Schleswig-Holstein: Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Schmetterlings-Zählung erfolgreich

Rekord-Zahl bei Faltern im Stiftungsland Nordoe und auf der Geltinger Birk

So viele waren es noch nie! Das Schmetterlings-Rettungsteam der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein traute seinen Augen kaum: jährlich zählen Dr. Detlef Kolligs und Antje Walter die umherfliegenden Goldenen Scheckenfalter in den Projektgebieten, dem Stiftungsland Nordoe bei Itzehoe, dem Stiftungsland Geltinger Birk direkt am Ausgang der Flensurger Förde, dem Stiftungsland Reesholm (SL) und Stiftungsland Lütjenholm (NF, die größere Fläche ist der militärische Übungsplatz). Dieses Mal waren es in Nordoe mehr als je zuvor: 350 Schmetterlinge konnte Kolligs zählen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch in den vergangenem zwei Jahren. „Die ganze Entwicklung von Schmetterlingen inbesondere im Raupenstadium ist sehr witterungsabhängig. Dieses Jahr war zur Raupen-Entwicklung besonders günstig, denn: wir hatten einen anhaltenden kalten Winter, darauf folgte gleich ein trockenes, sonniges Frühjahr. Das ist der Trick: kleinklimatische Situation mit Beweidung und kurzer Vegetation bieten den Raupen optimale Temperatur-Verhältnisse – schön warm zwischen den Pflanzenhalmen. Während wir oben frieren, haben die es unten mollig warm. Menschen frieren bei 14 Grad. Die Raupen haben in Bodennähe mediterrane Bedingungen“, erklärt Kolligs. Das führte zu der erfolgreichen Entwicklung und den erfreulichen Zahlen.
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Mangelhafte Beteiligung zum Klimaschutzprogramm: UN-Komitee nimmt Beschwerde an

Pressemitteilung von Green Legal Impact Germany e.V.

Umweltrechtsorganisation GLI macht mit der Beschwerde Verletzung von Beteiligungsrechten geltend. Unabhängiges Überwachungskomitee der UN-Aarhus- Konvention nimmt Beschwerde zum Klimaschutzprogramm (KSP) an.

Berlin, 18.06.2026: Das unabhängige Überwachungsgremium der UN-Aarhus-Konvention (ACCC) hat die Beschwerde der Umweltrechtsorganisation Green Legal Impact Germany (GLI) gegen die mangelhafte Öffentlichkeitsbeteiligung bei Erstellung des KSP als „vorläufig zulässig“ eingestuft. Diese Entscheidung ist wichtig, um die Unerlässlichkeit der Beteiligungsrechte deutlich zu machen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte im Mai bereits Klage gegen die Inhalte des KSP eingereicht. Ihrer Auffassung nach reichen die Maßnahmen nicht aus, um die gesetzlich vorgeschriebenen Klimaziele einzuhalten.
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Stiftung Naturschutz: 40.000 Hektar Hoffnung für Schleswig-Holsteins Artenvielfalt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
40.000 Hektar Hoffnung für Schleswig-Holsteins Artenvielfalt

Anlässlich des „Internationalen Tages der Artenvielfalt“ am 22. Mai 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstien eine hoffnungsvolle Bilanz.

Wenn seltene Küstenvögel wieder sicher brüten, Frösche, Kröten und Unken neue Lebensräume und Teiche erobern und seltene Heidearten zurückkehren, dann zeigt sich: Naturschutz wirkt. Rund 40.000 Hektar Stiftungsland der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bieten bedrohten Tier- und Pflanzenarten an Küsten, auf wilden Wiesen, in Mooren und Wäldern wichtige Rückzugsräume. Zum „Internationalen Tag der Artenvielfalt“ am 22. Mai 2026 zieht die Landesstiftung eine hoffnungsvolle Bilanz. „Artenvielfalt entsteht nicht zufällig. Sie braucht Platz, Entwicklungsmöglichkeiten, Schutz und oft ganz konkrete Hilfe. Genau dafür setzen wir uns im Stiftungsland Tag für Tag ein“, sagt Ute Ojowski, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. „Viele Arten kehren zurück, wenn Lebensräume, wie das Stiftungsland, wieder naturnäher werden – das macht Mut.“
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Webcam zeigt Familienleben von Flussseeschwalben am Sehlendorfer Binnensee

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Live dabei: Spezial-Webcam zeigt Familienleben seltener Küstenvögel

Jetzt live dabei sein und die Natur hautnah erleben: Mit unserem Live-Stream vom Brutfloß. Beobachte wie seltene Küstenvögel sich um ihre Küken kümmern und ihr Zusammenleben gestalten.

