Maria Luise Weissmann: Imago |Oft aus den tiefen Schächten der Nacht

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Oft aus den tiefen Schächten der Nacht

Oft aus den tiefen Schächten der Nacht
Steigst Du empor: Dir trieft
Dunkel Schweigens Gewässer
Aus dem verworrenen Haar.
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Sumpf-Dotterblume – Caltha palustris L.

Caltha palustris – Sumpf-Dotterblume
Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris L.) aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) beginnt ihre Blüte schon im April. Sie erstreckt sich bis in das späte Frühjahr (Juni).
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Zäune für Schutz der Eier seltener Vogelarten in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Kein Ostern ohne Eier – warum Vogel-Eier in Schleswig-Holstein jetzt besonderen Schutz brauchen

Wenn in diesen Tagen die Natur erwacht, sind viele Vögel hierzulande schon mitten in der Familienplanung. In den Nestern auf den Küstenwiesen mit Weitblick, den kleinen Mulden am Steinstrand oder auch an den flachen Gewässern liegen jetzt klein gesprenkelte Eier – der Anfang neuen Lebens. Doch diese fragilen Anfänge brauchen sichere Orte. Genau dafür setzt sich die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ein.
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Paarungszeit der Moorfrösche in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Sie machen blau und blubbern um die schönsten Moorfrosch-Damen im Teich – Moorfrösche in Schleswig-Holstein sind bereit zur Paarung

Es ist ein kleines Wunder der Natur: Kaum sind die Moorfrosch-Männchen paarungsbereit, färben sie sich leuchtend blau – um die schönste Moorfrosch-Dame im Teich für sich zu gewinnen. In diesen Tagen rechnen unsere Amphibien-Expert*innen mit den ersten Exemplaren, die “blau machen“.

„Es gab in diesem Frühjahr einen sehr sprunghaften Wechsel zwischen eisigem Winter und mildem Frühling. Deshalb ist es schwer genau vorherzusagen, wann die Jungs blau werden, und mit ihren Lockrufen beginnen“, erklärt Amphibien-Experte Hauke Drews. „Sie wachen aus der Winterstarre auf, sobald es mehrere milde Nächte in Folge gibt“, sagt er. Diese Zeit beginne jetzt. Normalerweise beginnen die Frösche, Kröten und Unken Mitte bis Ende März mit ihrer Wanderung zu ihren Geburts- und damit auch Paarungsgewässern, jetzt sind die meisten von ihnen zehn bis vierzehn Tage früher dran.

Kurzer Weg ins Liebesglück

Da Moorfrösche im Moor überwintern, haben sie es nicht weit bis zu ihren Laichgewässer. „Sie fallen aus dem Bett gleich in den Teich, färben sich und rufen“, witzelt Drews. Für menschliche Ohren kling ihr Gesang eher wie ein leises Blubbern oder Gurgeln – „es klingt ein bisschen so, als würde man eine leere Flasche unter Wasser halten.“ Bei den Weibchen kommt dieser Sound jedoch bestens an. Die Paarungszeit beginnt.

Erfolgsgeschichte mit Verantwortung

Anfang der 90er Jahre galt der Moorfrosch noch als gefährdet (Rote Liste 3). Dank zahlreicher Wiedervernässungen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein überall im Land ist er inzwischen auf die Vorwarnliste hochgerutscht – eine erfreuliche Entwicklung. Doch für Drews und sein Team ist das kein Grund, nachzulassen. Auch Knoblauch-, Kreuz- und Wechselkröte, Kammmolch, Laubfrosch und Rotbauchunke brauchen passende Lebensräume. Jede Art stellt eigene Ansprüche – und genau dafür setzt sich das Amphibien-Team landesweit ein.

Dosenmoor
Dosenmoor
Heute sind Moorfrösche wieder an vielen Orten zu Hause: etwa im Dosenmoor bei Neumünster, in der Eider-Treene-Sorge-Niederung mit dem Wilden Moor bei Schwabstedt und dem Hartshoper Moor, im Dellstedter Birkwildmoor im Kreis Dithmarschen, im Großen Moor bei Dätgen im Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Jardelunder Moor oder in der Oberen Altsterniederung.

So groß die Begeisterung auch ist: Wir bitten alle Naturfreund*innen, während der Paarungszeit auf den Wegen zu bleiben, um die Tiere nicht zu stören.

Ernst Ziel: Am Ammersee

Ernst Ziel
(* 5. Mai 1841 in Rostock bis † 16. Februar 1921 in Berlin)

Am Ammersee

Es steht eine Weide am Ammersee.
Die taucht ihr Gezweig in die Fluten.
„Ade, goldhaariger Schatz, ade!
Nun gilts für den König zu bluten.
Traut war es zu kosen, Boot an Boot,
Wenn die Wasser rauschten im Ammersee,
Und über ein Jahr, wer weiß, bin ich tot –
Ade nun, mein Schatz, ade!“
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Maria Luise Weissmann: Das frühe Fest | Fährte

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Fährte

Durch allen Tag muß ich Dich suchend gehn
Und ist so viel, was rings Dich mir verheißt,
Mich mit Gewißheit Deiner schimmernd speist:
Ein Vogelrufen, Glanz des Golds, Kakteen,
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Maria Luise Weissmann: Das frühe Fest | Nächtliche Insel

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Nächtliche Insel

Frauenwörth

Der See fließt langsam zu dem fernen Land.
Vielleicht, er findet irgendwo das Land.
Die blasse Küste weint Verlassenheit.
Im Röhricht ist so viel Verlassenheit.
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