Klimaforscher und Umweltschützer erforschen die Folgen des Klimawandels

Quelle: Greenpeace Deutschland

Greenpeace-Schiff erreicht Petermann-Gletscher auf Grönland

Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise hat das erste Ziel der mehrmonatigen Arktis-Expedition erreicht. Zusammen mit Klimawissenschaftlern erforschen die Umweltschützer jetzt die Auswirkungen des Klimawandels auf den Petermann-Gletscher an der Nordwestseite Grönlands. Satellitenaufnahmen zeigen, dass von einem der größten und nördlichsten Gletscher der Insel ein 87 Quadratkilometer großes Stück abzubrechen droht. Dr. Jason Box (Byrd Polar Research Centre, Ohio State University) und Dr. Alun Hubbard (Aberystwyth University) wollen den Abbruch mit Hilfe von Zeitlupenkameras und GPS-Systemen dokumentieren und den Lauf des Gletschers vermessen.
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Die Zukunft ist erneuerbar

Quelle: DUH

Energiewende-Verfechter fordern Ende der Debatte über einen Ausstieg aus dem Atomausstieg – 50 Jahre Deutsches Atomforum kein Grund zum Feiern, sondern zum Aufhören – Belegschaften traditioneller Energiekonzerne schrumpfen, die der Erneuerbaren Energien Branche wachsen in Rekordgeschwindigkeit – Neue „Abwrack“-Kampagne und Online-Appell gegen Laufzeitverlängerung
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G8-Staaten erreichen Klimaziele nicht

Quelle: WWF Deutschland

WWF und Allianz stellen G8 Climate Scorecards 2009 in Berlin vor / klimapolitische Anstrengungen der G8-Staaten bisher nicht ausreichend / Deutschland im Vergleich führend

Berlin – Deutschland ist im Vergleich mit anderen G8-Staaten knapp vor Großbritannien und Frankreich führend im Klimaschutz. Allerdings hat bisher keines der G8-Länder ausreichende Maßnahmen getroffen, um einen gefährlichen Klimawandel aufzuhalten. Zu dem Ergebnis kommen die G8 Climate Scorecards, eine Studie von Ecofys im Auftrag von WWF und Allianz SE.
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Dieselruß beschleunigt Klimawandel in Südasien

Quelle: DUH

Einladung zur Pressekonferenz

Die Rußpartikel aus unvollständig verbranntem Dieselkraftstoff tragen zum schnellen Abschmelzen der Gletscher in der Arktis und im Himalaya bei. Die Wassermassen des Himalaya haben verheerende Folgen für die Menschen in den niedriger gelegenen Regionen wie z. B. Bangladesch. Über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Küstenstreifen von Bangladesch wird Sie auf der Pressekonferenz Professor Qumrul Hassan von der Universität Dhaka (Bangladesch) informieren. Außerdem freut sich das Bündnis „Rußfrei fürs Klima“ der vier großen Umwelt- und Verkehrsverbände, dass Dr. V. Ramanathan von der University of California in San Diego die Ergebnisse seiner Forschungen in der Himalaya-Region vorstellt. Dr. Ramanathan ist Mitglied im Weltklimarat IPCC und fürchtet als Folge der Schmelzen irreversible Schäden insbesondere in Bangladesh, das im Flussdelta von Ganges, Jamuna-Brahmaputra und Meghna liegt. Dort wird es in Zukunft voraussichtlich vermehrt zu dramatischen Überflutungen aus dem Schmelzwasser des Himalayas kommen.
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NABU: Storchennachwuchs in Hamburg hat es schwer

Quelle: NABU Hamburg

Hungrige Jungstörche

Der diesjährige Storchennachwuchs ist da. NABU-Storchenexperte Jürgen Pelch begutachtet heute einen Storchenhorst auf dem Hof Eggers in den Vier- und Marschlanden, in dem zurzeit ein Storchenpaar drei Jungvögel groß zieht. Zurzeit ziehen insgesamt 15 Paare in Kirchwerder (7 Paare), Reitbrook (2), Altengamme (2), Harburg (2), Allermöhe (1) und Curslack (1) ihren Nachwuchs groß. Neben dem Flächenfraß und den niedrigen Wasserständen machen in diesem Jahr dem Storchennachwuchs sowohl das trockene und warme Frühjahr als auch die darauf folgenden kalten Tage zu schaffen. Auf der NABU-Website können Storchenfreunde das Brutgeschäft eines Hamburger Storchenpaares „live“ beobachten.
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30 Jahre Bonner Konvention zum Erhalt wandernder Tierarten

Quelle: NABU

Schutz ohne Grenzen

Berlin/Bonn – Anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (23.6.) – nach dem Ort der Unterzeichnung kurz Bonner Konvention genannt – hat der NABU mehr Engagement zum Schutz von Zugvögeln gefordert. Zwar seien im Rahmen der Bonner Konvention bereits zahlreiche Erfolge im internationalen Artenschutz erzielt worden, viele Probleme wandernder Tierarten seien aber immer noch nicht gelöst. „Insbesondere der grenzüberschreitende Schutz unserer Zugvögel ist auch nach 30 Jahren eines der großen `Sorgenkinder´ des Naturschutzes“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
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Auch Ruß heizt das Klima auf

Russfrei fuers Klima
Russfrei fuers Klima
Quelle: DUH

Erster wissenschaftlicher Workshop in Deutschland zur Klimawirksamkeit von Dieselruß gestern in Berlin – Aktionsbündnis „Rußfrei fürs Klima“ sieht Chancen für vergleichsweise rasche Eindämmung des Problems, das vor allem die Erwärmung in der Arktis beschleunigt – Doppelter Nutzen: Umweltzonen für Gesundheits- und Klimaschutz

Berlin. Der Klimawandel in der Arktis verläuft erheblich dramatischer als anderswo auf der Erde und wird nicht nur von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen angeheizt. Eine wichtige verstärkende Rolle spielen nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen feine Rußpartikel, die über die Atmosphäre vor allem aus Europa in den hohen Norden transportiert werden und hier vornehmlich aus der unvollständigen Verbrennung von Dieselkraftstoff stammen. Mit einem internationalen Workshop, dem ersten zum Thema „Klimawirksamkeit von Dieselruß“ in Deutschland, wollen die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der Naturschutzbund NABU, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das Problembewusstsein in Politik und Gesellschaft schärfen und zugleich Möglichkeiten für eine wirksame Minderung der Rußbelastung debattieren.
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