Ein Wackeln, ein Piepsen – dann bricht ein kleiner Schnabel durch die Schale: Das Schlüpfen der jungen Flussseeschwalben und das Zusammenleben dieser als liebevoll bezeichneten Art kann jetzt im Live-Stream des EU-geförderten deutsch-dänischen Gemeinschafts-Projekts „Better BirdLIFE – ein Zuhause für Küstenvögel“ beobachtet werden. Die plüschigen Küken mit ihrem grau-beigen Gefieder und den dunklen Punkten schlüpfen ab Mai und gehören zu den süßesten Bewohner*innen des Natur- und Vogelschutzgebiets Sehlendorfer Binnensees.
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Checkliste für den Ostseeschutz

Dünen an der Ostseeküste bei Noer
Dünen an der Ostseeküste bei Noer
Pressemitteilung des BUND S-H
Checkliste für den Ostseeschutz

– Naturschutzverbände verfolgen Umsetzung des Aktionsplans Ostseeschutz
– Erste Meilensteine erreicht: Schutzgebiete ausgewiesen, freiwillige Vereinbarungen
– Verbindliche Ziele zur Reduktion des Nährstoff-Eintrags in die Ostsee fehlen
– Reduktion von Störungen in allen sensiblen Ostsee-Gebieten notwendig
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Zäune schützen seltene Vogel-Eier in Oehe-Schleimünde

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Wenn ein Ostsee-Strand zum Kinderzimmer wird – Zäune schützen jetzt seltene Vogel-Eier im Stiftungsland Oehe-Schleimünde

Zwischen Steinstrand und weitem Ostseehorizont liegt die Halbinsel Oehe-Schleimünde. Diese Strandwall-Landschaft, ist allein für die gefiederten Schönheiten wie Säbelschnäbler, Zwergseeschwalbe, Austernfischer und viele andere seltene Küstenvögel reserviert. Sie ist absolut einzigartig und eins der wenigen Vogelparadiese in Schleswig-Holstein. Mitten in dieses atemberaubend-schönen Panorama aus einsa-mem Steinstrand – es ist das ganze Jahr über gesperrt und damit nahezu frei von menschlicher Störung – und glitzernder Ostsee, sind in diesen Tagen neue Zäune gestellt worden. Unscheinbar aber für die seltenen Küstenvögel überlebenswichtig.
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Naturschutz-Versuch: Landreitgras-Brennen auf Fehmarn

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Flammen über Fehmarn – was bedrohlich aussieht ist eine Naturschutzmaßnahme nach skandinavischem Vorbild: das Landreitgras-Brennen

Das gab es noch: an diesem Sonntag, 22. März 2026 flammt es auf über der nördlichen Seeniederung der Insel Fehmarn. Was bedrohlich aussieht, ist allerdings ein Pilotprojekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt. Zum ersten Mal wagt Biologe Hauke Drews den Versuch das Landreitgras (Calamagrostis epigeios) bis auf die Bodenoberfläche niederzubrennen. „Diese Grasart hat die Eigenschaft ganze Weideflächen zu überwuchern, da es sehr schnell und sehr dicht und hochwächst, da kommen selbst die immer-hungrigen Rinder nicht mehr gegen an“, erklärt Drews. Die Gefahr, dass aufgrund der starken Wüchsigkeit hier ein wertvolles und seltenes Trockenrasenbiotop verloren gehe, sei zu groß. „Deshalb wagen wir diesen Brennversuch, der in Schweden schon seit mehreren Jahren praktiziert wird“, so Drews weiter.
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