Segeberg und Stormarn: Moorvernässung im Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Große Höhenunterschiede, große Herausforderungen: Moorvernässung unter besonderen Bedingungen

Anfang Dezember gab Janis Ahrens, Projektleiter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, den Startschuss zu der Vernässung im Nienwohlder Moor. Die Moorlandschaft nordöstlich von Hamburg in den Kreisen Segeberg und Stormarn zieht sich grünbraun über 111 Hektar. Hier gibt es eine Besonderheit, welche die Moor- Vernässer*innen vor große Herausforderungen stellt: In dem Gelände herrschen massive Höhenunterschiede. Vor vielen Jahrzehnten fraßen sich Bagger und Schaufeln in den Moorboden, um den Torf abzubauen und das hat Spuren hinterlassen – starke Abbruchkanten und Höhenunterschiede von bis zu fünf Metern.
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Buchtipp: Andreas Galka: Verkauftes Grün

Andreas Galka: Verkauftes Grün
Andreas Galka: Verkauftes Grün
Leseempfehlung zu den Themenkreisen Kieler Stadtgeschichte, Umweltzerstörung (Klima-, Natur-, Umwelt- und Artenschutz) und Demokratieschwächung durch autoritäre Durchsetzungsstrategien, Rechtsbrüche, korruptive Vorgänge, Fehlinformationen, gebrochene Versprechen…

Andreas Galka war mehr als ein Jahrzehnt im Widerstand gegen die Ansiedlung eines Projektes von Kurt Krieger in Kiel aktiv. Zunächst als MöbelKraft-Ansiedlung angedacht, mutierte das Grundstücksgeschäft von Krieger dann zur Ansiedlung von anderen Krieger-Projekten (Höffner, Sconto). Verkauftes Grün reflektiert zahlreiche Aspekte eines Lehrstückes zur Durchsetzung eines Großprojektes in der Landeshauptstadt Kiel.
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Plön: Gehölzrodung in der Strandseelandschaft Schmoel bei Schwartbuk und Stakendorf

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Mehr Licht, Luft und Leben für die Küste – große Pflegeaktion in der Strandseelandschaft Schmoel

Große Bagger mit monströsen Greifarmen und Harken rollen in den kommenden Tagen durch die Strandseelandschaft bei Schmoel zwischen den Gemeinden Schwartbuk und Stakendorf im Kreis Plön. Was auf den ersten Blick nach schwerem Eingriff aussieht, dient einem behutsamen Ziel: Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein macht eine der artenreichsten Strandseelandschaften an der Ostseeküste wieder lebendig und vielfältig.
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Fichtenforst in Bimöhlen bei Bad Bramstedt wird in Laubwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Platz für Licht, Leben und Laubwald – sanfter Waldumbau vom Fichtenforst zum Vielfalts-Wald im Stiftungsland Bimöhlen bei Bad Bramstedt

Wo bislang ein dichter Fichtenforst stand, öffnet sich künftig ein lebendiger, lichter Laubwald. Die Ausgleichsagentur – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – startet im Kreis Segeberg, in der Gemeinde Bimöhlen, östlich von Bad Bramstedt, den ökologischen Umbau eines rund 20 Hektar großen Waldstücks. Hier entsteht Schritt für Schritt ein vielfältiger Eichenwald, der Wildbienen, Vögeln, Fledermäusen und vielen anderen Waldbewohnern ein neues Zuhause bietet. „Wir wollen diesen Wald behutsam in eine vielfältige Laubwald-Landschaft überführen“, erklärt Maßnahmen-Managerin Kerstin Haldan von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein. „Aus einem eher eintönigen Nadelholzforst entsteht ein vielfältiger Lebensraum.“
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Winterschönheit: Gewöhnliche Waldrebe, Clematis vitalba

Clematis vitalba, Gewöhnliche Waldrebe: Sammelnussfrucht
Clematis vitalba, Gewöhnliche Waldrebe: Sammelnussfrucht
Die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba L.) besticht wie andere Clematis-Arten auch im Winter: Die Sammelnussfrucht der Pflanze hat einen großen ästhetischen Reiz. Gern wird sie auch in der Floristik z.B. für Tischdekorationen oder Sträuße verwendet.
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Stormarn: Fichtenforst südlich Moorgebiet Kranika wird in Laubwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Heimischer Laubwald statt Fichtenforst – ein Urwald von morgen für mehr Artenvielfalt und Klima im Kreis Stormarn

Gleich zu Beginn des neuen Jahres entsteht ein Stück Zukunftswald im Kreis Stormarn: Der alte Fichtenforst südlich des Moorgebiets Kranika wird von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in einen lebendigen, heimischen Laubwald verwandelt. Über einen Zeitraum von 30 Jahren werden auf insgesamt sechseinhalb Hektar die Fichten entnommen. Buchen, Eichen, Hainbuchen und Vogelbeeren bekommen auf diese Weise mehr Licht und Luft zum Wachsen und bringen die Vielfalt zurück. Das langfristige Ziel ist ein lebendiger Laubmischwald, der sich auf natürliche Weise entwickeln kann.
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Segeberg / Stormarn: Wiedervernässung Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Das Nienwohlder Moor erwacht: Baumaßnahmen zur Wiedervernässung starten

Die gewaltigen Ketten-Bagger rollen in diesen Tagen vom Tieflader, um das Nienwohlder Moor wieder zurück in ein naturnahes Moor zu verwandeln. Jahrzehntelang wurde hier Torf abgebaut, das hat seine Spuren in der Landschaft hinterlassen: Im Moor gibt es Abbruchkanten und Höhenunterschiede von mehr als vier Metern. Für den Torfabbau wurde das Nienwohlder Moor trockengelegt – und damit jede Menge klimaschädlicher Kohlenstoff freigesetzt. Bis heute, Tag für Tag, tausende Tonnen jedes Jahr.
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