Dabei sollte die Vermittlung von ‚Wissen‘ den Kindern/Jugendlichen angepasst erfolgen: Kinder brauchen direkte Bezüge. Beispielhaft kann ein Wegerichblatt sein: zerkaut oder unzerkaut ist es (Wunder)mittel gegen kleinere äußere Verletzungen jeglicher Art: Du musst es nur finden und auflegen.

Plantago major als Wundheilungsmittel hilft bei Majas kleiner Handverletzung. Foto: A.Regner.
Mit der Natur zu leben erfordert die Berücksichtigung des natürlichen Jahreszeitenwechsels – dazu soll der Jahreszeitenblick eine Anregung geben (und ist in Bezug auf die angegeben Zeiträume nur beispielhaft zu verstehen – der Witterungsverlauf ist verschieden und dementsprechend auch die Vegetationsentwicklung und die mit ihr verbundenen Arbeits- und Beobachtungsmöglichkeiten).
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Wildkräuter – Brennnessel – Suppe

Brennnesselsuppe (-spinat)

Brennnessel, Urtica dioica - Blatt und Samen
Brennnessel, Urtica dioica – Blatt und Samen
Autor: Andreas Regner

Sehr gesund und lecker. Ideal für Menschen, die entschlacken wollen.

Grundrezept (für ‚Faule‘)
(Junge) Brennesselblätter sammeln: ich schneide die jungen Brennesseln am Boden ab oder nehme die Spitzen fortgeschrittener Pflanzen. Kräftig ausschütteln und am besten noch einen Moment draussen liegen lassen, damit möglichst viele Tiere meiner Ernte entkommen. Wenn die Möglichkeit besteht: Die Brennesseln draussen waschen. Das kann u.U. viel ‚Dreck‘ ersparen! Oftmals sind sie sehr sandig, sodass Gründlichkeit späteres Zähneknirschen vermeidet. Nachdem die Stängel gewaschen sind, verlieren sie den grösseren Teil ihrer Brennkraft und manche verzichten schon beim Waschen auf schützende Handschuhe. Die Blätter werden sodann von den Stengeln gezupft. Wenn man dabei mit der Richtung, in der die Brennhaare stehen, zupft, verringert sich die ‚Gefahr‘ gebrannt zu werden erheblich. Nun kann es losgehen:
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