Elisabeth Kulmann
5. Juli 1808 † 19. November 1825
Mailied
Pflücket Rosen, um das Haar
Schön damit zu kränzen,
Reihe dich, o junge Schaar,
Dann zu frohen Tänzen!
Elisabeth Kulmann: Mailied weiterlesen
Nutzpflanzen
Elisabeth Kulmann
5. Juli 1808 † 19. November 1825
Mailied
Pflücket Rosen, um das Haar
Schön damit zu kränzen,
Reihe dich, o junge Schaar,
Dann zu frohen Tänzen!
Elisabeth Kulmann: Mailied weiterlesen

Sumpf-Dotterblume – Caltha palustris L. weiterlesen
Theodor Däubler
(* 17. August 1876 † 13. Juni 1934)
Die Buche
Die Buche sagt: Mein Walten bleibt das Laub.
Ich bin kein Baum mit sprechenden Gedanken,
Mein Ausdruck wird ein Ästeüberranken,
Ich bin das Laub, die Krone überm Staub.
Theodor Däubler: Die Buche weiterlesen
Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt; † 7. November 1929 in München)
Mit einer kleinen Sammlung von Kakteen
1. Wie jenem König Midas…
Wie jenem König Midas: Er vernarrte
Zuletzt dem Schein von Goldenem sich so,
Daß was er griff zu gelbem Glanz erstarrte,
Speise und Trank; die Erde, drauf er floh
Maria Luise Weissmann: Mit einer kleinen Sammlung von Kakteen weiterlesen
Pressemitteilung des BUND S-H
Angriff auf den Naturschutz
+++ BUND SH: Forderung nach Jagd auf Nonnengänse ist ein Angriff auf den Naturschutz
+++ Entschädigungen gegen Fraßschäden sinnvoll
+++ Konstruktive Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft zur Abmilderung der Biodiversitätskrise notwendig
BUND lehnt Bejagung der Nonnengans in S-H ab weiterlesen
Anna Louisa Karsch
(* 1.12.1722 † 12.10.1791)
An den jungen Lenz
Du junger Frühling kommst herab
Vom Schöpfer, um ganz neues Leben
Geschöpfen seiner Hand zu geben.
Das Blumen-Volk verläßt sein Grab,
Und mit empor gehobnem Haupte
Beschämt es den, der keinen Gott
Und für sich selbst Vernichtung glaubte.
Der Vogel wiederspricht des Wiedersprechers Spott.
Die Saat mit Millionen Zungen
Aus schwarzer Erd herauf gedrungen
Bestätiget, was er gesungen!
Der Linde Blätter lispeln nach;
Die Elbe rauscht und murmelnd spricht der Bach:
„Es ist ein Gott, der laue Winde schickte,
„Den Schnee zerschmolz, das Eis zerbrach,
„Mit jungem Grün das Ufer schmückte
„Und diese Sonne scheinen läßt!
Nach sanft gefallnem Frühlingsregen
Quackt der erweckte Frosch sein Fest,
Und Fische scherzen ihr entgegen!
Der Hirt heißt seine Heerde leben!
Sie weidet jugendliches Graß,
Blöckt ihre Freuden laut, und hört ohn Unterlaß
Sich Thal und Hügel Antwort geben!
Die Honigträgerin verläßt ihr kleines Haus
Und saugt den Veilchen, wenn sie duften,
Die Süßigkeit des kleinen Kelches aus.
Die Schwalbe kommt aus Sumpf, wie aus verschloßnen Grüften
Einst unsre Leiber neu hervor,
Sie baut ihr Haus von Stroh und fetter Erde,
Und schwitzert froh dem Menschen vor,
Daß er auch wieder leben werde!
Anna Louisa Karsch: An den jungen Lenz weiterlesen

Laubholz-Mistel, Viscum album weiterlesen