Stiftung Naturschutz S-H zum Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Zum Tag des Waldes

Raus aus dem dunklen Fichtenforst – rein in einen Vielfaltswald voller Leben. Zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine positive Zwischenbilanz. Seit Februar 2025 sind im ganzen Land neue Laubmischwälder entstanden oder auf den Weg gebracht worden. Die Maßnahmen-Manager*innen der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Landesstiftung selbst haben ehemalige Intensiv-Äcker oder Grünland, angegriffene Fichtenwälder oder strukturschwache Mischwälder in naturnahe Laubwälder verwandelt.
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Umgestürzte Vogel-Kirsche, Prunus avium, an der Ostsee-Steilküste bei Noer

Umgestürzte Vogel-Kirsche, Prunus avium, an der Ostsee-Steilküste bei Noer
Umgestürzte Vogel-Kirsche, Prunus avium, an der Ostsee-Steilküste bei Noer
Die Wälder an der Ostsee-Steilküste bei Noer sind von der Rot-Buche, Fagus sylvatica, dominiert. Dieser Baum zeigt frische und steinige Lehm- und Tonböden an. Allerdings sind die ursprünglichen Wälder oft sehr schmal und die Bodenverhältnisse ändern sich auf engem Raum und zeigen z.B. größere Sand- oder auch kalkhaltige Bereiche.
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Kiel: Waldorfschüler/innen pflanzten Wäldchen

Schulkinder aus der ganzen Welt wollen eine Milliarde Bäume pflanzen, allein in Deutschland sollen eine Million neue Bäume dabei helfen, das Weltklima wieder ins Gleichgewicht zu bringen: Jeder bei dieser Aktion gepflanzte Baum soll ein Symbol für Klimagerechtigkeit sein.
Initiiert wurde die bundesweite Schüleraktion „Plant for the Planet“ (Pflanzen für den Planeten) von drei Kindern aus Oberbayern. Die Idee von Felix, Franziska und Flurina Finkbeiner fiel auch in Kiel auf fruchtbaren Boden: Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule verlegten am Dienstag, 10. November, ihren Unterricht für einen Vormittag ins Freie, um auf einer öffentlichen Grünfläche in Kroog am Rande der Wellsauniederungen und des Klosterforsts Preetz ein Wäldchen zu pflanzen.
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Brandenburg: NABU kritisiert Waldverkäufe in Schutzgebieten

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des NABU Brandenburg dokumentiert.

Warnung vor Verquickung dienstlicher und privater Interessen in der Landesforst

Potsdam. Der NABU Brandenburg kritisiert die Veräußerung von landeseigenen Naturschutzflächen durch Land Brandenburg und Bund und warnt vor Waldverkäufen an Bedienstete der Landesforst.

Im Auftrag der Landesregierung verkauft die Brandenburgische Boden Landeswald in FFH-Gebieten (Europäischen Naturschutzgebieten) an Privatleute. Inzwischen sind Fälle bekannt geworden, in denen sich Landesförster für Flächen in ihrem Tätigkeitsbereich beworben haben. Inzwischen wird auch der neu gegründete Landesforstbetrieb unmittelbar als Geschäftsbesorger des Landes für die Veräußerung von Landesflächen tätig.
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Barthold Hinrich Brockes: Kirschblüte bei der Nacht

Ich sahe mit betrachtendem Gemüte
jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte,
in kühler Nacht beim Mondenschein;
ich glaubt, es könne nichts von größerer Weiße sein.
Es schien, als wär ein Schnee gefallen;
ein jeder, auch der kleinste Ast,
trug gleichsam eine rechte Last
von zierlich weißen runden Ballen.
Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt,
– indem daselbst des Mondes sanftes Licht
selbst durch die zarten Blätter bricht –
sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat.
Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden
was Weißres aufgefunden werden.
Indem ich nun bald hin, bald her
im Schatten dieses Baumes gehe,
sah ich von ungefähr
durch alle Blumen in die Höhe
und ward noch einen weißern Schein,
der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar,
fast halb darob erstaunt, gewahr.
Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein
bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht
von einem hellen Stern ein weißes Licht,
das mir recht in die Seele strahlte.
Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergötze,
dacht ich, hat er dennoch weit größre Schätze.
Die größte Schönheit dieser Erden
kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.

NABU begrüßt Bombodrom-Schlappe

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des NABU Brandenburg dokumentiert.

Kirschey: Bundeskanzlerin soll Trauerspiel beenden

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Revisionsklage des Bundesverteidigungsministeriums zur Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide im Landkreis Ostprignitz-Ruppin als Luft-Boden-Schießplatz abgelehnt.
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