
Allerdings sollten sie regelmässig auf Sicherheit geprüft werden.
Quelle: Greenpeace Deutschland
Greenpeace-Schiff erreicht Petermann-Gletscher auf Grönland
Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise hat das erste Ziel der mehrmonatigen Arktis-Expedition erreicht. Zusammen mit Klimawissenschaftlern erforschen die Umweltschützer jetzt die Auswirkungen des Klimawandels auf den Petermann-Gletscher an der Nordwestseite Grönlands. Satellitenaufnahmen zeigen, dass von einem der größten und nördlichsten Gletscher der Insel ein 87 Quadratkilometer großes Stück abzubrechen droht. Dr. Jason Box (Byrd Polar Research Centre, Ohio State University) und Dr. Alun Hubbard (Aberystwyth University) wollen den Abbruch mit Hilfe von Zeitlupenkameras und GPS-Systemen dokumentieren und den Lauf des Gletschers vermessen.
Klimaforscher und Umweltschützer erforschen die Folgen des Klimawandels weiterlesen
Quelle: WWF Deutschland
Walfangkommission ist nicht handlungsfähig. / WWF-Studie: Klimawandel bedroht Wale.
Einen Tag früher als geplant ging die 61. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira zu Ende. Konkrete Entscheidungen zum dringend notwendigen Schutz der Wale wurden kaum gefällt. Die derzeit 85 Mitglieder der Kommission einigten sich lediglich darauf, ihre Gespräche über die Handlungsfähigkeit des Gremiums auf Arbeitsebene um ein Jahr zu verlängern. Volker Homes vom WWF Deutschland zeigte sich enttäuscht: „Der große Durchbruch ist erneut ausgeblieben und die Blockadesituation von Walfanggegnern und –befürwortern konnte nicht aufgehoben werden. Der wissenschaftliche Walfang wird weitergehen.“ Die Pro-Walfangstaaten, allen voran Japan, hätten bereits im Vorfeld der Konferenz verhindert, dass strittige Fragen überhaupt behandelt worden wären. Ein herber Rückschlag sei die Ankündigung Südkoreas, auch wieder auf Waljagd gehen zu wollen.
IWC-Konferenz ohne Durchbruch abgebrochen weiterlesen
Quelle: Greenpeace Deutschland
Wissenschaftler erforschen aktuelle Folgen des Klimawandels
Zu einer viermonatigen Expedition in die Arktis brach gestern das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise auf. Es stach von Amsterdam aus in See. Zu der rund 30-köpfigen Besatzung gehören Klima- und Meeresexperten von Greenpeace sowie Wissenschaftler. Zusammen mit Klimaforschern wollen die Umweltschützer die aktuellen Folgen des Klimawandels in der nördlichen Polarregion untersuchen. Dort könnte es dieses Jahr einen neuen Negativrekord der Eischmelze geben. Bedroht ist die Arktis auch durch den Abbau von Öl- und Gasreserven. Anrainerstaaten streiten zur Zeit über ihre territorialen Ansprüche.
Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise startet Arktis-Expedition weiterlesen