Und aus der Erde schauet nur
Alleine noch Schneeglöckchen;
So kalt, so kalt ist noch die Flur,
Es friert im weißen Röckchen.
Kategorie: Stauden
Stauden
Ludwig Uhland: Die Malve
Wieder hab ich dich gesehen,
Blasse Malve! blühst du schon?
Ja! mich traf ein schaurig Wehen,
All mein Frühling welkt davon.
Bist du doch des Herbstes Rose,
Der gesunknen Sonne Kind,
Bist die starre, düftelose,
Deren Blüten keine sind.
Gerne wollt‘ ich dich begrüßen,
Blühtest du nicht rosenfarb,
Lögst du nicht das Rot der Süßen,
Die noch eben glüht‘ und starb.
Heuchle nicht des Lenzes Dauer!
Du bedarfst des Scheines nicht;
Hast ja schöne, dunkle Trauer,
Hast ja weißes, sanftes Licht.
Johann Wolfgang von Goethe: Frühling übers Jahr
Das Beet, schon lockert
Sichs in die Höh,
Da wanken Glöckchen
So weiß wie Schnee;
Safran entfaltet
Gewaltge Glut,
Smaragden keimt es
Und keimt wie Blut.
Primeln stolzieren
So naseweis,
Schalkhafte Veilchen,
Versteckt mit Fleiß;
Was auch noch alles
Da regt und webt,
Genug, der Frühling,
Er wirkt und lebt.
Doch was im Garten
Am reifsten blüht,
Das ist des Liebchens
Lieblich Gemüt.
Da glühen Blicke
Mir immerfort,
Erregend Liedchen,
Erheiternd Wort;
Ein immer offen,
Ein Blütenherz,
Im Ernste freundlich
Und rein im Scherz.
Wenn Ros und Lilie
Der Sommer bringt,
Er doch vergebens
Mit Liebchen ringt.
Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Schleswig-Holsteins
Im August 2006 ist mit Datenstand vom Dezember 2005 die Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Schleswig-Holsteins vom Landesamt für Natur und Umwelt neu aufgelegt worden. Sie sind auch im Internet als pdf-Dateien verfügbar:
Die Farn- und Blütenpflanzen Schleswig-Holsteins Rote Liste
Band 1
Band 2 – Brombeeren
Weitere Veröffentlichungen (u.a. Rote Listen zu anderen Pflanzen sowie Tieren und Pilzen) des LANU finden sich auf diesem Bestellformular (Online-Bestellung für Druck-Versionen und Links zu den verfügbaren pdf-Dateien).
Wasserspiele – das perfekte Glück (nicht nur) für Kinder
Autor: Andreas Regner
Wasser ist der Quell des Lebens und für Kinder ist es das zentrale Spielelement. Im Zusammenhang mit Kindern muss Vorsorge getroffen werden gegen die Gefahr des Ertrinkens. Dies ist einerseits eine Frage der Aufsicht. Andererseits spielt aber auch die Bauweise eine nicht unerhebliche Rolle für das mögliche Gefährdungspotential. So sollten Folienlösungen im Kindergartenbereich eher gemieden werden, weil bei ihnen eine enorme Rutschgefahr besteht – oder sie bedürfen einer besonderen Absicherung / Bauweise.
Die Fotos zeigen einen Wasserspielbereich in der Bauphase. Mamor- und Granitsteine wurden über einen Graben, der der Oberflächenentwässerung dient als Brücke gebaut. Gleichzeitig kann in Trockenzeiten der Graben genutzt werden um mittels Schlauch und Pumpe das in Zisternen gespeicherte Dachwasser für das Kinderspiel nutzbar zu machen. Im Hintergrund eine Sitz-Spielecke mit Feldsteinen und Stammabschniten von Grossbäumen.
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Seltene Hautflügler mögen schöne Pflanzen
Autor: Andreas RegnerAuch auf kleinsten Flächen kann etwas für Natur und Umwelt getan werden. Beispiel: Wildbienen.
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In Deutschland gibt es ungefähr 500 Arten, von denen fast die Hälfte gefährdet oder vom Aussterben bedroht ist.
Ihre Lebensbedingungen unterscheiden sich erheblich von denen der bekannten Honigbiene. Sie leben alleine (=Solitärbienen) und bauen Brutröhren in Holz, Schilf, Sand und anderen Materialien.
Insektennisthilfen und einige wenige Pflanzen können bei der Ansiedlung von Wildbienen fast „Wunder“ bewirken. Nistkästen für Wildbienen sind leicht zu fertigen. Eine stärkere Scheibe eines Laubgehölzes wird mit dem Bohrer bearbeitet. Probieren Sie Ihr Bohrsortiment durch mit dem Schwerpunkt auf kleinen Duchmessern. Die Bohrungen sollten eine wasserabführende Neigung aufweisen oder Sie hängen den gesamten Nistkasten entsprechend schräg.
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Kauf und Pflanzung von Blumenzwiebeln im Herbst
Autor: Gregor Dietrich
Jedes Jahr ab etwa Mitte September können wir wieder überall Blumenzwiebeln erwerben. Bis in den November hinein werden sie angeboten. Und oft ist dann die Enttäuschung groß, wenn im nächsten Jahr nichts kommt. Denn man geht bei der herbstlichen Pflanzzeit davon aus, daß die Zwiebeln im Winter ruhen und erst im Frühjahr austreiben. Das stimmt nicht. Der Winter ist eine wichtige Wuchsperiode.
Die wahre Ruhepause ist im Sommer. Sobald die Blätter abtrocknen, sterben meist auch die Wurzeln ab. Die Zwiebel oder Knolle liegt jetzt trocken, ohne Wachstum, Wasser- und Nährstoffaufnahme da und zehrt nur von ihren Reserven. Solange eine Zwiebel oder Knolle trocken ist, wähnt sie sich in sommerlicher Ruheperiode und kann keine „Frostschutzmittel“ produzieren. Bei zu später Pflanzung erfriert sie daher, als wäre sie ein exotisches Gewächs. Erst wenn das Wurzelwachstum einsetzt, wird wieder Wasser aufgenommen. Dann ist die Pflanze voll funktionsfähig und kann ihren Stoffwechsel niedrigen Temperaturen anpassen.
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